BMW Team RLL erlebt schwieriges Saisonfinale in Road Atlanta.

By   /  October 2, 2016  /  Comments Off on BMW Team RLL erlebt schwieriges Saisonfinale in Road Atlanta.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Team RLL erlebt schwieriges Saisonfinale in Road Atlanta.

Road Atlanta (US), 1. Oktober 2016. Im letzten Rennen der
Premierensaison mit dem neuen BMW M6 GTLM in Road Atlanta (US) haben
technische Defekte dafür gesorgt, dass dem BMW Team RLL ein weiteres
Top-Ergebnis in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC)
2016 verwehrt blieb. 

John Edwards (US), Lucas Luhr (DE) und Kuno Wittmer (CA)
belegten nach zehn ereignisreichen Rennstunden beim „Petit Le
Mans“ den sechsten Rang in der GTLM-Klasse. Wie so oft in dieser
Saison fehlte der Startnummer 100 das Glück. Nach zweieinhalb
Stunden wurde der BMW M6 GTLM mit Wittmer am Steuer von einem
Konkurrenten getroffen und drehte sich daraufhin von der Strecke.
Später war ein langer Stopp notwendig, bei dem die Lichtmaschine
repariert wurde. Obwohl die Reparatur während einer einstündigen
Gelbphase erfolgte, in der die Streckenposten die aufgebrochene
Fahrbahnoberfläche ausbesserten, verloren Edwards, Luhr und
Wittmer mehrere Runden, die sie im weiteren Rennverlauf nicht mehr
aufholen konnten.

Lange sah es so aus, als könnten zumindest Bill Auberlen (US),
Dirk Werner (DE) und Augusto Farfus (BR) um einen weiteren
Podestplatz für das BMW Team RLL kämpfen. Bis zwei Stunden vor dem
Ende lag der BMW M6 GTLM mit der Nummer 25 auf dem
aussichtsreichen dritten Rang, bis auch diese Crew nach langen
Reparaturarbeiten an der Lenkung zurückfiel und schließlich ganz
aufgeben musste. Der Sieg beim „Petit Le Mans“ ging an den Ferrari
mit der Nummer 62.

Der neue BMW M6 GTLM hatte beim 24-Stunden-Rennen von Daytona
(US) im Januar seine Rennpremiere gefeiert, die erste
Bewährungsprobe bei diesem Marathon gemeistert und Platz fünf
belegt. Im Saisonverlauf folgten dann drei Podestplatzierungen in
Sebring (US, Rang 2), Watkins Glen (US) und Road America (US,
jeweils Rang 3). 

Auch für das Team von Turner Motorsport war das „Petit Le
Mans“ der Abschluss seiner Premierensaison in der GTD-Klasse mit
dem neu entwickelten BMW M6 GT3. Die Mannschaft von Will Turner
(US) feierte insgesamt zwei Siege: beim Gastspiel der IWSC in
Mosport (CA) sowie beim Rennen in Austin (US). Es waren jeweils
BMW Werksfahrer Jens Klingmann (DE) und Bret Curtis (US), die ganz
oben auf dem Treppchen standen. In Road Atlanta schied das Duo,
verstärkt von Ashley Freiberg (US), im BMW M6 GT3 mit der
Startnummer 96 hingegen vorzeitig aus. Ihre Teamkollegen Michael
Marsal (US), Markus Palttala (FI) und Cameron Lawrence (US)
belegten im Schwesterauto mit der Startnummer 97 den vierten Platz
in der GTD-Klasse.

Die nächstjährige IMSA WeatherTech Championship beginnt am
28./29. Januar 2017. Erneut bilden dann die 24 Stunden von Daytona
den Auftakt für die abwechslungsreiche Saison mit insgesamt elf
Rennterminen für die GTLM-Klasse.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Das Rennen in Road Atlanta war der turbulente Abschluss einer
spannenden Premierensaison mit dem BMW M6 GTLM in Nordamerika.
Leider hat es beim Petit Le Mans in diesem Jahr für das BMW Team
RLL nicht für eine Top-Platzierung gereicht. Zwei Polepositions
und drei Podestplätze in der Saison 2016 sind dennoch eine Bilanz
im Premierenjahr des neuen Fahrzeugs, auf der wir im Hinblick auf
das kommende Jahr aufbauen können. Die gesamte Mannschaft in
München und bei RLL in den USA hat hart gearbeitet, um die
gesammelten Erfahrungen zu nutzen und unser Gesamtpaket Rennen für
Rennen zu verbessern. Danke für diesen großartigen Einsatz. Jetzt
werden wir uns akribisch auf die neue Saison vorbereiten – und
dann beim 24-Stunden-Rennen von Daytona 2017 wieder voll
angreifen. Ein großes Dankeschön geht auch an unser Kundenteam von
Turner Motorsport. Mit ihren beiden Siegen in der GTD-Klasse hat
die Mannschaft von Will Turner auch in Nordamerika gezeigt, wie
konkurrenzfähig unser neuer BMW M6 GT3 auf Anhieb war.“

