Gipfelbeschlüsse werden konsequent umgesetzt

By   /  October 28, 2016  /  Comments Off on Gipfelbeschlüsse werden konsequent umgesetzt

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Brüssel, 27.10.2016.Bei ihrem Treffen in Brüssel am 26. Oktober haben die NATO-Verteidigungsminister deutlich gemacht, dass das Bündnis eng und verlässlich zusammensteht. Die auf dem Gipfel in Warschau im Juli beschlossenen Maßnahmen, um die Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit zu erhöhen, werden konsequent umgesetzt. Zugleich suchen die Mitgliedstaaten den Dialog mit Russland.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian. (Quelle: dpa/Hoslet)Größere Abbildung anzeigenRund 100 Tage nach dem Warschauer Gipfel befindet sich die Umsetzung der Beschlüsse für eine stärkere Präsenz im östlichen Bündnisgebiet auf einem guten Weg. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte, dass die Aufstellung der vier multinationalen Bataillone in Polen und den baltischen Staaten im Zeitplan liege und Anfang 2017 beginnen könne. Nachdem die USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland schon erklärt hatten, den Prozess zu steuern und als Rahmennationen zu fungieren, seien nun auch die Beiträge der anderen Staaten abgestimmt. Die Allianz beweise, dass sie fest zusammenstehe und einen Angriff auf ein einzelnes Mitglied als Angriff auf alle bewerten werde.nach obenMultinationales Bataillon in Litauen Die Bundesrepublik, die den Aufbau des Bataillons in Litauen verantwortet, wird demzufolge von Belgien, Kroatien, Frankreich, Luxemburg, Norwegen und den Niederlanden unterstützt werden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte im Rahmen des Treffens, dass in Litauen ein „hochwertiger multinationaler Verband“ entstehe, der eine Personalstärke von rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten umfassen könnte. Den „größten Anteil“ werde Deutschland stellen. nach obenHohe DialogbereitschaftDie Minister tauschten sich auch über eine stärkere Präsenz in der Schwarzmeerregion aus. Im Gespräch steht eine multinationale Einheit, die von Rumänien geführt werden könnte. Viele Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, haben laut Stoltenberg erklärt, einen Beitrag zu prüfen. Die verstärkten Bemühungen, das Bündnisgebiet abzusichern, ändern für den NATO-Generalsekretär nichts an der Dialogbereitschaft der Allianz. Die Verteidigungsminister sprachen sich in diesem Zusammenhang auch für ein baldiges Treffen des NATO-Russland-Rates aus. nach oben

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