Neues Terrain für BMW i und MS Amlin Andretti beim Afrika-Debüt der Formula E.

By   /  November 9, 2016  /  Comments Off on Neues Terrain für BMW i und MS Amlin Andretti beim Afrika-Debüt der Formula E.

    Print       Email

MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Neues Terrain für BMW i und MS Amlin Andretti beim Afrika-Debüt der Formula E.

München (DE), 8. November 2016. Der zweite Stopp ihrer Welttournee
führt die FIA Formula E Championship 2016/17 am 12. November nach
Marrakesch (MA). Für BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PT) ist
es der zweite Auftritt am Steuer des MS Amlin Andretti ATEC-002. Mit
ihm wird beim Marrakesh ePrix erneut Robin Frijns (NL) für das Team
von Michael Andretti (US) an den Start gehen. Das Rennwochenende ist
zugleich das Debüt der Formel E in Afrika. Außerdem fällt die
Veranstaltung in Marokko mit der Klimakonferenz COP22 der Vereinten
Nationen zusammen und eröffnet das Gipfeltreffen.

Die Herausforderung
Beim Saisonauftakt in Hongkong (CN) feierte die Partnerschaft von BMW
und dem MS Amlin Andretti Team eine erfolgreiche Premiere. Der ePrix
in Marokko bietet nun die perfekte Kulisse, um in Sachen Performance
einen weiteren Schritt nach vorn zu machen.
Félix da Costa und Frijns belegten in Asien die Plätze fünf und
sechs. Der Kurs in Marrakesch weist jedoch wesentliche Unterschiede
gegenüber der Strecke in Hongkong auf. Das Rennen in der „Roten Stadt“
wird auf dem mit 2,97 Kilometern längsten Kurs im Kalender ausgetragen
und ist gleichzeitig auch eines der schnellsten. Zum ersten Mal findet
ein Formel E Rennen auf einer Strecke statt, deren Layout bereits in
einer anderen Serie befahren wurde. Die FIA World Touring Car
Championship (WTCC) hatte ihre Läufe in diesem Jahr auf einem nahezu
identischen Kurs ausgetragen.
Der Saisonauftakt der Formel E hat Lust auf mehr gemacht: Auf der
Strecke kämpften die Piloten hart, die Fans bekamen ein dramatisches
Rennen und einen taktisch geprägten ePrix in Hongkong geboten. Mit
einer klugen Strategie und einer guten fahrerischen Leistung werden
das MS Amlin Andretti Team und seine beiden Fahrer auch in Marrakesch
alles daran setzen, ihr Punktekonto beim Formula E Debüt in Afrika
weiter aufzustocken.

Der Ausblick

António Félix da Costa, MS Amlin Andretti: „Sowohl
für die Formel E als auch für mich ist es ein vollkommen neues Land –
und gerade diese neuen Herausforderungen machen die Serie so
besonders. Die Strecke scheint sehr interessant zu sein, es dürfte ein
spannendes Rennen werden. Aufgrund der vielen schnellen Abschnitte
muss man mit der Energie genau haushalten. Das wird für die Fahrer und
Ingenieure die größte Herausforderung. Wem dies gelingt, der hat gute
Chancen, dafür belohnt zu werden. Es wird mit Sicherheit viele
Überholmöglichkeiten geben, wir können uns also auf ein tolles Rennen
freuen. Es ist schwierig einzuschätzen, wo wir letztendlich landen
werden. Die Strecke könnte uns womöglich nicht so gut wie Hongkong
liegen, aber natürlich werden wir wie immer versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“

Robin Frijns, MS Amlin Andretti: „Die Strecke in
Marrakesch ist die längste im Kalender – und deshalb für jeden Fahrer
im Feld eine große Herausforderung, insbesondere mit Blick auf das
Energiemanagement. Rückblickend kann man sagen, dass es in Hongkong
insgesamt gut für uns gelaufen ist, in der Teamwertung liegen wir auf
dem zweiten Rang. Das war also ein guter Auftakt. Warten wir also ab,
wie sich das Wochenende entwickelt. Natürlich wollen wir einen
ähnlichen Job abliefern wie in Hongkong. Wie gesagt, es wird hart.
Aber das gilt für die anderen genauso.“

Die Stadt
Marrakesch ist eine Stadt mit langer Geschichte, deren Wurzeln bis
ins 12. Jahrhundert zurückreichen, gleichzeitig aber auch ein
zukunftsorientierter und lebendiger Ort. Die Ausrichtung des
Klimagipfels COP22 ist ein starkes Signal dafür. In den vergangenen
Jahren war Marrakesch bereits Austragungsort für diverse
Tourenwagen-Rennen und ist seit 2009 regelmäßiger Gastgeber für FIA
Meisterschaften in Afrika. Der FIA WTCC Lauf 2009 war das erste große
Motorsport-Event in Marokko seit dem Grand Prix 1958 in Casablanca.
Das zukunftsweisende, vollelektronische Konzept der Formel E trifft in
Marrakesch auf eine verblüffende kulturelle Mischung aus historischer
Architektur und geschichtsträchtiger Kulisse. Nach Asien, Europa,
Nord- und Südamerika folgt in Afrika nun der fünfte Kontinent, auf dem
ein Formel E Rennen ausgetragen wird.

Die Strecke
Das Rennen in Marokko wird auf demselben Streckenverlauf ausgetragen,
der in diesem Jahr bereits im Rahmen der FIA WTCC zu sehen war. Der
nicht-öffentliche Teil der Strecke wurde von Hermann Tilke (DE)
entworfen. Es ist der erste Kurs dieser Art, auf dem ein Formel E
Event stattfindet. Mit drei schnellen Geraden und einer schnellen
Rechtskurve direkt nach der ersten engen Kurve ist die Strecke
deutlich schneller als die meisten anderen Kurse im Rennkalender.
Zudem handelt es sich mit 2,97 Kilometern Gesamtlänge um den längsten
Kurs der Saison.

Das Team
MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und
tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an –
Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer
28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische
Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet.
In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der
Standard-Technologie der Formel E gefahren.
Fans können ihrem Lieblingsfahrer online mit ihrer Stimme einen
‚FanBoost‘ geben – einen zusätzlichen Energieschub, der in der zweiten
Hälfte des Rennens abgerufen werden kann. Die drei Fahrer mit den
meisten Stimmen erhalten zusätzliche 100 kJ Energie, mit denen sie die
Motorleistung um bis zu 30 kW steigern können. Es gibt zwei
Möglichkeiten für die Fans: abstimmen auf fanboost.fiaformulae.com
oder auf Twitter oder Instagram den Hashtag #FanBoost mit
#AntonioFelixdaCosta oder #RobinFrijns verwenden.

Die BMW i Fahrzeugflotte
Auch in Saison 3 der FIA Formula E Championship ist BMW i der
„Official Vehicle Partner“. Weiterhin ist der BMW i8
(Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1 l/100 km; CO2-Emissionen
kombiniert: 49 g/km) als leistungsstarkes und effizientes Safety Car
auf den Strecken im Formel E Kalender unterwegs. Dasselbe gilt für den
BMW i3 (Energieverbrauch kombiniert: 12,9 kWh; CO2-Emissionen
kombiniert: 0 g/km) als „Medical Car“ und „Race Director Car“ sowie
für den BMW X5 xDrive40e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,4 – 3,3
l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 78 – 77 g/km; Werte im
EU-Testzyklus, abhängig vom gewählten Reifenformat) in seiner Funktion
als „Rescue Car“ bzw. „Extrication Car“.

    Print       Email

You might also like...

Team Deutschland auf dem Weg nach Tokio

Read More →