Herzog & de Meuron gewinnt Realisierungswettbewerb für das neue Museum des 20. Jahrhunderts. Grütters: „Ein grandioser Entwurf“

By   /  October 28, 2016  /  Comments Off on Herzog & de Meuron gewinnt Realisierungswettbewerb für das neue Museum des 20. Jahrhunderts. Grütters: „Ein grandioser Entwurf“

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Headline: Herzog & de Meuron gewinnt Realisierungswettbewerb für das neue Museum des 20. Jahrhunderts. Grütters: „Ein grandioser Entwurf“

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Der Entwurf des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron ist Sieger des internationalen Realisierungswettbewerbs für den Museumsneubau „Neue Nationalgalerie – Museum des 20. Jahrhunderts“ am Kulturforum in Berlin. Das haben die Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, und der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am heutigen Mittwoch bekannt gegeben.

Monika Grütters, die die Initiative für den Neubau ergriffen hatte und im November 2014 vom Deutschen Bundestag dafür 200 Millionen Euro bewilligt bekam, spricht von einem „grandiosen Entwurf“: „Er ist geeignet, dem Stellenwert der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts eine angemessene Heimat zu geben, diesem so sensiblen Bestand der Kunstgeschichte. Von Brücke bis Beuys fordern die Werke der Neuen Nationalgalerie eine würdevolle Ergänzung zum Mies van der Rohe-Bau. Mit der Entscheidung für den Entwurf des international renommierten Architekturbüros Herzog & de Meuron hat die Jury eine Wahl getroffen, die dem Rang dieses Wettbewerbs und dem prominenten Bauplatz hervorragend gerecht wird. Denn auf dieses Bauvorhaben schaut die ganze Welt. Hier werden wir daran gemessen, wie Deutschland mit Architektur umgeht, mit dieser so öffentlichen Kunst. Hier müssen Städtebau, Architektur und Museumsbedürfnisse zusammenfinden. Den Schweizer Planern gelingt es, den großen Solitären von Hans Scharoun, August Stüler und Mies van der Rohe einen architektonisch herausragenden Bau an die Seite zu stellen, der das Kulturforum neu strukturieren und beleben wird.“

Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs waren die zehn Preisträger des vorgelagerten Ideenwettbewerbs, dreizehn eingeladene Büros sowie neunzehn Teams, die sich zuvor im Teilnahmewettbewerb qualifiziert hatten. Aus diesem Kreis mit 42 Büros gingen 40 Entwürfe ein. Aufgabe der ausgewählten Planer war es, einen architektonischen Entwurf für das Museumsgebäude sowie die freiraumplanerische Gestaltung des unmittelbaren Gebäudeumfelds am Kulturforum zu entwickeln.

Das Museum soll nach gegenwärtiger Planung 2022 eröffnet werden. Der Deutsche Bundestag hatte Ende 2014 für den Neubau 200 Millionen Euro bereitgestellt. Für die Kosten des Grundstückerwerbs und für die Auslobung des Ideenwettbewerbs gab der Haushaltsausschuss im Juli 2015 2,4 Millionen Euro frei.

Weitere Informationen unter: www.preussischer-kulturbesitz.de

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