Konstant, clever und unfassbar cool: Marco Wittmanns Weg zum zweiten DTM-Titel mit BMW Motorsport.

By   /  October 17, 2016  /  Comments Off on Konstant, clever und unfassbar cool: Marco Wittmanns Weg zum zweiten DTM-Titel mit BMW Motorsport.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Konstant, clever und unfassbar cool: Marco Wittmanns Weg zum zweiten DTM-Titel mit BMW Motorsport.

Hockenheim (DE), 16. Oktober 2016. Marco Wittmann (DE) ist der erste
BMW Pilot in der DTM-Geschichte, der zwei Fahrertitel gewinnen konnte.
Nach dem Gesamtsieg in der Saison 2014 krönte er sich am Sonntag nach
Platz vier im 18. und damit letzten Rennen des Jahres auf dem
Hockenheimring (DE) erneut zum Champion.
Insgesamt stehen für den 26-jährigen Fahrer vom BMW Team RMG vier
Siege in der DTM-Saison 2016 zu Buche. Bereits das dritte Rennen in
Spielberg (AT) hatte er im Red Bull BMW M4 DTM auf Platz eins beendet.
Zwei weitere Triumphe in Moskau (RU) und auf dem Nürburgring (DE)
sollten folgen.
Nach dem fünften Lauf auf dem Lausitzring (DE) übernahm er erstmals
die Führung in der Fahrerwertung und lieferte sich im Anschluss mit
Robert Wickens (CA, Mercedes), Jamie Green (GB, Audi) und Edoardo
Mortara (IT, Audi) packende Kämpfe um die Spitze. Im letzten
Saisonrennen in Hockenheim entschied er den Titelkampf für sich.
Werfen Sie mit uns einen Blick zurück auf den Weg von Marco Wittmann
zum DTM-Fahrertitel 2016.

Hockenheim (DE), 7./8. Mai – Kein Start nach Maß.
Der Start in die DTM-Saison 2016 verläuft für Marco Wittmann alles
andere als planmäßig. Zwar ist er nach den ersten Runden auf dem
Hockenheimring im Red Bull BMW M4 DTM zunächst der bestplatzierte BMW
Pilot. In Folge einer unverschuldeten Kollision fällt der Rennfahrer
aus Fürth jedoch weit zurück. Wittmann kommt als 16. ins Ziel – und
verpasst damit die Punkteränge deutlich. Im Sonntagsrennen kann
Wittmann als Achter die ersten vier Zähler der Saison sammeln. Augusto
Farfus (BR) im Shell BMW M4 DTM und Maxime Martin (BE) im SAMSUNG BMW
M4 DTM feiern auf den Plätzen zwei und drei indes die ersten beiden
Podesterfolge für BMW in der Saison 2016.
Platzierung Fahrerwertung nach 2 von 18 Rennen: 12. Position – 4 Punkte

Spielberg (AT), 21./22. Mai – Start-Ziel-Sieg in den Alpen.
Das 250. Rennen in der DTM-Geschichte von BMW verläuft erfolgreich:
Marco Wittmann feiert auf dem Red Bull Ring in Spielberg (AT) von der
Poleposition einen souveränen Sieg. Tom Blomqvist (GB) macht im
Samstagsrennen in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM den ersten BMW
Doppelsieg des Jahres perfekt. Wittmann bleibt dabei der Mann für die
ganz besonderen Erfolge: Sein Triumph ist der 70. Sieg für BMW in der
DTM. 2014 errang er den ersten Sieg des BMW M4 DTM und zugleich den
60. Erfolg für BMW in der DTM. Am Sonntag hatte dann Wittmanns
Teamkollege Timo Glock (DE) in Spielberg Grund zum Jubeln, als er den
dritten DTM-Sieg seiner Karriere einfuhr. Wittmann wurde Siebter.
Platzierung Fahrerwertung nach 4 von 18 Rennen: 5. Position – 35 Punkte

