BMUB-Newsletter 17/16

By   /  October 5, 2016  /  Comments Off on BMUB-Newsletter 17/16

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit –

Headline: BMUB-Newsletter 17/16

Washingtoner Artenschutzübereinkommen

© David Steele/fotolia.com

Die Welt steht zusammen beim Artenschutz

Bei der internationalen CITES-Konferenz in Johannesburg sind wichtige Vorentscheidungen für den Schutz bedrohter Arten gefallen. Dazu zählt eine klare Absage an den internationalen Elfenbeinhandel sowie ein ambitionierter Mechanismus zur gemeinsamen Bekämpfung der Elefantenwilderei und des illegalen Elfenbeinhandels. Für 55 bedrohte Reptilienarten sollen künftig Handelsbeschränkungen gelten. Daneben wird der Handel mit seltenen Tropenhölzern nur noch unter strengen Auflagen möglich sein. Die stark von Wilderei bedrohten Schuppentiere werden in den höchsten Schutzstatus aufgenommen. Die Ausfuhr von Jagdtrophäen wird auf deutschen Vorschlag hin stark eingeschränkt. Schließlich soll der Löwenschutz vorangetrieben werden. Die Bestätigung der Vorentscheidungen im Plenum gilt als Formsache. Die Artenschutzkonferenz hat sich damit als außerordentlich handlungsfähig erwiesen, so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Internationale Umweltpolitik

© Joachim Huber/Wikimedia, CC BY-SA 2.0

BMUB hilft Ruanda und El Salvador bei Wiederaufforstung

Während ihrer Afrika-Reise hat Barbara Hendricks die erste konkrete Süd-Süd-Zusammenarbeit zum Wiederaufbau von Wäldern auf den Weg gebracht. Ruanda und El Salvador leiden aufgrund ihrer Waldverluste besonders unter den Folgen des Klimawandels und werden das Problem nun gemeinsam angehen. Das BMUB unterstützt die beiden Ländern mit fast 14 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative.

© BMUB/Alexander Klus

Pariser Klimaschutzabkommen nimmt erste Hürde

60 Staaten haben inzwischen das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Damit ist in New York die erste Hürde zum Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens genommen worden – die Ratifikation von mindestens 55 Staaten. Im nächsten Schritt gilt es, die Schwelle, dass die Vertragsparteien mehr als 55 Prozent der weltweiten Emissionen repräsentieren müssen, zu überwinden.

Chemikaliensicherheit

© Marco2811/fotolia.com

BMUB lädt zum REACH-Kongress 2016 ein

Am 5. und 6. Oktober findet in Berlin der REACH-Kongress 2016 statt. Die Europäische Chemikalienverordnung REACH, die zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt eingerichtet wurde, wird derzeit ausführlich geprüft. Auf dem Kongress findet eine kritische Bestandsaufnahme zum Verbraucherschutz durch REACH statt. Außerdem werden Verbesserungen bei der Registrierung von Stoffen diskutiert.

© BMUB/Inga Wagner

Neue Technologien im Bahnverkehr verbessern Klimaschutz

Die Eisenbahnmesse InnoTrans zeigt in diesem Jahr Technologieneuheiten, mit denen sich der Klimaschutz im Schienengüterverkehr weiter steigern lässt. Die Schiene ist heute schon größtenteils elektrifiziert und kann damit am schnellsten auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Dafür eignen sich neue Technologien wie die Hybrid-E-Lok sowie batteriebetriebene Nahverkehrstriebwagen im Personenverkehr. 

Meeresumweltschutz

© BMUB/Matthias Hackstein

Adler: “Wir müssen gemeinsam die Ozeane retten”

Bei der dritten “Our Ocean Konferenz” in Washington stellte Staatssekretär Gunther Adler vor hochrangigen Vertretern aus einer Vielzahl von Staaten die Aktivitäten der Bundesregierung beim internationalen Meeresschutz vor. Die Konferenzreihe zielt darauf ab, Aktionen zum Schutz der Ozeane voranzubringen und die Ozeane nachhaltig zu schützen. Deutschland setzt sich derzeit für eine Ausweisung mehrerer Meeresschutzgebiete ein.

Aktuelle Termine

Publikationen

© BMUB

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in der Städtebauförderung – Eine Arbeitshilfe für Kommunen

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK) haben sich aufgrund ihres hohen Gebietsbezuges als geeignetes Mittel zur Umsetzung integrierter Ziele und Maßnahmen der Stadtentwicklung erwiesen. Die Arbeitshilfe ist sowohl praktischer Ratgeber als auch Orientierungshilfe im ISEK-Erstellungsprozess.

© BMUB

Quartiersmanagement Soziale Stadt – Eine Arbeitshilfe für die Umsetzung vor Ort

Mit dieser Arbeitshilfe sollen die Aufgabenfelder des Quartiersmanagements vorgestellt und praktische Hinweise für die Umsetzung des Instruments gegeben werden. Es steht die Frage im Fokus, welche Rahmenbedingungen das Quartiersmanagement benötigt, aber auch, welche Vorgehensweisen sich in der Praxis eignen. Die Arbeitshilfe richtet sich somit sowohl an Kommunen als auch an die Quartiersmanagements sowie weitere interessierte Akteure quartiersbezogener Arbeit.

Tipp des Monats

© Heiko Tobien/Wikimedia | Logo: RAL gGmbH

Dokumente sicher und umweltfreundlich entsorgen

Vertrauliche Dokumente sollten nicht einfach im Altpapier landen, sondern mit Akten- beziehungsweise Datenträgervernichter vernichtet werden. Geräte, die sich unter anderem durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnen, langlebig konstruiert sind und bei denen umweltbelastende Materialien vermieden wurden, werden mit dem Umweltzeichen Blauer Engel gekennzeichnet.

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