ILÜ 2016: Rahmenlage und Lageentwicklung

By   /  October 11, 2016  /  Comments Off on ILÜ 2016: Rahmenlage und Lageentwicklung

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Munster, Niedersachsen, 11.10.2016.Die Rahmenlage Obsidia spielt auf der Insel Pandora. Diese liegt im Atlantischen Ozean und umfasst sechs Staaten. Im Zentrum der Insel liegt der durch eine Übergangsregierung geführte Staat Obsidia mit vielen offenen und schwelenden inner- und außerstaatlichen Konflikten.

Dazu zählen zum einen die historisch bedingte ungleiche Behandlung der verschiedenen Ethnien, die zu Abspaltungsversuchen der Ost- Präfekturen geführt haben, zum anderen aber auch die im ganzen Land verbreitete organisierte Kriminalität und der Einfluss von asymmetrischen Kräften. Im Norden befindet sich die Präsidialrepublik Satawan mit freundschaftlichen Beziehungen zu Wislanien und den Ost- Präfekturen Obsidias (OBS). Das Verhältnis zur obsidianischen Zentralregierung ist deshalb seit Jahren angespannt. Satawan unterstützt die separatistischen Kräfte in OST-OBS finanziell. Die Stärke der satawanischen Streitkräfte (SK) ist mit zwei Divisionen (Div) als eher gering zu bewerten. Trotz allem kommt es immer wieder zu Aufmärschen entlang der obsidianischen Grenze. Im Osten schließt sich der föderalistische Bundesstaat Astarien an, welcher enge Beziehungen zu Obsidia und Altraverdo unterhält. Südlich von OBS und Astarien liegt der isolierte sozialistische Staat Wislanien. Er unterstützt die destabilisierenden Kräfte in OBS und fördert die militärische Aufrüstung Satawans. Daran schließt sich im Westen die Präsidialrepublik Altraverdo an. Dieser Staat ist Mitglied der NATO und einer der einflussreichsten Staaten auf Pandora. Ganz im Westen schließt sich die monarchische Republik Severanien an, bei der es sich um eine Republik mit stark islamischer Ausprägung handelt.nach obenLageentwicklungDie unsichere Lage mit der durch Satawan drohende militärischen Gefahr sowie die nach Unabhängigkeit strebenden Ost-Präfekturen veranlassten OBS, Hilfe bei den Vereinten Nationen (UN) zu beantragen. Nach der UN-Beschlussfassung mit der Resolution 2201 wurden Kräfte der NATO-Response-Force (NRF)* als Vorauskräfte nach OBS entsandt, um das Land zu stabilisieren. Ziel ist es dabei, unter Bewahrung der staatlichen Integrität die Wiederherstellung der Sicherheit und Stabilität in allen Teilen OBS als Voraussetzung zur weiteren Umsetzung des Friedensprozesses ‒ einschließlich demokratischer Wahlen und einer Volksabstimmung ‒ zu erreichen. Auf Basis des UN-Mandates wurde begonnen, als Hauptkräfte die OBSForces (OFOR) in das Einsatzland zu verlegen. Diese bestehen aus den multinationalen 1. Panzerdivision CENTER (DEU)und der 2. Panzerdivision SOUTH (GBR). Letztere ist vor allem mit der Grenzsicherung zu Wislanien beauftragt. Zentral-OBS verfügt über folgende Kräfte: Auf Seiten der Luftstreitkräfte existiert eine Division mit zwei Geschwadern. Die obsidianischen Landstreitkräfte bestehen aus zwei Divisionen. Trotz der NRF-Kräfte und der sich im Aufmarsch befindlichen OFOR-Kräfte der Vereinten Nationen kam es zu weiteren ethnischen Unruhen in den Ost- Präfekturen und im grenznahen Raum zu Satawan sowie zu Großmanövern der satawanischen SK.nach obenGegnerische Kräfte und AkteureSatawan: Kräfte in Stärke von einer Division sind im grenznahen Raum bereit zum Angriff über die obsidianische Grenze in Richtung Süden. Dieser wird in Kürze erwartet. Eine weitere Division steht in acht Tagen zur Verfügung. Wislanien: Wislanien übt grenznah. Ein Angriff wird derzeit aber nicht erwartet. nach obenEigene KräfteZentralobsidianische SK: Die 3. Panzergrenadierdivision (OBS) überwacht mit drei Gefechtsverbänden die Grenze zu Satawan. Alle sind darauf eingestellt, im Zuge der Verzögerung von OFOR-Kräften aufgenommen zu werden. Die 4. Panzergrenadierdivision (OBS) stabilisiert im Süden von Obsidia. OFOR-Kräfte: 1. Panzerdivision CENTER (DEU) bezieht zur Zeit mit den Brigaden Panzerlehrbrigade 9 (DEU), Mechanisierte Brigade 43 (NDL), und 10. Panzerkavalleriebrigade (POL) zentrale Räume in Obsidia. 2. Panzerdivision SOUTH (GBR) wird zur Grenzsicherung gegenüber Wislanien eingesetzt. Aktuelle Lage: Die zur Überwachung an der Grenze zu Satawan eingesetzten obsidianischen Gefechtsverbände melden Feuerkampf mit Aufklärungskräfte der satawanischen SK. Diese Kräfte haben bereits die Grenze zu OBS überschritten. Weitere Aufklärung hat ergeben, dass der Angriff mit zunächst einer Brigade unmittelbar bevorsteht. Der Kommandeur der 3. Panzergrenadierdivision (OBS) beantragt daraufhin mündlich unmittelbar die Unterstützung des Gefechtsverband beim Kommandeur 1. Panzerdivision CENTER. (DEU)nach oben

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