Die Grundausbildung: fordernd und vielseitig

By   /  October 31, 2016  /  Comments Off on Die Grundausbildung: fordernd und vielseitig

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Berlin, 31.10.2016.Wer als Soldat zur Bundeswehr kommt, lernt erst einmal das kleine militärische Einmaleins. Dazu zählen Rechte und Pflichten eines Soldaten, der sichere Umgang mit Waffen, Leben im Feld oder Marschieren im Gleichschritt. Für diese Kenntnisse und Fähigkeiten gelten in der gesamten Bundeswehr einheitliche Standards. Sie werden während der dreimonatigen Grundausbildung vermittelt.

Seit Jahrzehnten durchlaufen junge Soldaten in den ersten Monaten ihrer Dienstzeit eine körperlich fordernde Grundausbildung. Allerdings hat der Wandel der Bundeswehr von einer Wehrpflicht- zu einer Freiwilligenarmee auch im Ausbildungskonzept Spuren hinterlassen.Unmittelbar vor dem Aussetzen der Wehrpflicht waren die meisten jungen Männer weniger als ein Jahr bei der Bundeswehr, entsprechend vollgepackt war die Grundausbildung mit Themen. Inzwischen können sich Freiwillige bis zu 23 Monate verpflichten, so dass bestimmte Ausbildungsinhalte auch erst nach den ersten drei Monaten vermittelt werden können. Die Ausbildungskonzeption wurde deshalb 2014 überarbeitet, aus der „Allgemeinen Grundausbildung“ wurde die „Allgemeinmilitärische Grundbefähigung“.nach obenGrundlagen werden vermitteltIn den drei Monaten der Grundausbildung lernen die jungen Soldaten theoretische Grundlagen wie Auftrag und Aufgaben der Bundeswehr, soldatische Ordnung und das Selbstverständnis als „Staatsbürger in Uniform“.Die Ausbilder vermitteln ihnen zudem die Grundlagen für den Gefechtsdienst aller Truppen: Gelände- und Kartenkunde, Bewegungsarten, Tarnen und Täuschen oder auch Feldhygiene, der Bau von Feldunterkünften und das Zubereiten von Verpflegung im Gelände sind Teil dieses Ausbildungsabschnittes. Ein weiteres zentrales Ausbildungsziel ist die sichere Handhabung von Gewehr und Pistole.Jeder Soldat wird auch zum Einsatzersthelfer ausgebildet. Dabei handelt es sich um eine Erste-Hilfe-Ausbildung, die auch Kenntnisse bei der Erstversorgung typischer Gefechtsverletzungen vermittelt. Schließlich lernen Soldaten, was bei Angriffen mit atomaren, biologischen oder chemischen Waffen zu tun ist, und wie Funkgeräte bedient werden. Auch Sport und militärische Fitness spielen eine wichtige Rolle in der Grundausbildung.nach obenDer Weg zum EinsatzsoldatenIn der Grundausbildung werden junge Soldaten in der Regel zu Sicherungs- und Wachsoldaten ausgebildet, mindestens jedoch zu Wachsoldaten. Diese erste Qualifikation ist die Grundlage für die weitere allgemeinmilitärische und militärfachliche Ausbildung.Nach der „allgemeinmilitärischen Grundbefähigung“ folgen die „Einsatzbefähigung“ und die „Einsatzbefähigung für die Teilnahme an land-/luft-/seebasierten Operationen“. Diese drei Komponenten bilden gemeinsam die „Einsatzlandunspezifische Ausbildung“ (ELUSA). Wer an einem Auslandseinsatz teilnimmt, nimmt an der „Einsatzlandspezifischen Ausbildung“ (ELSA) teil.nach oben

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