BMW Group baut erfolgreiches Konzept von BMW i Ventures aus und stärkt damit die Zusammenarbeit mit Start-ups

By   /  November 29, 2016  /  Comments Off on BMW Group baut erfolgreiches Konzept von BMW i Ventures aus und stärkt damit die Zusammenarbeit mit Start-ups

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Group baut erfolgreiches Konzept von BMW i Ventures aus und stärkt damit die Zusammenarbeit mit Start-ups

Eigener Venture Fonds mit bis zu 500 Mio € über 10 Jahre
Investitionen in erweiterte Themenfelder
Mehr Eigenständigkeit
Präsenz im Start-up-Hub Silicon Valley

München/Mountain View. Die BMW Group baut das
erfolgreiche Konzept ihrer Venture Einheit aus und setzt dazu einen
Venture Fonds in Höhe von bis zu 500 Mio
EUR über einen Zeitraum von 10 Jahren auf. Das erlaubt
BMW i Ventures Investitionen in erweiterte Themenfelder,
wie z.B. autonomes Fahren oder Digitalisierung, und sichert
so den weiteren Zugang zu den Technologien der Zukunft. BMW i
Ventures, 2011 mit einem Venture Kapital von zunächst 100 Mio. Dollar
in New York gegründet, verlagert seinen Hauptsitz in das
Silicon Valley, dem wichtigsten Hub für Start-ups in den
USA. Dank einer großen Eigenständigkeit kann die
Venture Einheit künftig schnelle Investitionsentscheidungen treffen
und damit international erfolgreiche und vielversprechende Start-ups
für sich gewinnen.

Die Investitionen in Start-ups haben sich sowohl strategisch als auch
wirtschaft-lich als vielversprechend erwiesen und stellen einen
nachhaltigen strategischen Mehrwert für die BMW Group dar. BMW i
Ventures ist ein weiterer Beweis dafür, dass BMW i, als dessen Teil
die Venture Einheit gegründet wurde, innerhalb der BMW Group die
Speerspitze der Innovation darstellt und die technologische
Vorreiterrolle der BMW Group sicherstellt. Mit dem Ausbau von
BMW i Ventures geht die BMW Group nun den nächsten konsequenten
Schritt in der Umsetzung der Strategie Number ONE > NEXT.

„Innovationen kommen heute immer häufiger aus der Start-up Szene.
Venturing erlaubt uns, dieses Potential schon in einer frühen Phase zu
erschließen. Dazu stellen wir BMW i Ventures nun auf eine deutlich
breitere Basis und werden neben unserem neuen Standort im Silicon
Valley auch unser Engagement in Europa ausweiten und auf Asien
ausdehnen“, so Peter Schwarzenbauer, Mitglied des
Vorstands der BMW AG, verantwortlich für MINI, BMW Motorrad,
Rolls-Royce und Aftersales. „Die Atmosphäre der radikalen Offenheit
und des ideengetriebenen Austausches mit der Start-up Szene ist für
einen Innovationsführer wie BMW ausgesprochen bereichernd“, fügte er hinzu.

Der Venturing-Ansatz der BMW Group basiert auf einem Austausch in
zwei Richtungen:

Outside-in: Minderheitsbeteiligungen von BMW i Ventures in die besten
und innovativsten Start-ups ermöglichen der BMW Group externen Zugang
zu Innovationen und sichern so die technologische Vorreiterrolle des Unternehmens.

Inside-out: BMW i Ventures unterstützt die Start-ups nicht nur
finanziell, sondern bringt auch interne, nicht-monetäre Ressourcen
(„Smart Capital“) ein, wie z. B. technische Expertise und das Netzwerk
eines etablierten, globalen Players.

„Die Mobilität der Zukunft und unserer Branche wird bestimmt durch
einen immer schneller werdenden technologischen Wandel. Wer
erfolgreich sein will, muss diesen Wandel gestalten und Zugang zu den
besten Ideen haben“, so Klaus Fröhlich, Mitglied des
Vorstands der BMW AG, verantwortlich für Entwicklung. „Mit BMW i
Ventures sind wir nahe an den Impulsgebern aus den unterschiedlichsten
Bereichen und deren Innovationen. Vorteil für unsere Partner: Wir
bieten Zugang zu Erfahrungen aus 100 Jahren Automobilbau und zu
unserem Know-how, beispielsweise wie man komplexe Themen und Prozesse
handhabt. Gemeinsam erhöhen wir damit das Veränderungstempo und die
Entwicklungsgeschwindigkeit“, sagte Fröhlich weiter.

