25 Jahre Perfektion: Stabsmusikkorps feiert Geburtstag

By   /  October 11, 2016  /  Comments Off on 25 Jahre Perfektion: Stabsmusikkorps feiert Geburtstag

    Print       Email

MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

Headline: 25 Jahre Perfektion: Stabsmusikkorps feiert Geburtstag

Berlin, 05.10.2016.„Vom Heeresmusikkorps Ost zum Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ unter diesem Motto hat das Stabsmusikkorps am 6. Oktober zu einem Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens eingeladen. Die Entwicklung des größten Musikkorps der Bundeswehr spiegelt zugleich ein Stück deutsche Geschichte.

„Wir sind immer ganz nah dran am Geschehen“, sagt Oberstleutnant Reinhard Kiauka. Er ist seit Juni 2014 Leiter des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und mit seinem 99 Mann- und 4 Frau-starken Orchester immer unterwegs. Sie sind – gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung – fester Bestandteil des politischen Protokolls in der Hauptstadt und sehr gefragt. Beim Empfang von Staatsgästen des Bundespräsidenten oder der Bundeskanzlerin, bei Amtsterminen im Verteidigungsministerium oder bei öffentlichen Veranstaltungen in der Hauptstadt; immer spielt das Musikkorps in der jeweils passenden Formation auf.nach obenPolitik gibt den Takt vorAuch wenn Oberstleutnant Kiauka musikalisch den Takt angibt, terminlich gibt das politische Geschehen in der Hauptstadt den Takt vor. „Musik muss eben immer dabei sein“, sagt er und lacht. Der Terminkalender des Musikkorps ist prall gefüllt und oft überschneiden sich die Ereignisse, aber: „Wir kriegen das immer hin“. Von den Musikern verlangt das viel ab: ein hohes Maß an Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen. „Und immer höchste Perfektion“, sagt Kiauka. Musikalisch und auch optisch müssen sich die Musiker bei jedem Auftritt von ihrer besten Seite zeigen. „Wir spielen häufig vor laufender Kamera und werden weit über unsere Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen.“ Zum Beispiel beim Besuch der Queen in Berlin im Juni 2015 oder beim Abschiedsbesuch von US-Präsident Barack Obama im April dieses Jahres bei der Kanzlerin. nach obenGelassene ProfisSolche Auftritte finden zu alldem auch unter größten Sicherheitsvorkehrungen statt: „Da kreisen Helikopter über uns und Scharfschützen sitzen auf den Dächern“. Dann seien Gelassenheit und Professionalität gefragt. „Wir müssen dann im richtigen Moment den Schalter umlegen und einfach spielen.“ Bei aller Belastung spürt man bei Oberstleutnant Kiauka und seinen Musikern den Spaß und auch den Stolz an der Sache. „Wir leisten ja schließlich einen Ehrendienst“, sagt er und das erfülle ihn mit großer Freude. Neben den prominenten Staatsauftritten spielt das Stabsmusikkorps auch bei vielen Benefiz-Konzerten auf. Sei es zugunsten des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr oder für andere gemeinnützige und soziale Organisationen und Vereine. azu zählt beispielsweise das traditionelle Adventskonzert im Berliner Dom auf Einladung des Generals Standortaufgaben Berlin. „Es ist immer ein besonders schöner Moment, wenn die Musik Freude bereitet und zugleich eine gute Sache unterstützt“. So vielfältig wie die Auftritte sind auch Repertoire und Formationsfähigkeit des Stabsmusikkorps. Nicht immer tritt es in voller Orchesterstärke auf. „Wir bestehen aus mehreren kleinen Ensembles, die je nach Anlass mit einem bestimmten Musikstil aufwarten“. nach obenImmer den richtigen TonDa sind die „Märkerländer“, die Volkstümliches zum Besten geben; verschiedene Kammermusik-Ensembles, die zahlreiche Veranstaltungen im Ministerium untermalen oder die „Dixie-Band“, die für Unterhaltungsmusik sorgt und gern auch mal zum Tanz aufspielt. Einen Schwerpunkt im musikalischen Repertoire aber bilden die Nationalhymnen. Nicht alle rund 200 spielt das Musikkorps aus dem Stand, „aber die der häufigsten Staatsgäste schon“, sagt Oberstleutnant Kiauka. Falsche Töne oder gar die falsche Hymne gilt es unbedingt zu vermeiden. „Bis heute ist uns das immer gelungen“, sagt er und klopft auf Holz. Erst am Vortag war der schwedische König beim Bundespräsidenten zu Gast. Dann muss man wissen, dass für ihn nicht die schwedische Nationalhymne sondern eine eigens für die königliche Hoheit komponierte Fassung gespielt werden muss. Auch das hat natürlich geklappt. Für Oberstleutnant Kiauka ist die Leitung des Stabsmusikkorps eine „tolle Aufgabe mit vielen tollen Momenten“. Den erleben er und seine Musiker beispielsweise, wenn die Bundeskanzlerin das Stabsmusikkorps persönlich begrüßt und einem Musiker zum Geburtstag gratuliert. „Da nimmt man ganz viel mit“, sagt Kiauka und blickt in den vollen Terminkalender. Er muss los – und die Musik muss mit. nach oben

    Print       Email

You might also like...

Das erste BMW 2er Gran Coupé: finale Erprobungsphase in außergewöhnlichem Design.

Read More →