Das Grüne Band Österreichs – Chancen für Gemeinden und Natur

By   /  November 3, 2016  /  Comments Off on Das Grüne Band Österreichs – Chancen für Gemeinden und Natur

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MIL OSI – Source: Umweltbundesamt – Environment Agency of Austria –

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Perspektive für den Tourismus
Einige Gemeinden am Grünen Band haben bereits grenzüberschreitende Aktivitäten gesetzt: In St. Anna am Aigen (Stmk.) finden z. B. vom Naturschutzbund organisierte Führungen am Grenzfluss Kutschenitza statt, in den Gemeinden Tarvisio/Kranjska Gora/Arnoldstein (Ktn.) wird gemeinsam eine Kommunalolympiade ausgetragen. Als Vorreiter gilt die Gemeinde Windhaag (OÖ), in der sich seit 2015 auch das jüngste Besucherinformationszentrum am Grünen Band, das Green Belt Center, befindet. Diese und weitere mögliche Aktivitäten – wie gemeinsame Rad- und Wanderwege, Veranstaltungen oder Schul- und Gemeindepartnerschaften – könnten zukünftig unter der gemeinsamen Marke „Grünes Band“ ausgebaut werden.
Fast die Hälfte der Gemeinden, die sich an der Umfrage beteiligt haben, trägt derzeit aktiv zur Erhaltung und Entwicklung des Grünen Bands als Mahnmal der Geschichte und Ort der Begegnung zweier einst durch eine unüberwindbare Grenze getrennter Nachbarn bei. In Klöch (Stmk.) finden z. B. regelmäßig Friedensfeste an der Grenze statt, in Schrattenberg (NÖ) werden geführte Wanderungen zum ehemaligen Eisernen Vorhang angeboten.
Möglichkeiten, das Potenzial des Grünen Bandes weiter auszuschöpfen, gibt es vor allem im Tourismus: Über 90 % der Gemeinden verfügen bereits über ein touristisches Angebot mit Schwerpunkt Naturerleben. In zwei Drittel der Gemeinden gibt es Rad- oder Wanderwege am bzw. zum Grünen Band. In einigen Gemeinden sind in den nächsten beiden Jahren Initiativen oder Projekte zur Erhaltung der Natur geplant. 

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