Zweiter binationaler Heeresbergführerlehrgang: Im Gebirge zu Hause

By   /  October 25, 2016  /  Comments Off on Zweiter binationaler Heeresbergführerlehrgang: Im Gebirge zu Hause

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Mittenwald, 24.10.2016.Die Ausbildung zum Heeresbergführer geht in die zweite Runde. Nach dem Motto „Geht nicht, gibt´s nicht!” stellen sich insgesamt 30 deutsche und österreichische Soldaten im oberbayrischen Mittenwald den harten Herausforderungen, die die Ausbildung zum Heeresbergführer mit sich bringt. Unter ihnen sind Oberleutnant Lamprecht und Oberfeldwebel Wagner, zwei erfahrene Alpinisten.

Schon den Härtetest zu Beginn des binationalen Heeresbergführerlehrgangs 2016/17, die Überprüfungswoche am Gebirgskampfzentrum des Österreichischen Bundesheeres in Saalfelden, meisterten beide mit Bravour.Oberleutnant Peter Lamprecht war Schnellster bei der Konditionsüberprüfung. In der zweiten Gruppe mit fünf Minuten Abstand gestartet, überholte er auf der fünf Kilometer langen Strecke mit dem brutalen Aufstieg von 700 Höhenmetern noch fast alle aus der ersten Gruppe. Oberfeldwebel Franz Wagner gilt als der beste alpine Kletterer: In der Vorbereitungsphase auf den Lehrgang hat er im März dieses Jahres die rund 1.800 Meter hohe Eiger-Nordwand bestiegen.nach obenIm Gebirge zu HauseLamprecht ist Stellvertretender Kommandant der Kampfunterstützungskompanie des Jägerbataillons 26 (Hochgebirge) in Spittal an der Drau. Der 28-jährige Berufssoldat trat 2006 in das Österreichische Bundesheer ein. Er betreibt intensiv sowohl Sommer- als auch Wintersport. Durch die Zusatzqualifikation als Heeresbergführer erhofft er sich einen Mehrwert für seine weitere Laufbahn. Auf den Lehrgang hat er sich in Eigeninitiative, mit dienstlicher Unterstützung durch einen Heeresbergführer, vorbereitet. Im Mittelpunkt stand dabei das alpine Klettern.Wagner ist Gruppenführer im Hochgebirgsjägerzug der 1. Kompanie des Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald. Der 29-jährige Zeitsoldat trat 2007 in die Bundeswehr ein und liebt das Klettern, Bergsteigen und Kochen. Am Lehrgang nimmt er teil, weil ihn das Bergsteigen erfüllt und er später als ausgebildeter Heeresbergführer so sein umfangreiches Wissen und Können an die Kameraden weitergeben kann. Besonders auf den Lehrgang vorbereitet hat er sich mit Skitouren und Bergläufen. Der 29-jährige Oberfeldwebel Franz Wagner trat 2007 in die Bundeswehr ein und liebt das Klettern, das Bergsteigen und das Kochen. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigennach obenHeeresbergführer: Das Ziel vor AugenIm Sommerteil des Heeresbergführerlehrganges werden ihnen nun täglich neue Aufgaben gestellt. Ständig am Limit müssen sie jeden Tag Höchstleistungen erbringen. Kein Wunder, wenn Lamprecht sagt: „Die Zeit vergeht wie im Flug!” Der Winterteil beginnt im Januar. Wenn alles klappt, werden sie im Mai zu Heeresbergführern ernannt. Wagner denkt schon weit voraus und macht Pläne für die Zeit danach unter dem Motto: „Immer in Übung bleiben!” nach oben

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