Abschlussübung in Estland: Gebirgsjäger überzeugen mit Professionalität

By   /  October 19, 2016  /  Comments Off on Abschlussübung in Estland: Gebirgsjäger überzeugen mit Professionalität

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Tapa/Estland, 18.10.2016.Der Aufenthalt im Rahmen von Persistent Presence in Estland geht für das Gebirgsjägerbataillon 231 nun zu Ende. Eine Woche zuvor zeigten die Soldaten der 3. Kompanie in einer Abschlussübung nochmals ihr Können – vom Marsch über Aufklärung und Sicherung bis hin zum Auftreffen auf den Feind.

Nach über drei Monaten in Estland verlegen die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 zurück an ihren Heimatstandort nach Bad Reichenhall. Der Verband war mit zwei Kompanien für jeweils sechs Wochen in der Nähe von Tapa im Rahmen von Persistent Presence eingesetzt. Statt auf dem bereits bekannten Truppenübungsplatz trainierten die Soldaten gemeinsam mit den estnischen Streitkräften im freien Gelände. Im Rahmen der mehrtägigen Übung auf Kompanieebene war neben der Professionalität und Erfüllung des Auftrags auch das Zusammenwirken aller Kräfte gefragt. Sowohl die Infanteriezüge als auch die Sanität, die Pioniere und die Instandsetzung wurden beübt. Mit Professionalität überzeugtDie Übung bildete den Höhepunkt des Aufenthalts der 3. Kompanie in Estland. Für die Zugführer galt es vor allem, schnelle Entscheidungen zu treffen und ihre Kräfte zweckmäßig einzusetzen. „Mir kam es dabei besonders darauf an, dass die Soldaten ihre Professionalität unter Beweis stellen, in Stresssituationen und im unbekannten Gelände konzentriert alle Fertigkeiten abrufen“, sagt Oberstleutnant Arno Schöberl, Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231. Positiver Schlusspunkt für die Soldaten„Die Abschlussübung war ein positiver und eindrucksvoller Schlusspunkt für die Soldaten. Die Truppe hat sich hier in Estland weiter professionalisiert. Ich habe hochmotivierte und engagierte Soldaten gesehen, die beherzt ihre Aufträge erfüllen. Gleichzeitig konnten wir unsere Verfahrensweisen mit dem gepanzerten Transportkraftfahrzeug GTK Boxer weiter vertiefen“, so das Fazit von Oberstleutnant Schöberl. Für die Soldaten geht es nun an die Nachbereitung – Material muss gereinigt und für die Verladung vorbereitet und verpackt werden. Die Rückverlegung gleicht einem logistischen Kraftakt. Wie beim Transport nach Estland muss das Material nun wieder per Schiff und mit der Bahn zurück nach Bad Reichenhall. Kanzlerin wünscht weiterhin viel Erfolg Die Soldaten mit dem GTK Boxer auf dem Marsch in den Verfügungsraum (Quelle: Bundeswehr/Estonian Defence Forces)Größere Abbildung anzeigenSechs Wochen war die 3. Kompanie in Estland vor Ort. Sechs Wochen, in denen die Soldaten auch einige hohe Besuche zu verzeichnen hatten – wie etwa den von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Während ihres Staatsbesuches in der estnischen Hauptstadt Tallinn im August wurde sie von einer Abordnung der Gebirgsjäger begrüßt. Gemeinsam mit dem estnischen Ministerpräsidenten Taavi Rõivas und dem Generalstabschef Generalleutnant Riho Terras besuchte die Kanzlerin das NATO Cooperative Cyber Defence Center of Excellence (CCDCOE). „Wir als Soldaten haben uns sehr gefreut, von der Bundeskanzlerin wahrgenommen worden zu sein. Sie erkundigte sich nach unserem Wohlbefinden und wünschte uns für den weiteren Verlauf von Persistent Presence viel Erfolg“, so Oberstleutnant Konrad Herborn, Führer der Deutschen Kräfte in Estland. Hoher Besuch: Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den „Reichenhaller Jägern“ (Quelle: Bundeswehr/Estonian State Department)Größere Abbildung anzeigenIn Bad Reichenhall geht es nach Persistent Presence für die Gebirgsjäger mit den Vorbereitungen für den bevorstehenden Auslandseinsatz in Mali im Jahr 2017 weiter. Doch nun steht für Soldaten erst einmal das Wiedersehen mit ihren Familien und Freunden im Mittelpunkt.

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