Startklar für den Ski-Winter

By   /  November 11, 2016  /  Comments Off on Startklar für den Ski-Winter

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MIL OSI – Source: DOSB –

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Startklar für den Ski-Winter
10.11.2016
Der Winter ist da! Und das nicht nur in den Alpen und seinen Ausläufern. Höchste Zeit also, das Ski-Equipment rauszuholen, zu prüfen und einsatzbereit zu machen.

Die Ausrüstung von Ski- und Snowboardfahrern muss in Ordnung sein, damit der Winterspaß keine bösen Folgen hat. Foto: Böcker

Skikanten könnten Rost angesetzt haben, die Skischuhe zu klein geworden sein oder die Kleidung kleine Löcher zeigen. Vor dem ersten Pistentag sollten die wichtigsten Dinge geprüft werden. Der Deutsche Ski-Verband (DSV) zeigt, worauf es zum Saisonstart ankommt:
Ski-Check: Professioneller Skiservice sorgt für optimales Material
Frisch gewachste Ski gleiten besser und lassen sich dadurch leichter drehen, was Kraft spart. Wenn sich Rost an den Kanten abgelagert hat oder die Kanten Kratzer aufweisen, müssen sie geschliffen werden. Scharfe Kanten greifen besser auf Eis und hartem Schnee. Das erhöht auch die Sicherheit auf der Piste. Viele Sportfachgeschäfte bieten zum Start in die neue Saison einen Rund-um-Service.
Bindungs-Check: Das „Muss“ vor dem ersten Skitag
Besonders wichtig vor der ersten Abfahrt ist ein professioneller Bindungs-Check. Die optimale Funktion der Bindung sollte vom Sportfachhändler einmal jährlich – vor dem Saisonstart – kontrolliert werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Bindung hält und erst dann auslöst, wenn es nötig ist: nämlich bei einem Sturz.
Skischuh-Check: optimale Kraftübertragung
Skistiefel sind das Bindeglied zwischen Körper und Ski. Um eine perfekte Kraftübertragung und perfektes Aufkanten zu gewährleisten, müssen die Skischuhe richtig passen und sollten dem Fuß so wenig Spiel wie möglich gewähren. Nur ein optimal sitzender Skischuh kann vor Verletzungen schützen. Wichtig ist natürlich, dass die Schale einwandfrei ist. Vor dem Saisonstart sollten alle Schnallen auf ihre Festigkeit, auf ihre Funktion und auf eventuelle Risse geprüft werden. Sind die Skistiefel mehr als zehn Jahre alt, ist es Zeit für ein neues Paar. Denn dann kann der austretende Weichmacher die Schuhe brüchig machen. Die UV-Strahlung am Berg und der ständige Temperaturwechsel tragen ihren Teil zum Alterungsprozess bei. Ausschlaggebend neben der Schale ist auch die Sohle: Ist diese stark abgelaufen, können die Kräfte nicht optimal übertragen werden und somit die Bindung nicht mehr richtig funktionieren. Die Skischuhe sind dann auszutauschen.
Helm-Check: Schutzfunktion ist entscheidend
Die Schutzfunktion eines Helms erlischt nach acht Jahren – auch ohne jeglichen Sturz! Das schreiben die Hersteller explizit in die Bedienungsanleitungen. Ein Skihelm sollte also spätestens nach dieser Zeit durch ein neues Modell ersetzt werden. Wann der Helm hergestellt wurde, ist in der Innenschale oder im Innenfutter des Helms vermerkt. Unabhängig davon muss ein Skihelm nach einem heftigen Sturz ausgetauscht werden. Durch den Aufprall können sich kleinste Risse in der Schale bzw. im Dämmmaterial bilden, die oft nicht von außen zu erkennen sind, die Schutzfunktion aber deutlich einschränken.
Skibrillen-Check: den Durchblick behalten
Freie und gute Sicht ist wichtig, um vor allem bei schlechtem Wetter Bodenunebenheiten auszumachen. Wenn das Brillenglas verkratzt ist oder sofort beschlägt, muss es ausgetauscht werden. Die meisten Hersteller verkaufen Ersatzscheiben für ihre Skibrillen und das in verschiedenen Tönungen. Bei Nebel und Bewölkung sind Gelb und Orange die richtige Wahl, bei praller Sonne darf die Scheibe auch verspiegelt sein.
Bekleidungs-Check: Ein Blick in den Kleiderschrank lohnt sich
Auch ein früher Blick in den Kleiderschrank lohnt sich – oft auch finanziell. Über den Sommer ist schnell vergessen, dass man die löchrige Skiunterwäsche austauschen wollte, der Reißverschluss an der Jacke klemmt oder die Skihose zu eng sitzt. Über die Sommermonate kann sich die Kleidergröße generell schon mal ändern – vor allem bei Kindern! Wer sich rechtzeitig um Ersatz kümmert, kann das ein oder andere Vorsaison-Schnäppchen mitnehmen und ist rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder optimal ausgestattet.
Am besten geschieht dies schon bevor der erste Schnee fällt: Das Funktionsshirt kann schon mal zum Spazierengehen in der Kälte eingesetzt werden, die Handschuhe sind weit vor dem ersten Skitag nötig.
Außerdem sollte die Skibekleidung gewaschen sein – nur dann ist die Atmungsaktivität einer Membran gewährleistet, denn alter Schweiß oder Dreck verstopfen die Poren! Damit das Wasser außen an Jacke und Hose abperlt, empfiehlt sich eine Auffrischung der Imprägnierung – hier helfen Sprays oder Mittel zum Einwaschen. Die verwendeten Produkte sollten der Umwelt zuliebe PFC-frei sein, auch hier hilft der Fachhändler weiter. Um die Imprägnierung richtig im Gewebe zu verankern oder sie nach der Wäsche wieder zu aktivieren, sollten die Bekleidungsstücke mit Wärme behandelt werden. Dazu eignet sich in erster Linie der Trockner. Keine Angst, auch die teure Drei-Lagen-Jacke hält zwei Minuten bei mittlerer Hitze gut aus. Sie können auch das Bügeleisen benutzen, bei den Polyester- und Nylongeweben ist aber Vorsicht geboten.
Versicherungs-Check: für den Ernstfall vorsorgen
Wenn beim Skifahren etwas passiert, sind die Helfer der Berg- und DSV-Skiwacht in PSG-zertifizierten Skigebieten schnell zur Stelle. Manchmal lässt sich eine Rettung per Helikopter aber nicht vermeiden, diese wird jedoch nicht von der Krankenversicherung getragen. Eine Versicherung für diese Fälle bietet zum Beispiel eine DSV aktiv-Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter www.ski-online.de.
(Quelle: DSV)

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