Zu Presseberichten über die Arbeit der Untersuchungs-kommission des BMVI und des Kraftfahrt-Bundesamtes teilt das BMVI mit:

By   /  November 13, 2016  /  Comments Off on Zu Presseberichten über die Arbeit der Untersuchungs-kommission des BMVI und des Kraftfahrt-Bundesamtes teilt das BMVI mit:

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Bundesminister Alexander Dobrindt





(Quelle: BMVI)




Erscheinungsdatum
12.11.2016
Laufende Nr.
176/2016
Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im September 2015 eingesetzte Untersuchungskommission besteht aus Fachleuten des BMVI, des KBA und wissenschaftlicher Begleitung durch Prof. Dr. Wachtmeister (TU München, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen). ‎Sie wird von Staatssekretär Odenwald geleitet. Sie ist unabhängig.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat im Auftrag der Untersuchungskommission Beiträge für den „Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen“ erstellt – basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung aller relevanten im Markt befindlichen Dieselfahrzeuge der Abgasgrenzwertstufen Euro 5 und Euro 6.

Mit den Herstellern wurden im Rahmen dieser Untersuchungen Gespräche geführt und technische Fragen erörtert. Ein solches Prozedere ist international üblich und notwendig. Der Hersteller Fiat hat sich der Vorladung vor die und dem Gespräch mit der Untersuchungskommission verweigert. Mit den deutschen Herstellern mit Typzulassung in Deutschland wurden die Maßnahmen der Hersteller zum Rückruf im Rahmen einer Serviceaktion bindend festgelegt und abgestimmt.

Beiträge des KBA wurden von Prof. Wachtmeister begutachtet. Diese Begutachtungen waren ebenso Teil der Beratung der Untersuchungskommission. Schlussfolgerungen im Untersuchungsbericht wurden durch die Untersuchungskommission getroffen. Die Meinungsbildung erfolgte unabhängig.

Die getroffenen Maßnahmen:

Verpflichtender Rückruf von 2,4 Mio. Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns mit unzulässigen Abschalteinrichtungen im Oktober 2015.
Sofortmaßnahme: Bei neuen Typzulassungen müssen die Automobilhersteller gegenüber dem die KBA angeben, ob Abgasreinigungssysteme mit Motorschutzsystemen versehen sind. Ist dies der Fall, so müssen die Hersteller dem KBA die Software zur Prüfung offenlegen.
Optimierungen der Motorsoftware im Rahmen von Serviceaktionen (betr. 630.000 Fahrzeuge) aufgrund von Zweifeln gegenüber Maßnahmen des Motorschutzes.

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