Persistent Presence: Panzergrenadiere üben in Polen

By   /  October 18, 2016  /  Comments Off on Persistent Presence: Panzergrenadiere üben in Polen

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Zagan/Polen, 17.10.2016.Jetzt geht es endlich los – die Panzergrenadierbrigade 41 aus Neubrandenburg stellt für die kommenden drei Monate Kräfte für die Übung Persistent Presence in Polen. Im ersten Kontingent sind es vor allem Panzergrenadiere aus Hagenow. Die über 360 Soldaten bleiben für vier Wochen in der Nähe von Zagan stationiert.

In einem extra errichteten Feldlager sind die Männer und Frauen auf einem polnischen Übungsplatz untergebracht. Das Panzergrenadierbataillon 401 aus Hagenow stellt dabei den Hauptteil der Kräfte. Dazu kommen unter anderem noch Aufklärer aus Eutin, Pioniere aus Havelberg und Versorger aus Hagenow. Zusammen bilden sie eine verstärkte Panzergrenadierkompanie.Gemeinsames Üben ist das ZielHöhepunkt des vierwöchigen Aufenthalts im Nachbarland an der Ostgrenze der NATO wird die deutsch-polnische Übung Borsuk Ende Oktober sein. Zusammen mit Einheiten der polnischen 10. Armored Cavalry Brigade werden die deutschen Soldaten dann ihr Können unter Beweis stellen. Bis es so weit ist, wird in den kommenden drei Wochen jede Menge trainiert – Gefechtsschießen im Gruppen- und im Zugrahmen, taktische Weiterbildungen und vor allem Operationen verbundener Kräfte mit Aufklärern, Pionieren und Panzerkräften der polnischen Armee. Rotation in Polen und im BaltikumPersistent Presence bedeutet sinngemäß eine stetige Präsenz von NATO-Truppen am Ostrand des Bündnisses. Dabei rotieren Truppen in Kompaniestärke in Osteuropa, insbesondere im Baltikum und in Polen. Die Bundeswehr beteiligt sich in diesem Jahr mit Infanterie, Panzertruppen, Artillerie und einem verlegbaren Gefechtsstand der Luftwaffe an Persistent Presence.Neuer Ansatz fordert die BrigadeDie Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ stellt für das vierte Quartal die Truppen. Im Oktober ist das Panzergrenadierbataillon 401 aus Hagenow federführend, im November das Jägerbataillon 413 aus Torgelow und schließlich im Dezember das Panzergrenadierbataillon 411 aus Viereck. Dieser Kontingentansatz ist eine Neuheit bei Persistent Presence. Absicht des Kommandeurs Brigadegeneral Oliver Kohl ist es, die Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten während Persistent Presence so intensiv und effizient wie möglich für alle Teile der Brigade zu nutzen.Die Kräfte sollen durch ihre Präsenz und im Verbund mit den anderen Rückversicherungsmaßnahmen einen möglichen Aggressor abschrecken und die Bereitschaft der NATO unterstreichen, ihre Verbündeten im Ernstfall zu verteidigen. Die Idee dahinter ist, dass eine Einbeziehung von NATO-Kräften und damit die Eskalation des Konfliktes nicht im Interesse eines Angreifers liegen – und dieser folglich von einer Aggression absieht.

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