Ministerin gedenkt verstorbenen Angehörigen der Bundeswehr

By   /  November 15, 2016  /  Comments Off on Ministerin gedenkt verstorbenen Angehörigen der Bundeswehr

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MIL OSI – Source: Bundesministerium Der Verteidigung –

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Berlin, 14.11.2016.Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am Volkstrauertag die Toten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen für ihr Opfer geehrt. Rund 120 Hinterbliebene von 40 Bundeswehrangehörigen waren am 13. November zu der Zeremonie für die verstorbenen Bundeswehrangehörigen am Ehrenmal in Berlin eingeladen worden. Erstmals nahmen auch Verwandte von Radarstrahlenopfern teil.

Am Ehrenmal der Bundeswehr wird der Soldaten und Angestellten gedacht, die bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten ihr Leben verloren haben (Archivbild). (Quelle: Bundeswehr/Wilke)Größere Abbildung anzeigenDer Gedenkkranz der Hinterbliebenen wurde von der 24-jährigen Jacqueline Zigante aus Bad Aibling niedergelegt. Ihr Mann Ilam war im Herbst 2014 bei einem Testflug in Kalifornien tödlich verunglückt. Das Ehepaar war nur wenige Monate verheiratet gewesen. An der Zeremonie nahmen auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels, sowie Susanne Bruns, die Beauftragte Angelegenheiten Hinterbliebene der Bundeswehr, teil. Die Hinterbliebenen hinterließen Rosen im Raum der Stille, anschließend wurden sie im Verteidigungsministerium empfangen. Am Sonnabend hatten die Hinterbliebenen den Wald der Erinnerung beim Einsatzführungskommando in Potsdam besucht. Dort war eine kleine Andacht gehalten worden. nach obenGedenkzeremonie an der Neuen WacheDie Verteidigungsministerin fuhr anschließend zur Neuen Wache in Berlin, wo sie mit weiteren hochrangigen Politikern zusammentraf. Seit 1993 ist die Neue Wache die zentrale Gedenkstätte Deutschlands für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Ursula von der Leyen legte als Vertreterin der Bundesregierung einen Kranz vor der Skulptur „Mutter und toter Sohn“ der Berliner Künstlerin Käthe Kollwitz nieder. Das Wachbataillon stellte die Ehrenwache. Auch Bundespräsident Joachim Gauck, die Vizepräsidentin des Bundestages Petra Pau und Generalinspekteur Wieker zollten den Toten an der Neuen Wache Respekt. Wieker hatte bereits am Sonntagmorgen an einer Zeremonie auf dem Ehrenhain des Jüdischen Friedhofs in Berlin-Weißensee teilgenommen. Dort hatte der Generalinspekteur der deutschen Soldaten jüdischen Glaubens gedacht, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Kranzniederlegung an der Neuen Wache, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. (Quelle: dpa/Fischer)Größere Abbildung anzeigennach obenThema „Flucht und Vertreibung“ im BundestagAm Nachmittag kamen Hinterbliebene, Vertreter der Bundeswehr und Politiker im Bundestag zur Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zusammen. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Flucht und Vertreibung“. Eröffnet wurde die Veranstaltung von General a.D. Wolfgang Schneiderhan. Der ehemalige Generalinspekteur ist stellvertretender Präsident des Volksbundes. Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hielt die Festrede. Bundespräsident Joachim Gauck sprach das Totengedenken. Für die musikalische Untermalung sorgten der Bachchor Mainz und das Bläseroktett des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg. Nach einer gemeinsamen Gedenkminute wurde das Soldatenlied „Der gute Kamerad“ gespielt. Die Veranstaltung wurde mit der Europa- und der Nationalhymne abgeschlossen. Etwa 1.000 Menschen nahmen an der Zeremonie teil. nach obenFahnen bundesweit auf halbmastAm Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung gedacht. Gleichzeitig wird an die Solidarität mit den Hinterbliebenen appelliert. Der Tag wurde nach dem Ersten Weltkrieg auf Vorschlag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingeführt. Seit 1952 findet er zwei Wochen vor dem ersten Advent statt. Bundesweit werden die Deutschlandfahnen vor öffentlichen Gebäuden auf halbmast geflaggt. nach oben

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