Lausitzring (DE), 4./5. Juni – Schnuppern an der Spitze.
Nach dem fünften DTM-Rennen des Jahres auf dem Lausitzring (DE)
übernimmt Marco Wittmann erstmals die Führung in der
DTM-Fahrerwertung. Der BMW Team RMG Pilot startet im Samstagsrennen
von Position drei und überquert nach 32 fehlerfreien Runden und einem
harten Kampf mit den dahinter liegenden Fahrern im Red Bull BMW M4 DTM
als Vierter die Ziellinie. Mit 47 Zählern setzt sich Wittmann an die
Spitze des Gesamtklassements. Auch am Sonntag zeigt er eine starke
Leistung und fährt als Sechster erneut in die Top-10. In Bruno
Spengler und Timo Glock schaffen zwei weitere BMW Fahrer den Sprung in
die Top-10. Die Führung in der Fahrerwertung muss Wittmann allerdings
direkt wieder abgeben. Mit 55 Punkten hat er drei Punkte Rückstand auf
den neuen Spitzenreiter: Mercedes-Pilot Robert Wickens.
Platzierung Fahrerwertung nach 6 von 18 Rennen: 2. Position – 55 Punkte

Norisring (DE), 25./26. Juni – Cool und konstant in der Heimat.
Die Straßen von Nürnberg (DE) sind in diesem Jahr bei seinem
Heimspiel ein gutes Pflaster für Marco Wittmann. Er liefert mit dem
vierten Platz das beste Ergebnis seiner DTM-Karriere auf dem engen
Stadtkurs ab. Vom 13. Startplatz gelingt ihm eine starke Aufholjagd,
und er kommt nach 49 Runden vor Bruno Spengler (CA) als
bestplatzierter BMW Fahrer ins Ziel. Im Sonntagsrennen lässt Wittmann
den sechsten Platz folgen – und erweist sich damit erneut als
konstanter Punktesammler. Der Lohn: Der Lokalmatador übernimmt erneut
die Führung in der Fahrerwertung und hat nun 75 Punkte auf dem Konto.
Für Wittmanns Markenkollegen vom BMW Team RBM verläuft der Sonntag auf
dem Norsiring sogar noch erfolgreicher: Tom Blomqvist kommt im
Ice-Watch BMW M4 DTM auf den zweiten Platz. Zuvor startete er zum
ersten Mal in seiner DTM-Karriere von der Poleposition. Dahinter fährt
Maxime Martin (BE) im SAMSUNG BMW M4 DTM dank einer kämpferischen
Leistung vom sechsten Startplatz auf Position drei nach vorn.
Platzierung Fahrerwertung nach 8 von 18 Rennen: 1. Position – 75 Punkte

Zandvoort (NL), 16./17. Juli – Immer neue Verfolger.
Mit dem spektakulären Dünenkurs von Zandvoort (NL) verbindet Marco
Wittmann ganz besondere Erinnerungen: Hier feierte er 2013 seine erste
Poleposition in der DTM. Auch in dieser Saison kann er am Samstag
jubeln, denn er baut die Führung in der Fahrerwertung weiter aus.
Wittmann geht vom zweiten Startplatz ins Rennen und hält diese
Position bis zum Schluss. Damit stockt er sein Punktekonto um 18
weitere Zähler auf. Allerdings lässt die Konkurrenz nicht locker:
Mercedes-Fahrer Wickens sammelt als Sieger des neunten Saisonrennens
25 Punkte – und ist kurzzeitig wieder Wittmanns schärfster Rivale.
Zwei weitere BMW Piloten fahren in die Punkte: António Félix da Costa
(PT) wird im BMW M4 DTM Sechster, Maxime Martin belegt den zehnten
Rang. Im zweiten Lauf in Zandvoort kommt Wittmann schließlich als
Vierter ins Ziel und sieht den neuen Zweitplatzierten in der
Fahrerwertung ganz oben auf dem Treppchen feiern: Audi-Pilot Jamie
Green. Ganz vorne liegt jedoch weiterhin der BMW Team RMG Fahrer, nun
mit 105 Zählern. Green lauert sieben Zähler dahinter auf Rang zwei.
Platzierung Fahrerwertung nach 10 von 18 Rennen: 1. Position – 105 Punkte

Moskau (RU), 20./21. August – Erst enttäuscht, dann ganz oben.
Besondere Herausforderung auf dem „Moscow Raceway“: Am Samstag müssen
die acht BMW Piloten und ihre Konkurrenten das erste Regenrennen der
Saison absolvieren. Die Strecke ist bei starken Niederschlägen so
nass, dass die ersten Runden aus Sicherheitsgründen hinter dem
Safety-Car gefahren werden. Wittmann kommt im Red Bull BMW M4 DTM auf
Platz 19 ins Ziel und verliert die Führung in der Fahrerwertung an
Wickens, der das Rennen gewinnt. Martin ist im SAMSUNG BMW M4 DTM auf
dem sechsten Platz bestplatzierter BMW Pilot. Nach der Regenschlacht
werden die Karten am Sonntag bei trockenen Bedingungen völlig neu
gemischt – und Wittmann erhält ein exzellentes Blatt: Nachdem er
bereits im Qualifying mit der Poleposition überzeugen konnte, feiert
er im zwölften DTM-Rennen des Jahres seinen zweiten Saisonsieg und
erobert die Gesamtführung zurück. Es ist Wittmanns siebter Sieg im 50.
DTM-Rennen seiner Karriere. Für sein BMW Team RMG ist es zugleich der
zehnte Triumph im 60. DTM-Rennen. Blomqvist, Spengler und Farfus
machen auf den Positionen zwei, drei und vier den sechsten
Vierfachsieg für BMW in der DTM perfekt.
Platzierung Fahrerwertung nach 12 von 18 Rennen: 1. Position – 130 Punkte

