ILÜ 2016: Aufmarsch der Kräfte

By   /  October 11, 2016  /  Comments Off on ILÜ 2016: Aufmarsch der Kräfte

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Berlin, 11.10.2016.Auf Beschluss der Vereinten Nationen soll eine schnelle Eingreiftruppe der NATO die Situation in Obsidia auf der fiktiven Insel Pandora im Atlantischen Ozean stabilisieren. Die Bundeswehr muss binnen kurzer Zeit Personal und schweres Gerät über eine Distanz von tausenden Kilometern verlegen – eine logistische Herausforderung.

Mit der Eisenbahn geht es zum Hafen, um dann weiter über das Meer in das Einsatzland zu gelangen. (Quelle: Bundeswehr/Dorow)Größere Abbildung anzeigenObsdidia, einer von sechs Staaten auf der Insel Pandora im Atlantischen Ozean, kommt nicht zur Ruhe. Mehrere Ost-Präfekturen wollen sich abspalten und werden dabei vom Nachbarstaat Satawan finanziell unterstützt. Die Sicherheitslage ist brenzlig, Satawan lässt an der Grenze immer wieder seine Streitkräfte aufmarschieren. Zudem schürt auch der Nachbarstaat Wislanien die Unruhe in Obsidia. Zu allem Überfluss bekommt die Übergangsregierung die organisierte Kriminalität nicht in den Griff.nach obenObsidia ruft um HilfeIn diesem Szenario, das Grundlage der „Informationslehrübung 2016” vom 10. bis zum 14. Oktober in Munster und Bergen ist, ruft die Obsidia die Vereinten Nationen um Hilfe. Auf Beschluss des UN-Sicherheitsrates sollen Kräfte der NATO Response Force die Lage vor Ort stabilisieren und so die Grundlage für die Umsetzung des Friedensprozesses schaffen.Dafür soll die NATO zwei multinationale Panzerdivisionen der Obsidia Forces (OFOR) in das Einsatzland verlegen. Eine der beiden Divisionen wird von Deutschland geführt. Zu ihr gehören die Panzerlehrbrigade 9 mit Bataillonen aus Munster, Minden, Neustadt am Rübenberge und Rotenburg (Wümme) sowie je eine Brigade aus den Niederlanden und aus Polen. Die Verlegung von Soldaten und ihrer Ausrüstung auf eine ferne Insel im Atlantischen Ozean ist eine logistische Meisterleistung, die nur klappt, wenn die Zusammenarbeit von Soldaten aus allen Organisationsbereichen funktioniert. Gefragt sind dabei zunächst vor allem Kräfte der Logistik, Feldjäger, Sanitäts-, Pionier- und Führungsunterstützungstruppe. Am Zielhafen angekommen verlassen die Fahrzeuge das Schiff, um im Landmarsch den Einsatzraum zu erreichen. (Quelle: Bundeswehr/Schwalenberg)Größere Abbildung anzeigennach obenAnmarsch der KräfteDie Einheiten aus Deutschland landen im konkreten Szenario in der im Westen an Obsidia gelegenen Republik Altraverdo an. Der Staat ist NATO-Mitglied und dient als Sammelraum für die Mission. Die Soldaten werden per Lufttransport in das Einsatzgebiet gebracht – immer noch die schnellste Form der Verlegung. Da die Bundeswehrsoldaten überwiegend aus Standorten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kommen, starten sie vom militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn. Dort stehen bereits Maschinen vom Typ Transall C-160 und Airbus A400M bereit. Sie bringen die Soldaten zum Zielflughafen in Altraverdo.Ungleich schwieriger stellt sich die Verlegung des militärischen Großgeräts dar, also der Kampfpanzer, Schützen- und Transportpanzer oder des schweren Pioniergeräts. Hinzu kommen zahlreiche Container für den Aufbau von Gefechtsständen oder des Feldlagers. Panzer und Container werden zunächst auf Bahnwaggons verladen und dann zum Nordseehafen in Emden gebracht. Dort wird das Material auf angemietete Schiffe verladen – eine Aufgabe für die 6. Kompanie des Logistikbataillons 161 aus Delmenhorst, die einzige Umschlagkompanie der Bundeswehr für den Seeverkehr. Die Fahrzeuge müssen millimetergenau im Bauch des Schiffes geparkt werden. In der Republik Altraverdo sind es wiederum die Logistikexperten, die die Schiffe an einem Hafen entladen. Dort kommen das Personal und ihr Material wieder zusammen. Von da aus geht es mit einer Kolonne in Richtung Obsidia … nach oben

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