Heron 1 in Mali: Der Anfang ist gemacht

By   /  November 4, 2016  /  Comments Off on Heron 1 in Mali: Der Anfang ist gemacht

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Gao, Mali, 03.11.2016.Seit Wochen wurden einzelne Teile der Heron 1 nach Mali gebracht. Neben dem Zusammenbau der Aufklärungsdrohne vor Ort musste auch die notwendige Infrastruktur für den Einsatz des unbemannten Fluggeräts geschaffen werden. Beim kürzlich erfolgten ersten Einsatzflug unter der afrikanischen Sonne lief alles rund. Dennoch geht die Arbeit weiter, bevor die Drohne bei der UN-Mission MINUSMA in den Regelflugbetrieb übergehen kann.

Insgesamt sechs Stunden war die Heron 1 im Auftrag der UN über Mali unterwegs. Der erste Einsatzflug lief reibungslos ab. „Natürlich waren wir alle vor dem Einsatzflug angespannt ob alles funktioniert”, so Oberstleutnant Richard S., Staffelkapitän Heron im Einsatzland. „Aber jetzt geht die Arbeit weiter. Es heißt, den ersten Flug nun in einen Regelflugbetrieb zu überführen”, beschreibt der Luftwaffenoffizier die kommende Aufgabe.Dafür liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor den Soldaten und der zivilen Firma, die für die Technik und die Einsatzbereitschaft der Heron mitverantwortlich zeichnet. Die Büros stehen noch nicht, die Verfahren müssen weiter verfeinert werden. Aber schon mit dem ersten operationellen Flug konnte das System Heron zeigen, was in ihm steckt. „Die Ergebnisse sind exzellent”, so der Staffelkapitän sichtlich zufrieden.nach obenKontrolle nach dem ersten FlugNach dem ersten Einsatzflug der Heron 1 in Mali wurde das unbemannte Luftfahrzeug einer genauen Kontrolle unterzogen: Die Landebahn ist eine verdichtete Schotterpiste in Gao, im Nordosten Malis. Das bedeutet, dass der Heron nach dem Flug komplett auf Schäden untersucht werden muss. Notwendig ist auch eine Inspektion nach den ersten Flügen. Das Öl muss gewechselt und ein Motorencheck durchgeführt werden. Eine Arbeit, die die Techniker mehrere Stunden beschäftigt. Denn auch am nächsten Tag soll die Heron wieder Aufklärungsergebnisse den UN zur Verfügung stellen.In Zukunft sollen bis zu drei Heron die Aufklärung der Bundeswehr von Gao aus unterstützen. Dafür werden sowohl Luftwaffensoldaten als auch Zivilangehörige der Betreiberfirma vor Ort stationiert. nach oben

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