Risiken ernst nehmen – Impfschutz sichern

By   /  October 6, 2016  /  Comments Off on Risiken ernst nehmen – Impfschutz sichern

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MIL OSI – Source: Deutschland Bundesregierung –

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Wer sich vor der winterlichen Grippe schützen will, sollte sich jetzt impfen lassen. Vor allem für ältere Menschen, medizinisches Personal und Menschen mit schwachem Immunsystem kann die Grippe alles andere als harmlos verlaufen.

Die Monate Oktober und November eignen sich am besten für eine Grippeimpfung.
Foto: action press

Eine echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Oft wird das Risiko unterschätzt. Daher rufen das Robert-Koch-Institut (RKI), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Paul-Ehrlich-Institut gemeinsam dazu auf, sich impfen zu lassen.

Die Schutzimpfung gegen die winterliche Grippe muss jährlich erneuert werden. “Die Impfstoffe für die neue Saison 2016/17 unterscheiden sich in zwei der drei Komponenten gegenüber denen der vorangegangenen Saison”, erläutert Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts. Jedes Jahr wird die Zusammensetzung des Impfstoffes überprüft und gegebenenfalls verändert. Orientierungspunkt dafür sind die aktuell weltweit zirkulierenden Virustypen.
Jetzt impfen lassen

Die “Grippewelle” tritt in Deutschland meist nach dem Jahreswechsel auf. Bis der Impfschutz vollständig wirkt, dauert es etwa 10 bis 14 Tage. Daher sind Oktober und November die geeignetsten Monate, um sich impfen zu lassen. Aber auch eine spätere Impfung kann sinnvoll sein. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.

Schätzungsweise 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen gab es in der Grippe-Saison 2015/16. Diese Daten veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Influenza.
Impfquote zu niedrig

Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend. Im Epidemiologischen Bulletin des RKIs ist Anfang 2016 zu lesen: Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/15 bei 36,7 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/09.

Schutzimpfungen sind die beste und kostengünstigste Möglichkeit, Infektionskrankheiten vorzubeugen. Impfen hilft nicht nur dem Einzelnen. Wenn sich viele Menschen impfen lassen, werden mögliche Infektionsketten unterbrochen. Das unterstützt vor allem gefährdeten Personen, die aus verschiedenen Gründen nicht selbst geimpft werden können.

“Wir kommen der Grippe zuvor”: Diese Kampagne der BZgA und des RKIs hat zum Ziel, Impflücken zu schließen und das Wissen über die Erkrankung zu fördern.
Donnerstag, 6. Oktober 2016

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