25. Internationaler Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen

By   /  November 11, 2016  /  Comments Off on 25. Internationaler Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen

    Print       Email

MIL OSI – Source: DOSB –

Headline: 25. Internationaler Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen

10.11.2016
Zur 25. Auflage des Internationalen Deutschlandpokals im Rettungsschwimmen treten in der kommenden Woche in Warendorf mehr als 300 Athleten aus elf Nationen zum sportlichen Vergleich an.

Europameisterin Jessica Luster aus Halle an der Saale gehört in Warendorf zum Aufgebot der DLRG Nationalmannschaft. Foto: DLRG/Sascha Walther

Eröffnet wird der Internationale Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen am Donnerstag (17.11.) mit dem Fackeleinzug der Athleten. Beginn ist um 19:45 Uhr auf dem Marktplatz in Warendorf. Die Wettbewerbe in der Sportschule der Bundeswehr beginnen am Freitag (18.11.) um 8 Uhr und am Samstag (19.11.) um 8:30 Uhr. Der Eintritt für Gäste ist frei.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erwartet zum Wettstreit in der Sportschule der Bundeswehr mehrere Nationalteams und Auswahlmannschaften aus ihren Landesverbänden.
Nationaltrainerin will Titel zum Abschluss
Nach Platz zwei im Vorjahr freut sich die DLRG Nationalmannschaft auf das Wiedersehen mit Titelverteidiger Italien. Zu den Favoriten zählen zudem die Franzosen, die im September bei der Weltmeisterschaft (WM) Bronze gewannen. Im Wettstreit der Nationen sind unter anderem noch WM-Gastgeber Niederlande, Kanada und Südafrika dabei.
DLRG-Bundestrainerin Susanne Ehling traut ihren Sportlern viel zu: „Wir sind stark aufgestellt. Außerdem ist es für unseren Kapitän, Kai-Uwe Schirmer, und mich die letzte Chance im Rettungssport einen Titel zu holen. Die wollen wir nutzen. Vielleicht hilft auch der Heimvorteil dabei.“ Ehling gibt ihr Amt zum Jahresende ab. Mit ihrem Team ist sie 2015 Europameisterin in Wales geworden; bei der WM in diesem Jahr sprang ein guter vierter Rang heraus.
Kapitän geht mit Wehmut
Athletensprecher Kai-Uwe Schirmer aus Bielefeld beendet zum Jahresende ebenfalls seine Karriere in der Nationalmannschaft. Auch der Westfale kann einiges nachweisen: Bei der WM 2016 in den Niederlanden feierte der 28-Jährige Gold über die 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter. 2015 gewann Schirmer zweimal Einzelgold bei der Europameisterschaft. „Nun kommt Wehmut auf. Ich habe den Sport schließlich lange mit viel Herzblut betrieben. Aber im Moment überwiegt die Vorfreude auf meinen Lieblingswettkampf“, sagt der Rettungsschwimmer. „Unser größter Gegner ist Dauerrivale Italien. Es wird sicher bis zum letzten Rennen spannend bleiben.“
DLRG-Landesverbände am Start
Parallel zu den Nationalmannschaften starten in Warendorf auch Rettungsschwimmer aus 17 der 18 Landesverbände der DLRG. Als Favoriten im nationalen Wettbewerb gelten Westfalen und Sachsen-Anhalt.
Rettungssport
In der DLRG betreiben in Deutschland mehr als 58.000 – zumeist junge – Menschen den Rettungssport. Er entwickelte sich aus der humanitären Idee, Menschen für den ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden. Zwei Arten werden grundsätzlich unterschieden: Die Pool- (in Hallen- und Freibädern) und die Ocean-Disziplinen (in Freigewässern). Neben dem Leistungs- und Wettbewerbsgedanken macht der Sport fit für den Ernstfall – und hilft somit Leben zu retten. Viele Jugendliche wurden bereits durch den Rettungssport für den Einsatz im Wasserrettungsdienst an Deutschlands Küsten und Badestellen im Binnenland begeistert.
(Quelle: DLRG)

    Print       Email

You might also like...

Pure&Crafted Festival presented by BMW Motorrad: Music. Motorcycles. New Heritage.

Read More →