Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

Headline: Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor

Pressemitteilung

28.11.2016

© fotolia.com/in4mal

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Stromsperren verffentlicht. Die Studie mit dem Titel “Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19Abs. 2 StromGVV” (PDF: 730 KB) wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium vom Zentrum fr Europische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgefhrt. Sie untersucht Ursachen fr Stromsperren und die Wirksamkeit des gegenwrtigen Instrumentariums.Staatssekretr Baake hierzu: “Wir haben uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie das Problem der Stromsperren genau angeschaut. Die Zahl der Stromsperren ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Aber: Stromsperren bedeuten fr die Betroffenen einen gravierenden Eingriff. Heute gibt es bereits viele Manahmen und Beratungsprogramme, allerdings sind sie nicht ausreichend koordiniert. Oft wissen die Betroffenen schlichtweg nicht, welche Mglichkeiten sie haben. Wir setzen uns daher fr einen Dialogprozess mit Versorgern, Verbraucherverbnden und Sozialtrgern ein, um besser zu verhindern, dass es berhaupt zu einer Stromsperre kommt.”Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Ursachen und Auftreten von Stromsperren nicht allein eine Frage des Einkommens sind. Hufig kommen vielmehr verschiedene Ursachen zusammen, wie zum Beispiel pltzliche und einschneidende Vernderungen im persnlichen Lebensumfeld. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass das Energie- und Sozialrecht bereits heute einen guten Rahmen bietet, um soziale Hrten bei Stromsperren zu vermeiden. Die Ursachen lassen sich hufig nicht allein durch einen Einkommenstransfer angehen, sondern knnen eher durch enge Zusammenarbeit und bessere Koordinierung der bestehenden Beratungsmglichkeiten oder freiwilligen Initiativen der Sozialtrger und -verbnde und Versorger erfolgen.Daher wird das Bundeswirtschaftsministerium nun in einem nchsten Schritt einen Dialogprozess mit Versorgern, Verbraucherverbnden und Sozialtrgern starten, um die zahlreichen bestehenden Initiativen und Programme besser zu koordinieren und die Informationen fr die Betroffenen besser zugnglich zu machen.Die Studie “Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19 Abs. 2 StromGVV” kann hier abgerufen werden:Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter “Energiewende direkt”.

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