Wahlen in den USA: „Ein Knall für die Demoskopie“

By   /  November 9, 2016  /  Comments Off on Wahlen in den USA: „Ein Knall für die Demoskopie“

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MIL OSI – Source: Konrad Adenauer Stiftung –

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Herausforderer Trump war es gelungen zahlreiche sogenannte Swing-States für sich zu gewinnen, Staaten, von denen im Vorfeld ausgegangen worden war, dass sie an Clinton gehen. Der Kandidat der Republikaner konnte ersten Analysen zufolge sogar die sogenannte demokratische Brandmauer im Nordosten der USA durchbrechen und schlussendlich einen sehr deutlichen Sieg einfahren. Dennoch könnte Clinton noch die „popular vote“ für sich entscheiden, also die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen, wenn sie etwa Kalifornien für sich entscheiden kann.

Mit Blick auf den Geldeinsatz und das dicht geknüpfte Netz aus Büros und Freiwilligen der Clinton-Kampagne, sagte Güldenzopf, dass dies offenbar keine wahlentscheidenden Faktoren mehr seien. Vielmehr gewinne derjenige, der die bessere Botschaft hat und Emotionen wecken kann. „Trump ist es gelungen, den richtigen Ton zu treffen.“

„Wir müssen nun genau hinsehen, was Parteien in Deutschland und Europa tun müssen, um Ängste in der Bevölkerung aufzunehmen. Es gibt viel zu tun“, so das erste Fazit von Güldenzopf.

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