Foto-Ausstellung „Nine Lives“

By   /  October 28, 2016  /  Comments Off on Foto-Ausstellung „Nine Lives“

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MIL OSI – Source: Telekom –

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Foto-Ausstellung zeigt neun Einzelschicksale stellvertretend für alle geflüchteten MenschenChristian P. Illek: „Wollen mit unseren Maßnahmen möglichst viele Chancen zur Kontaktaufnahme und Verständigung bieten, um die Integration zu fördern“ Foto-Reihe bis zum 11. November 2016 in der Telekom-Zentrale



Personalvorstand Christian P. Illek und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar eröffnen die Ausstellung „Nine Lives“.



Ranga Yogeshwar diskutierte gemeinsam mit den Gästen zur Eröffnung darüber, wie Integration gelingen kann.



Die Ausstellung findet in der Bonner Telekom Zentrale statt und kann noch bis zum 11. November 2016 besucht werden.

Austausch ist die Grundvoraussetzung für Integration! Diese Überzeugung teilen Ranga Yogeshwar und die Deutsche Telekom gleichermaßen. Aus diesem Gedanken heraus entwickelte der bekannte Wissenschaftsjournalist die Foto-Ausstellung „Nine Lives“, die er gemeinsam mit Christian P. Illek, Personalvorstand der Deutschen Telekom, vor rund 200 Besuchern gestern Abend in der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn eröffnete. „Nine Lives“ zeigt ausdrucksstark neun Einzelschicksale stellvertretend für alle geflüchteten Menschen. Die Foto-Reihe ist bis zum 11. November 2016 ausgenommen an Wochenenden von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung diskutierten Ranga Yogeshwar und Christian P. Illek gemeinsam mit den anwesenden Besuchern, wie Integration gelingen kann. „Über eine Million geflüchtete Menschen sind seit dem vergangenen Sommer in der Hoffnung auf Hilfe und Schutz nach Deutschland gekommen“, sagte Ranga Yogeshwar. „Zu oft werden die Einzelschicksale hinter abstrakten und anonymen Zahlen, Statistiken und Verlaufskurven nicht mehr wahrgenommen. Doch ohne ein Bewusstsein für die persönlichen Schicksale ist es schwer, eine Bereitschaft für den direkten Austausch zu entwickeln.“Christian P. Illek begrüßte die Initiative besonders vor dem Hintergrund, dass die Deutsche Telekom in der Flüchtlingshilfe nachhaltig aktiv ist. „Wir wollen mit unseren Hilfsmaßnahmen möglichst viele Chancen zur Kontaktaufnahme bieten und die Verständigung zwischen den Menschen unterstützen. Daher passt ‚Nine Lives‘ in idealer Weise zu unserem Engagement. Es geht um den Menschen, um das Schicksal unter all den vielen, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland geflohen sind. Integration gelingt an vorderster Stelle im persönlichen Umfeld eines jeden durch die Verständigung untereinander.“Dieses Bewusstsein will auch „Nine Lives“ vermitteln. Die Ausstellung zeigt neun Portraits Geflüchteter, die ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben, um in Deutschland ihren Traum auf eine bessere Zukunft zu verwirklichen. „Nine Lives“ macht auf einzelne Schicksale aufmerksam, gibt Flüchtlingen wie Mory aus Guinea ein Gesicht, eine Identität. Ranga Yogeshwar: „Die Idee entstand durch zahlreiche Gespräche mit geflüchteten Menschen. Diese haben mir die unglaublichen Ängste und Nöte verdeutlicht, die jeder einzelne durchlebt hat, mir aber auch viel Hoffnung für ein positives gemeinsames Miteinander gegeben.“Dass Integration kein Sprint, sondern ein Marathon ist, darüber waren sich alle einig. Mit Blick auf die kommenden Herausforderungen verdeutlichte Christian P. Illek: „Ging es noch vor einem Jahr darum, schnell möglichst großflächig zu helfen, müssen wir uns jetzt um langfristige Lösungen kümmern, die den Geflüchteten eine dauerhafte Integration ermöglichen.“ Aus Unternehmenssicht schaue die Deutsche Telekom dabei vor allem auf die Einbindung in den Arbeitsmarkt. „Die größte Hürde ist zur Zeit, dass bei etwa 500 Tausend Flüchtlingen der Status noch nicht geklärt ist. Solange nicht über die Anerkennung als Flüchtling entschieden wurde, sind Arbeitsverträge mit einem Bewerber nicht möglich. Hier wünsche ich mir eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik. Denn wir erwarten, dass ab kommendem Jahr eine große Zahl an Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden müssen, die jetzt noch auf die Anerkennung warten.“Die Deutsche Telekom startete ihre Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge im September 2015 und rief dazu eine Task Force ins Leben. „Wir wollten schnell helfen und erfuhren dabei eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir seitdem in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen“, erinnert sich Christian P. Illek. Ferner versorgt das Unternehmen Erstaufnahmeunterkünfte mit kostenlosem WLAN, stellt Behörden Immobilien zur Verfügung, entsendet Mitarbeiter an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und bietet Zuwanderern Ausbildungsstellen, Praktikums¬plätze und Stipendien für Hochschulen an. Das von der Deutschen Telekom initiierte Informationsportal für Flüchtlinge und Migranten mit der Onlineadresse refugees.telekom.de hat sich zu einer viel beachteten Plattform zur Informationsvermittlung und Kontaktaufnahme entwickelt.Die Foto-Ausstellung „Nine Lives“ ist vom 27. Oktober bis zum 11. November 2016 ausgenommen an Wochenenden von 10 bis 18 Uhr in der Zentrale der Deutschen Telekom zu sehen und zeigt Portraits von: Abelie aus Eritrea, Ana aus Albanien, Bashar aus Syrien, Fationa mit Sofi aus Albanien, Lassana aus Guinea, Latefat aus Serbien, Lubna aus Syrien, Mory aus Guinea, Yassin mit Taha aus Syrien.Über die Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2 Milliarden Euro, davon wurde rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

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