Empfehlungen für eine nachhaltige Zukunft in Österreich

By   /  October 6, 2016  /  Comments Off on Empfehlungen für eine nachhaltige Zukunft in Österreich

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MIL OSI – Source: Umweltbundesamt – Environment Agency of Austria –

Headline: Empfehlungen für eine nachhaltige Zukunft in Österreich

Die zentralen Ergebnisse und Trends im Überblick:
Klima und Energie
  
Auch wenn die Treibhausgas-Emissionen in Österreich seit zehn Jahren sinken und der Anteil erneuerbarer Energieträger steigt, gilt es bis Mitte des 21. Jahrhunderts, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren und aus der Nutzung fossiler Energieträger auszusteigen. Lösungen gibt es: Innovative Geschäftsmodelle aus Umwelttechnik und Bioökonomie sorgen auch in Österreich für ein Wachstum der Green Economy. Jeder 20. heimische Job zählt bereits zur Umweltwirtschaft. In den letzten 3 Jahren konnten dadurch 35,4 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. „Diese Zahlen belegen, dass Umwelt und Wirtschaft kein Widerspruch sind“, so Umweltminister Rupprechter. „Wir haben im Juni 2016 einen umfassenden Prozess für eine integrierte Energie- und Klimastrategie in Österreich gestartet, um gemeinsam mit allen Betroffenen den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und die Chancen auch für die österreichische Wirtschaft zu nutzen.“
 
Ressourcen: Flächen & Biodiversität
  
Der effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen ist einer der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. „Wir müssen Rohstoffe und Produkte möglichst effizient und langlebig herstellen und verwenden, damit wir den Ressourcenverbrauch künftig deutlich verringern“, ist Rebernig überzeugt. Das betrifft auch den Umgang mit Flächen, die immer knapper werden. Eine verantwortungsvolle Raumplanung und Flächennutzung ist schon jetzt dringend notwendig, um z. B. Mobilitätszwängen oder Schäden durch Naturgefahren vorzubeugen.
Eines der drängendsten Umweltthemen bleibt der Erhalt der Biodiversität. Trotz zahlreicher Maßnahmen ist die Lage für viele Arten und Lebensräume prekär und wird durch den Klimawandel verschärft. Mit der Biodiversitätsstrategie 2020+ wurde ein Rahmen geschaffen, um Ökosysteme langfristig wirksam zu schützen.

  
Umwelt & Gesundheit
  
Die langjährige Erfolgsgeschichte der österreichischen Wasserqualität setzt sich auch im 11. Umweltkontrollbericht fort. Auch in der Luftgüte gibt es erfreuliche Ergebnisse, u. a. geht die Feinstaubbelastung zurück. Handlungsbedarf besteht insbesondere bei Stickstoffdioxid (NO2)-Konzentrationen v. a. in städtischen Gebieten sowie bei den hohen NOx-Emissionen aufgrund des hohen Anteils an Dieselfahrzeugen und der mangelnden Wirksamkeit der EU-Abgasgesetzgebung.
Gesundheitsrelevant sind auch hormonell wirkende Stoffe, die über Produkte in den Umweltkreislauf geraten. Die schrittweise Identifikation dieser Stoffe ist der nächste Schritt, den es gemeinsam mit den anderen EU-Staaten zu tun gilt.

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