Ministerin besucht Führungsakademie: „Der entscheidende Faktor ist der Mensch“

By   /  November 5, 2016  /  Comments Off on Ministerin besucht Führungsakademie: „Der entscheidende Faktor ist der Mensch“

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Hamburg, 04.11.2016.„Zeitgemäße Führung“ und „kompetenzorientierte Ausbildung“ – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat diese Themen bei ihrem Besuch an der Führungsakademie der Bundeswehr am 3. November in den Mittelpunkt gestellt. Die Lehrstätte soll einen höheren Stellenwert in der Ausbildung erfahren. „Ich möchte, dass sich die Führungsakademie weiterentwickelt“, sagte die Ministerin vor dem Stammpersonal und den Lehrgangsteilnehmern in Hamburg.

„In Sachen Führung ist die Bundeswehr weit vorn, die Führungsakademie ist ein Pfund, mit dem wir ganz gewaltig wuchern können“, erklärte von der Leyen. Sicherheitslage, Digitalisierung, demografischer Wandel und viele weitere Rahmenbedingungen verlangten von den Streitkräften, sich stetig auf neue Situationen einzustellen. Der Veränderungsdruck sei enorm. Die Bundeswehr habe sich all diesen Herausforderungen erfolgreich gestellt. „Der entscheidende Faktor dabei ist der Mensch, wir werden nur bestehen können, wenn es uns gelingt, hervorragend ausgebildete Kräfte langfristig zu gewinnen.“nach obenVermittlung der Lehre weiterentwickelnWeiter setzt die Ministerin ihren Gestaltungsanspruch mit klaren Maßstäben um: Die Führungsakademie wird dem Generalinspekteur der Bundeswehr direkt unterstellt. Darüber hinaus wird der Kommandeur der Führungsakademie mit der Einrichtung einer Konzeptions- und Planungsgruppe für die Weiterentwicklung der Akademie beauftragt. Im Fokus steht der Mensch: „Die Lehrgangsteilnehmer sind der Motor der Führungsakademie.“ Ihre in der Akademie vorhandene Expertise soll verstärkt einbezogen werden. Die Ministerin betonte: „Wenn sich Anspruch und Inhalt der Lehre ändern sollen, dann muss sich auch die Vermittlung weiterentwickeln.“ Die Führungsakademie solle ein Think Tank werden, der zur Strategiefähigkeit der Bundeswehr und der Bundesregierung beitrage. Die Ministerin und der Kommandeur der Führungsakademie, Flottillenadmiral Carsten Stawitzki. (Quelle: Bundeswehr/Junge)Größere Abbildung anzeigennach obenAufgabenprofil eines Generalstabsoffiziers„Die Führungsakademie ist die Schmiede unserer Führungselite“, so die Ministerin. Das Aufgabenprofil eines angehenden Generalstabsoffiziers ist vielfältig. Der versierte militärische Fachmann steht an erster Stelle. Eng verwoben mit nationalen und internationalen Partnern, Partnern in zivil und in Uniform, in stetem Kontakt mit der Gesellschaft. Zum anderen das Führen, Planen und Beraten in einem bundeswehrgemeinsamen Umfeld. Außerdem werden Frauen und Männer, Soldatinnen und Soldaten gebraucht, die Entscheidungen treffen können und wollen, die verlässlich, nachvollziehbar, transparent und fachlich richtig sind. „Die Königsdisziplin sind aber die Kompetenzen in der Menschenführung“, betonte von der Leyen. nach obenEine Kultur der Innovation und KompetenzDie Ministerin appellierte an die Kultur der Akademie, „eine Kultur getragen von Innovation, Kompetenz und vom Willen zur operativen Exzellenz, zugleich aber auch der kritischen Selbstreflexion und der konstruktiven Fehlerkultur sowie des respektvollen Umgangs miteinander“. Eine neue Zeit beginnt. nach oben

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