BMW i Ventures agiert künftig selbständig und global unter der
Leitung von zwei Managing Partnern – Ulrich Quay und Uwe Higgen – und
berichtet über ihre Aktivitäten an ein Steering Board der BMW Group,
das mit drei Vorständen sowie dem Leiter der Konzernplanung und
Produktstrategie besetzt ist. Damit erhält BMW i Ventures eine große
Eigenständigkeit, um Investitionsentscheidungen schnell und damit
branchenadäquat treffen zu können.

„Wir befassen uns mit einem stetig wachsenden Themenspektrum, weit
über den Automobilbau hinaus. Dazu müssen wir bereit sein, auch neue
Wege zu gehen und in erfolgversprechende Innovationstreiber zu
investieren“, so Dr. Friedrich Eichiner, Mitglied des
Vorstands der BMW AG, zuständig für Finanzen.

Um künftig das Innovationsspektrum der BMW Group entlang der
Strategie Number ONE > NEXT auch außerhalb der klassischen
automobilen Wertschöpfungskette abdecken zu können, wurde das
bisherige Mandat von BMW i Ventures – nämlich Mobility Services und
Elektromobilität – erweitert. Die künftigen Suchfelder konzentrieren
sich auf die Bereiche „Enabling Technology and Digital Vehicle
Technology“, „Mobility and Digital Services“, „Customer Experience“
und „Advanced Production Technology“.

Mit Sitz in New York City wurde BMW i Ventures 2011 im Rahmen der
strategischen Neuausrichtung der BMW Group flankierend zum
Geschäftsfeld Mobilitätsdienstleistungen als Teil der Submarke BMW i
gegründet. Seit seiner Gründung hat BMW i Ventures über fünfzehn
Investments in unterschiedliche mobilitätsnahe Start-ups erfolgreich abgeschlossen.

So ist beispielsweise das in San Francisco ansässige
Technologie-Start-up RideCell seit 2014 über eine
Minderheitsbeteiligung mit BMW i Ventures verbunden. Seit April dieses
Jahres ist RideCell als Systempartner von ReachNow, dem Premium
CarSharing Service der BMW Group in den USA, verantwortlich für die
IT-Plattform und alle Kundenschnittstellen, über die Reservierungen
und Abrechnungen laufen.

Ein weiteres Beispiel ist Chargepoint mit Firmensitz
in Campbell, Kalifornien, ebenfalls Portfoliofirma von BMW i Ventures.
Chargepoint kooperiert über sein Angebot von über 31.000 Ladesäulen
erfolgreich mit ChargeNow, dem Service der BMW Group, der einfachen
Zugang zu einem stetig wachsenden Netz öffentlicher Ladestationen
sicherstellt. In einem Gemeinschaftsprojekt mit BMW und einem weiteren
Hersteller hat Chargepoint darüber hinaus 95 Schnellladestationen an
der Ost- und Westküste der USA installiert.

Die jüngste Investition von BMW i Ventures in das im Silicon Valley
ansässige Unternehmen Carbon3D trägt bereits dem
erweiterten Themenfokus der Venture Einheit Rechnung. Sie ermöglicht
der BMW Group, die bereits bestehende Kompetenz bei den
AM-Technologien (“additive manufacturing”) zielgerichtet zu erweitern.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Christina Hepe, Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Telefon: +49 89 382-38770, E-Mail: christina.hepe@bmw.de

Glenn Schmidt, Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Telefon: +49 89 382-24544, E-Mail: glenn.schmidt@bmwgroup.com

Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der
weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern
und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als
internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und
Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit
Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2015 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,247 Millionen Automobilen und rund 137.000 Motorrädern. Das Ergebnis
vor Steuern belief sich auf rund 9,22 Mrd. €, der Umsatz auf 92,18
Mrd. €. Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte das Unternehmen weltweit
122.244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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