Keine Punkte für Félix da Costa und Frijns beim Marrakesh ePrix.

By   /  November 13, 2016  /  Comments Off on Keine Punkte für Félix da Costa und Frijns beim Marrakesh ePrix.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Keine Punkte für Félix da Costa und Frijns beim Marrakesh ePrix.

München (DE), 12. November 2016. Das Team von MS Amlin Andretti hatte
einen viel versprechenden Start in den Marrakesh ePrix in Marokko,
wurde am Ende aber nicht mit Punkten belohnt. Beim zweiten Saisonlauf
der FIA Formula E Championship 2016/17 belegte Robin Frijns (NL) den
elften Rang. BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PT) musste das
Rennen vorzeitig aufgeben, nachdem am ersten seiner beiden ATEC-002
Systemprobleme aufgetreten waren.

Das Qualifying
Die beiden MS Amlin Andretti Piloten gingen nebeneinander aus der
fünften Startreihe ins Rennen. Frijns hatte das Qualifying in der
vierten Gruppe bestritten und sich mit einer Zeit von 1:21.912 Minuten
den neunten Startplatz gesichert. Félix da Costa kam in der ersten
Gruppe mit einer Zeit von 1:22.073 Minuten auf den zehnten Rang.

Das Rennen
Der Marrakesh ePrix, die erste Veranstaltung der FIA Formula E
Championship in Afrika, verlief für die beiden Piloten nicht unbedingt
nach Plan. Nach dem Start fuhren die beiden dicht beieinander, ehe
Félix da Costa seinen Teamkollegen überholte und damit Rang neun
übernahm. Der Portugiese teilte sich die verfügbare Energie klug ein,
zeigte eine starke Vorstellung und nahm die Top-6 ins Visier. Die
Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis waren jedoch dahin, als Félix da
Costa auf der Strecke stehen blieb. Er konnte sein Fahrzeug zwar nach
einer gewissen Zeit neu starten, doch das Team musste ihn bereits in
der zwölften von insgesamt 33 Runden zum Fahrzeugwechsel an die Box
rufen. Nach einem so frühen Stopp rückte eine Zielankunft in den
Bereich des Unmöglichen, denn der Marrakesh ePrix war das bisher
längste Rennen in der Geschichte der Formel E. Das neue Ziel von Félix
da Costa lautete daher, sich den Zusatzpunkt für die schnellste
Rennrunde zu sichern. Doch in dieser Wertung wurde er kurz vor
Rennende noch durch einen Konkurrenten von der Spitze verdrängt.

Frijns verpasste die Punkteränge nur knapp. Nachdem er hinter seinen
Teamkollegen zurückgefallen war, musste er in Runde fünf auch Lucas di
Grassi (BR) sowie Nick Heidfeld (DE) passieren lassen und fuhr danach
auf Position zwölf. Nach seinem Boxenstopp in Runde 18 nahm Frijns das
Rennen auf derselben Position wieder auf. Er verbesserte sich im
weiteren Rennverlauf auf Rang elf, den er bis ins Ziel hielt. Der Sieg
ging an Sébastien Buemi (CH).

Die Reaktionen

 

António Félix da Costa, MS Amlin Andretti: „Wir
hatten einen guten Start ins Rennen, ich konnte mich gleich um eine
Position verbessern. Das Auto hat sich gut angefühlt, und das
Energiemanagement war super. In den Top-10 hatten wir alle Chancen,
noch einige Plätze nach vorn zu kommen. Dann trat aber leider ein
technisches Problem am Auto auf. Ich blieb auf der Strecke stehen.
Damit war das Rennen gelaufen. Ich bin an die Box gekommen und habe
das Auto gewechselt, mit dem Ziel, mir die schnellste Rennrunde zu
sichern. Diese hielt ich auch bis kurz vor dem Ende. Dieser Ausgang
ist schade, denn das MS Amlin Andretti Team hat seit dem ersten Rennen
einen Monat lang hart an der Vorbereitung gearbeitet.“

 

Robin Frijns, MS Amlin Andretti: „Der Start war in
Ordnung. In der ersten Runde habe ich mich verbremst, so dass mich
António überholen konnte. Später lag ich hinter Nick Heidfeld. Ich war
ein bisschen schneller als er, und er schien Probleme zu haben. Ich
wollte eine Lücke nutzen, er hat sich verteidigt. Beim Bremsen in der
Kurve haben meine Vorderräder blockiert, ich habe mich gedreht. Das
war einfach Pech, aber das gehört dazu, wenn man etwas riskiert. Wenn
es klappt, bist du ein Held, wenn nicht, bist du draußen. Es ist
schade, dass wir heute keine Punkte geholt haben, denn Platz acht wäre
möglich gewesen. Hoffentlich läuft es im nächsten Rennen besser.“ 

Die BMW i Fahrzeugflotte
Auch in Saison 3 der FIA Formula E Championship ist BMW i der
„Official Vehicle Partner“. Weiterhin ist der BMW i8
(Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1 l/100 km; CO2-Emissionen
kombiniert: 49 g/km) als leistungsstarkes und effizientes Safety Car
auf den Strecken im Formel E Kalender unterwegs. Dasselbe gilt für den
BMW i3 (Energieverbrauch kombiniert: 12,9 kWh; CO2-Emissionen
kombiniert: 0 g/km) als „Medical Car“ und „Race Director Car“ sowie
für den BMW X5 xDrive40e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,4 – 3,3
l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 78 – 77 g/km; Werte im
EU-Testzyklus, abhängig vom gewählten Reifenformat) in seiner Funktion
als „Rescue Car“ bzw. „Extrication Car“.

Der Ausblick
Am 18. Februar 2017 steht das dritte Rennen der FIA Formula E
Championship auf dem Programm: der Buenos Aires ePrix in der
argentinischen Hauptstadt.

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