108 Doktoranden stellen Forschungsarbeiten zu Elektromobilität, Vernetzung und neuen Mobilitätskonzepten vor

By   /  October 26, 2016  /  Comments Off on 108 Doktoranden stellen Forschungsarbeiten zu Elektromobilität, Vernetzung und neuen Mobilitätskonzepten vor

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MIL OSI – Source: Volkswagen –

Headline: 108 Doktoranden stellen Forschungsarbeiten zu Elektromobilität, Vernetzung und neuen Mobilitätskonzepten vor

• 600 Fachbesucher beim 11. Doktorandentag im MobileLifeCampus
• 404 junge Wissenschaftler promovieren im Volkswagen Konzern Rund 600 Fachbesucher informierten sich beim Doktorandentag 2016 des Volkswagen Konzerns über aktuelle Forschungsarbeiten. 108 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten heute im Wolfsburger MobileLifeCampus die Themen ihrer Doktorarbeiten vor. Schwerpunktthemen waren Elektromobilität, Vernetzung und neue Mobilitätskonzepte.„Die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist heute bedeutender als jemals zuvor“, sagte Ralph Linde, Leiter der Volkswagen Group Academy. „Digitalisierung und Vernetzung prägen Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft neu und stellen uns vor komplexe Herausforderungen. Hochqualifizierter Nachwuchs ist also wichtiger denn je.“Der Volkswagen Konzern fördert derzeit 404 Doktorandinnen und Doktoranden bei ihrer Promotion und arbeitet weltweit mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Linde betonte: „Unser Unternehmen und seine starken Marken von Audi über MAN und Porsche bis hin zu Volkswagen bieten jungen Forschern beste Bedingungen, um an innovativen Projekten zu arbeiten. Das Spektrum reicht von der Technischen Entwicklung über Informationstechnologie, Personalarbeit und Produktion bis zu Vertrieb und Marketing.“Stephan Wolf, stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats sagte: „Ich bin beeindruckt von der Qualität und Vielfalt der Forschungsprojekte, die wir mit jungen Forscherinnen und Forschern im Volkswagen Konzernverbund realisieren. Damit stärken wir die Innovationskraft aller Konzernmarken. Unsere Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten drei Jahre lang engagiert an ihrer Dissertation und parallel dazu in einer Fachabteilung für Volkswagen. Wir Betriebsräte danken den jungen Frauen und Männern für diese enorme Leistung und ihr Durchhaltevermögen.“Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der AutoUni in Wolfsburg, sagte: „Die Automobilwelt steht vor großen technologischen Veränderungen. Wir sind entschlossen, die Chancen zu nutzen, die dieser Wandel bietet. Die Arbeiten unserer Doktorandinnen und Doktoranden leisten dazu wertvolle Beiträge. Unsere Ingenieure und Fachleute schätzen die Zusammenarbeit mit den jungen Forschern, weil sich daraus viele wertvolle Impulse für neue Sichtweisen und Lösungsstrategien ergeben. Damit forcieren wir Innovationen für das Auto und die Fabrik von morgen sowie für neuartige Mobilitätsangebote an unsere Kunden.“Auf dem Wolfsburger MobileLifeCampus präsentierten Doktorandinnen und Doktoranden der Marken Volkswagen Pkw, Audi, MAN, Porsche, Scania, SEAT, ŠKODA und von Volkswagen Nutzfahrzeuge ihre Promotionsarbeiten aus elf Fachbereichen und zu den Themen Antriebs- und Fahrzeugtechnik (mit 25 Dissertationen), Elektromobilität (14), Elektronik (13), Industrie 4.0 (16), IT und Logistik (3), Kommunikation, Vertrieb & Trends (5), Ökonomie und Umwelt (4), Personal und Organisation (3), Produktion (9), Qualitätssicherung und Beschaffung (4) und Werkstoffe (12).Erfahrene Experten, wissenschaftliche Nachwuchskräfte und betreuende Professoren tauschten sich an Ausstellungsständen und Exponaten, in 22 Fachvorträgen sowie bei Rundgängen zu den Leitthemen „Elektrifizieren“, „Vernetzen“ und „Zukunft gestalten“ aus.Im Themenbereich Industrie 4.0 beispielsweise stellten Timo Bänziger und Johannes Teiwes ihre Arbeiten zur Mensch-Roboter-Kooperation vor. Bänziger beleuchtet das Umfeld der intelligenten Fabrik, während Teiwes auf die Nutzung künstlicher Intelligenz fokussiert. Anne-Maren Koch aus dem Bereich Personal und Organisation untersucht Aspekte zur Repräsentanz von Frauen im Management. Im Bereich Fahrzeug- und Antriebstechnik bewertet Nesrine Boughanmi neue Belüftungskonzepte für zukünftige Elektrofahrzeuge mit automatisierter Steuerung. Im Bereich Elektronik untersucht Michael Stecher die ergonomische Gestaltung und Bewertung berührungsfreier Gestensteuerung für innovative Fahrzeug-Cockpits.„Wir Doktoranden bauen über das Doktorandenkolleg ein konzernweites Netzwerk zu nahezu allen Fachbereichen auf. Außerdem tauschen wir uns untereinander zu fachlichen und überfachlichen Themen aus. Ein gutes Beispiel für das Engagement und das Miteinander im Kolleg ist der heutige Doktorandentag, den wir selbstständig organisieren und gestalten“, sagt Sonja Krömer, eine der beiden Doktorandensprecherinnen. Ihre Amtskollegin Constanze Uthoff betonte: „Unsere Dissertationen haben immer einen konkreten Praxisbezug, weil wir wichtige Zukunftsthemen für Volkswagen bearbeiten. So gewinnen beide Seiten: Wir Doktoranden profitieren vom Wissen der Fachbereiche und das Unternehmen von neuen Methoden und Erkenntnissen aus der Wissenschaft.“Die Doktorandinnen und Doktoranden bei Volkswagen fertigen ihre Dissertationen innerhalb von drei Jahren an. Dabei arbeiten sie eng mit dem jeweiligen Fachbereich zusammen, der ihnen auch einen Promotionsbetreuer zur Seite stellt. Nach der Promotion ist die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis bei Volkswagen möglich. Das Doktorandenkolleg, der seit 1990 bestehende Zusammenschluss aktueller und ehemaliger Volkswagen Doktoranden, fördert das Netzwerk der Promovierenden untereinander und organisiert seine Aktivitäten in verschiedenen Arbeitskreisen selbst.

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