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL):„Es
ist enttäuschend, das Jahr auf diese Weise zu beenden. Die Nummer
25 hatte eigentlich ein recht gutes Rennen, vielleicht wäre ein
Podestplatz möglich gewesen. Aber dann haben wir am Ende Probleme
bekommen. Die Startnummer 100 wurde am Anfang von einem Ford GT
von der Strecke befördert, dann hatten wir einen Schaden an der
Lichtmaschine. Jeder hat in diesem Jahr so hart gearbeitet. Es tut
mir leid für das Team und die Fahrer, denn man hasst es einfach,
so in die Winterpause zu gehen. Aber so ist der Motorsport. Jetzt
werden wir die Köpfe zusammenstecken, um es im nächsten Jahr
hoffentlich wieder besser zu machen.“

John Edwards (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, 6.
Platz):„Das war ein hartes Rennen – und eine harte
Saison. Wir haben viel über das Auto gelernt, aber leider konnten
wir das nicht so oft zeigen. Für die Winterpause ist in Sachen
Tests eine Menge in Planung. Deshalb bin ich für die kommende
Saison optimistisch. Dieses Jahr werde ich einfach schnell abhaken.“

Lucas Luhr (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, 6.
Platz):„Die Saison ist für unser Auto eigentlich so
zu Ende gegangen, wie sie auch begonnen hat – mit einem
enttäuschenden Ergebnis. Wir hatten uns vorgenommen, hier
vielleicht zum Abschluss noch einmal einen Podestplatz anzugreifen
und ein anständiges Ergebnis zu erzielen. Daraus wurde aber
nichts. Wir waren in dieser Saison so häufig im Pech, wie ich es
selten erlebt habe. Aber so ist es im Motorsport manchmal einfach.“

Kuno Wittmer (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, 6.
Platz):„Das Rennen ist natürlich nicht so gelaufen,
wie wir uns das vorgenommen hatten. Der Zwischenfall mit der
Startnummer 67 zu Beginn war ein Unfall, der passieren kann. Er
hat vielleicht nicht erwartet, dass ich mich hart verteidige, und
dann ist ihm ein Fehler passiert. Wir konnten weiterfahren, aber
dann kamen später die technischen Probleme dazu. Wir werden in der
kommenden Saison stärker zurückkommen.“

Bill Auberlen (BMW M6 GTLM, Startnummer 25,
Ausfall):„Das Auto war phasenweise okay, aber wir
sind insgesamt einfach nicht dort, wo wir sein wollen. Wir möchten
um Spitzenplätze kämpfen. An diesem Punkt sind wir aber aktuell
nicht. Hoffentlich kommen wir nächstes Jahr stärker wieder – und
stehen dann auch wieder ganz oben auf dem Podium. Heute bin ich
einfach nur enttäuscht.“

Dirk Werner (BMW M6 GTLM, Startnummer 25,
Ausfall):„Das war sehr enttäuschend, vor allem
deshalb, weil wir stark unterwegs waren, bis die Probleme
anfingen. Die Pace war da. So wollten wir die Saison natürlich
nicht abschließen. Ein Podium zum Abschluss wäre schön gewesen.
Das Team hat alles versucht, um unser Auto wieder zu reparieren.
Jeder hat wieder alles gegeben. Am Ende war jedoch zu wenig Zeit,
um es wieder hinzubekommen.“

Augusto Farfus (BMW M6 GTLM, Startnummer 25,
Ausfall):„Das war das erste Mal seit 2011, dass ich
Road Atlanta ohne Regen erlebt habe. Ich denke, mein Stint war
okay, ich konnte einige Positionen gutmachen. Ich hatte eine gute
Pace, die Duelle haben Spaß gemacht. Dirk und Bill haben einen
super Job gemacht. Und was uns dann passiert ist, gehört zum
Rennsport eben manchmal einfach dazu.“

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