Nürburgring (DE), 10./11. September – Die Nürburg vor Augen,
den Titel im Visier.
Immer, wenn Wittmann auf dem Nürburgring (DE) gewinnt, wird er auch
DTM-Champion: Bereits bei seinem ersten Titelgewinn 2014 stand er als
Sieger in der Eifel auf der obersten Stufe des Podests. Auch in dieser
Saison beschert er dem in Andernach (DE) ansässigen BMW Team RMG einen
frenetisch gefeierten Heimerfolg. Von der Poleposition, seiner dritten
in diesem Jahr, verteidigt er die Spitze im Verlauf des
Samstagsrennens souverän. Blomqvist wehrt dahinter die Angriffe der
Verfolger bravourös ab und sorgt als Zweiter im Ice-Watch BMW M4 DTM
für den 19. Doppelsieg für BMW in der DTM-Historie. Nach dem Rennen am
Sonntag gibt es für BMW dank Wittmann ein weiteres Jubiläum zu feiern:
Er erreicht im Red Bull BMW M4 DTM den dritten Platz und damit den
250. Podestplatz für BMW in der DTM. Dank seines mit 40 gewonnenen
Punkten bis dato erfolgreichsten Wochenendes des Jahres hat Wittmann
vier Rennen vor Saisonende 170 Punkte auf dem Konto und 33 Zähler
Vorsprung auf Edoardo Mortara, den Sieger vom Sonntag in der „Grünen Hölle“.
Platzierung Fahrerwertung nach 14 von 18 Rennen: 1. Position – 170 Punkte

Budapest (HU), 17./18. September – Der Vorsprung schmilzt.
Zunächst läuft für Wittmann am vorletzten DTM-Wochenende des Jahres
in Budapest (HU) alles nach Plan. Erst sammelt er als Siebter im
ersten Rennen Punkte, dann kommt er nach einem actionreichen Lauf am
Sonntag als Vierter ins Ziel. Allerdings kommen die Sportkommissare im
Verlauf der technischen Abnahme nach dem 16. Saisonrennen zu dem
Schluss, dass der Unterboden an Wittmanns Fahrzeug nicht den
vorgeschriebenen Maßen entsprochen hat. Der weiterhin Gesamtführende
wird von der Wertung ausgeschlossen. Damit rückt António Félix da
Costa (PT) nachträglich auf Rang drei vor und ist der bestplatzierte
BMW Pilot am Sonntag. Wittmanns Vorsprung auf Mortara, der in Ungarn
den Samstagslauf gewinnen kann, aber im zweiten Lauf ohne Punkte
bleibt, beträgt vor dem Finale in Hockenheim 14 Zähler.
Platzierung Fahrerwertung nach 16 von 18 Rennen: 1. Position – 176 Punkte

Hockenheim (DE), 15./16. Oktober – Harter Kampf mit Happy-End.
Das große DTM-Finale in Hockenheim entwickelt sich zum Thriller. Im
Fokus stehen neben Marco Wittmann auch die beiden BMW Piloten Martin
Tomczyk und António Félix da Costa, deren Karriere in der DTM an
diesem Wochenende zu Ende geht. Félix da Costa verabschiedet sich
glänzend – und holt für beide Rennen die Poleposition. Während dem
Portugiesen jedoch ein Top-Ergebnis verwehrt bleibt, erfüllt sich
Wittmann seinen Titeltraum. Am Samstag sammelt er als Zweiter weitere
18 Punkte, am Sonntag genügt ihm Rang vier, um sich zum zweiten Mal
nach 2014 den gläsernen Champion-Pokal zu sichern. Die große Party beginnt.
Platzierung Fahrerwertung nach 18 von 18 Rennen: 1. Position – 206 Punkte

Weitere Informationen.
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