Was macht eigentlich … Thorsten Dierks?

By   /  November 17, 2016  /  Comments Off on Was macht eigentlich … Thorsten Dierks?

    Print       Email

MIL OSI – Source: Universitat Hamburg –

Headline: Was macht eigentlich … Thorsten Dierks?

Ihre Arbeit in drei Sätzen.
Ich bin Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmanager für Allgemeine, Interkulturelle und International vergleichende Erziehungswissenschaft und außerdem für vier kleine Masterstudiengänge zuständig: Mehrsprachigkeit & Bildung, Religionen, Dialog und Bildung, Integrative Lerntherapie und Behindertenpädagogik. Ich berate Studierende, Lehrende und die jeweiligen Prüfungsausschüsse in organisatorischen Prüfungsfragen. Darüber hinaus prüfe ich Zulassungsvoraussetzungen, überwache Fristen und Termine sowie die Einhaltung des Hochschulrechts in Verbindung mit den einzelnen Prüfungsordnungen und koordiniere die Ablauforganisation in den vier kleinen Masterstudiengängen. Zudem fällt die Abwicklung des Diplomstudiengangs in meinen Zuständigkeitsbereich.

Ich liebe meine Arbeit, weil …
… es mir im Rahmen meines Aufgabengebietes möglich ist, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten und Langeweile in meinem dynamischen Arbeitskontext ein Fremdwort ist. Vor allem in den kleinen Masterstudiengängen kommt Monotonie in der Bearbeitung in keiner Weise vor. Mit den Studierenden sowie Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen Berufsgruppen aus diesen kleinen Studiengängen wird ein freundschaftlicher Umgangston gepflegt. Das ist gerade in komplexen Situationen und den teilweise konfliktträchtigen Aufgaben im Spannungsfeld einer Hochschule sehr wichtig.

Was zeichnet die Uni Hamburg aus?
Die Universität Hamburg bietet ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten und zeichnet sich zudem durch ein starkes Profil in der Lehrerbildung aus. In internationalen und nationalen Rankings schneidet sie regelmäßig hervorragend ab. Aber auch die Lage in Hamburg zwischen Alster und Elbe hat ihren Reiz. Ich stamme ursprünglich aus Oldenburg und habe mich ganz bewusst vor vier Jahren für Hamburg und die Uni entschieden. Ich bin froh, an der Universität Hamburg tätig sein zu dürfen.

Ihr Lieblingsplatz an der Uni?
Die Sitzgelegenheiten rund um den Springbrunnen auf dem lebendigen Campus-Gelände im Von-Melle-Park. Während der Grünkohlsaison entwickelt sich aber auch die Mensa für mich temporär zu einem sehr beliebten Platz.

Fahrstuhl oder Treppe?
Im sozialen Mikrokosmos Aufzug begegnet man allerlei bemerkenswerten Typen, die einem viel über das Betriebsklima im Allgemeinen und die Kolleginnen und Kollegen im Besonderen verraten können, daher gerne den Aufzug. Es kann aber auch deswegen sein, weil mein Büro in der dritten Etage liegt.

Urlaub: An die See oder in die Berge?
Als Nordlicht ganz klar nur an die See!

Radfahren, Auto oder Öffentliche?
Ich radle morgens und abends fröhlich auf meinem Fahrrad an im Stau stehenden genervten Autofahrerinnen und Autofahrern vorbei. Auch an den Wochenenden nutze ich gerne mein Fahrrad und fahre an der Elbe entlang in die Wedeler Marsch oder in die Vierlande. Hin und wieder nehme ich aber auch gerne mal die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch, besonders gerne die HVV-Fähren von den Landungsbrücken nach Finkenwerder. Ein eigenes Auto vermisse ich in Hamburg definitiv nicht.

Lesen: Gedruckt oder digital?
Meinen Arbeitsplatz habe ich so papierfrei wie möglich organisiert, berufliche Dinge daher möglichst digital. Aber ansonsten lese ich meine Lektüre auch gerne noch ganz altmodisch auf Papier gedruckt.

Wohnen: Stadt oder Land?
Ich wohne gerne in der Stadt, aber freue mich auch immer wieder, wenn ich auf dem Land verweilen darf. Dort genieße ich dann die Ruhe, und mal ohne Menschenmassen durch die Straßen gehen zu können. Für mich wäre ein kleiner freistehender Bungalow mit großem Garten drum herum – aber mitten in der Stadt – ideal. Aber das ist in Hamburg utopisch.

Eine für Sie bedeutende Zahl.
Momentan die 45 … die aktuelle Anzahl meiner Lebensjahre.

Drei Dinge für ein erfülltes Leben.
Gesundheit, Familie & Freunde und Ruhe

Eine Lebensweisheit?
Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.

Ergänzen Sie: Ich war noch nie …
… am Sonntagmorgen auf dem Hamburger Fischmarkt.

Red.

    Print       Email

You might also like...

„Wir müssen den Konflikt in Verhandlungen lösen“

Read More →