Alltag der Feldjäger: „Dienst in der Fläche”

By   /  October 4, 2016  /  Comments Off on Alltag der Feldjäger: „Dienst in der Fläche”

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Bonn, 04.10.2016.Von der Verkehrskontrolle bis hin zur Absicherung ist alles dabei: Feldjäger verfügen über vielfältige Fähigkeiten und Spezialisten. Im Alltag stehen jedoch eher die Kernaufgaben der Truppengattung im Vordergrund.

Bei Großveranstaltungen sorgen die Feldjäger für Absicherung. Dabei arbeiten die Soldaten eng mit den zivilen Behörden zusammen. (Quelle: Bundeswehr/Bier)Größere Abbildung anzeigenSo nimmt man die Soldaten mit ihrer „Schwarzzeug” genannten Ausrüstung – der Armbinde mit der Aufschrift „MP” und dem Holster – meist im militärischen Streifendienst wahr.nach obenRund um die Uhr erreichbarFeldjägerdienstkommandos sind rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres mit mindestens einem Ansprechpartner, im Fall der Bonner Feldjäger sogar mit drei Soldaten, besetzt. Diese nehmen die anfallenden Aufträge an und koordinieren den Einsatz der Kräfte, vergleichbar mit einer Polizeiwache. So rücken die Feldjäger etwa zur Unfallaufnahme aus, wenn ein Bundeswehrfahrzeug beteiligt ist.Routinemäßig überwachen sie auch den militärischen Verkehr und kontrollieren militärische Kraftfahrer. Verstöße gegen aktuelle Befehls- beziehungsweise Vorschriftenlage melden Feldjäger mittels Feldjägermitteilungen oder -meldungen an die zuständigen Vorgesetzten der betroffenen Soldaten.Bei Großveranstaltungen der Bundeswehr sorgen die Feldjäger häufig für die Absicherung. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der diesjährige Tag der Bundeswehr, der unter anderem in der Bonner Innenstadt stattfand. Dabei arbeiten die Soldaten eng mit den zivilen Behörden zusammen. Dem Aufgabenbereich Feldjägerwesen der Bundeswehr gehören bundesweit circa 2.700 Soldaten sowie zivile Mitarbeiter an. (Quelle: Bundeswehr/Bier)Größere Abbildung anzeigennach obenImmer eine helfende HandEinen wesentlichen Aspekt ihres Dienstes sehen die Feldjäger aber darin, allen Soldaten eine helfende Hand zu reichen. „Wir leisten Hilfestellung und sind Ansprechstelle für jeden Bundeswehrangehörigen”, sagt Hauptmann Volland. Ein gutes Gefühl.„Wir nennen das Überwachen und Aufrechterhalten der militärischen Ordnung. Dabei unterstützen wir die Truppenteile in unserem Zuständigkeitsbereich. Wir fungieren sozusagen als verlängerter Arm der Disziplinarvorgesetzten”, erläutert Hauptmann René Volland. Der Offizier ist Zugführer und stellvertretender Kompaniechef bei der 6. Kompanie des Feldjägerregiments 2, zu welcher auch das Feldjägerdienstkommando Bonn gehört. Sie ist zuständig für ein Dienstgebiet von Leverkusen nördlich von Köln bis nach Wittlich nahe Koblenz und von Düren im Westen bis Rennerod als östlichsten Punkt.Diesen großen Bereich mittels Streifendienst zu betreuen, bedeutet im Fachjargon „Feldjägerdienst in der Fläche” zu leisten. Ein Auftrag, den in Bonn rund 50 Feldjägerfeldwebel von zahlreichen Standorten aus wahrnehmen. Generell gehören dem Aufgabenbereich Feldjägerwesen der Bundeswehr bundesweit circa 2.700 Soldaten sowie zivile Mitarbeiter an. Das unterstreicht den Charakter einer kleinen, spezialisierten Truppengattung.nach oben

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