Attraktive Karrieren bei der Bundeswehr

By   /  October 6, 2016  /  Comments Off on Attraktive Karrieren bei der Bundeswehr

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Berlin, 05.10.2016.Der Aufbau neuer Strukturen im Bereich Cyber und IT bietet die Möglichkeit, die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber noch stärker ins Bewusstsein zu bringen. Dies gilt sowohl für junge Menschen, als auch für erfahrene Arbeitnehmer, die sich eine neue berufliche Herausforderung vorstellen können.

„Wir wollen attraktive Karrieren in der Bundeswehr gestalten“, unterstreicht der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Kneip. Der Bereich CIR sei auch für Quereinsteiger attraktiv. Denn er böte viel Raum für Vielfalt und Individualität, so Kneip, der der Leitung des erweiterten Aufbaustabs Cyber- und Informationsraums angehört. nach obenNeue Agenda für die ReserveDie Personalgewinnung für CIT und CIR bietet nach Kneip auch die Chance, eine neue Agenda für die Reserve der Bundeswehr zu formulieren und den Reservistenbegriff neu zu definieren. „Wir wollen gedanklich über den bisherigen Reservisten hinaus kommen.“ Im Sinne einer „Cyber-Reserve“ gelte es, Spezialisten aus der Wirtschaft für diesen Bereich zu gewinnen. Um das zu ermöglichen, müssten Kriterien, die bisher für den Dienst von Reservisten gelten, auf den Prüfstand gestellt werden. So dürfe beispielsweise eine gesundheitliche Einschränkung, wie etwa ein Rückenleiden, dem Einsatz als Reservist im Bereich Cyber grundsätzlich nicht im Wege stehen, so der Generalleutnant. nach oben„Cyber-Cluster“ an der Universität der BundeswehrEng verbunden mit der Gewinnung von qualifiziertem Personal sind schließlich auch die Ausbildung, Forschung und Lehre an den Universitäten der Bundeswehr. In München wird gegenwärtig ein Studienschwerpunkt Informatik und Cybersicherheit aufgebaut. Der Start eines Master-Studiengangs ist für Anfang 2018 geplant. Dieser „Cyber-Cluster“ für Bundeswehrangehörige und Externe ist als ressortübergreifende Einrichtung geplant. Neben der klassischer Forschung soll hier auch ein aktives Management von Innovationen im Bereich Cyber-Abwehr, Digitalisierung und IT vermittelt werden. nach obenWie geht es weiter? Nach der Aufstellung der ministerielle Abteilung CIT am 5. Oktober steht als weiterer Meilenstein die Indienststellung des neuen Kommandos CIR am 1. April 2017 in Bonn an. Der Inspekteur der Organisationseinheit – ein Generalleutnant – wird dann die Führung übernehmen. 300 Dienstposten sind für das Kommando CIR sowie für zwei neue Cyber-Zentren vorgesehen: das „Zentrum Cyber-Operationen“ und das „Zentrum für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr“. Sie werden gebildet aus dem bisherigen Computer Emergency Response Team der Bundeswehr (CERTBw), dem Betriebszentrum IT-System der Bundeswehr (BITS) sowie der Gruppe Computer-Netzwerk-Operationen (CNO) und stellen die zweite nachgeordnete Ebene des Kommandos dar. nach obenNeue Struktur mit 13.500 DienstpostenDie erste nachgeordnete Ebene umfasst das Kommando Strategische Aufklärung und das Führungsunterstützungskommando, das in „Kommando Informationstechnik der Bundeswehr“ umbenannt wird. Die bisherigen Standorte der Dienststellen bleiben erhalten. Insgesamt 13.500 Dienstposten werden von den Teilstreitkräften und Organisationsbereichen in die neue Struktur überführt – 12.800 davon aus der Streitkräftebasis. Der Aufbau des neuen Organisationsbereiches CIR und der ministeriellen Abteilung CIT ist ein umfang- und facettenreich Projekt, das weit über die Bundeswehr hinausgeht. Nach Generalmajor Leinhos werde es auch von den internationalen Partner genau beobachtet: „Die NATO-Partner verfolgen unser Projekt mit großer Aufmerksamkeit.“ nach oben

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