Tourismusbeauftragte Gleicke: Fachkräfte sichern, Digitalisierung vorantreiben, Tourismuswirtschaft stärken

By   /  November 30, 2016  /  Comments Off on Tourismusbeauftragte Gleicke: Fachkräfte sichern, Digitalisierung vorantreiben, Tourismuswirtschaft stärken

    Print       Email

MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

Headline: Tourismusbeauftragte Gleicke: Fachkräfte sichern, Digitalisierung vorantreiben, Tourismuswirtschaft stärken

Pressemitteilung

1.12.2015

DRV-Prsident Fiebig bergibt Empfehlungen der Arbeitsgruppe Outgoing-Tourismus an Staatssekretrin Gleicke.

© BMWi/Susanne Eriksson

Unter Vorsitz der Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, der Parlamentarischen Staatssekretrin Iris Gleicke, tagt heute zum dritten Mal der Tourismusbeirat beim Bundeswirtschaftsministerium. Zentrale Themen dieser Sitzung sind die Fachkrftesicherung und die Digitalisierung im Tourismus.Die Tourismusbeauftragte Gleicke: “Die Branche sprt zunehmend Fachkrfteengpsse, die sogar das Tourismuswachstum in Deutschland beeintrchtigen knnten. Wir mssen uns daher einen Kopf darber machen, wie wir mehr junge Leute fr eine Arbeit im Tourismus gewinnen knnen. Die Ausbildungsqualitt, die Wertschtzung der Arbeit und das ganze Image der Branche spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle. Gemeinsam mit der Branche und den Sozialpartnern steht fr uns dabei die Modernisierung der Ausbildungsordnungen auf der Agenda. In der Praxis geht es dann neben adquater Bezahlung oft auch um die konkreten Arbeitsbedingungen. Ungnstige Arbeitszeiten lassen sich im Gastgewerbe nicht vermeiden. Aber Anreize und Ausgleichsmechanismen zu finden, die dem wachsenden Bedrfnis nach einer work-life-balance zumindest entgegen kommen: das ist eine Aufgabe, der sich die Unternehmen stellen mssen. Die hufig gehrte Forderung nach einer weiteren Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes halte ich jedoch fr das falsche Signal.”Ein weiteres zentrales Zukunftsthema auch fr die Tourismuswirtschaft ist die Digitalisierung. Der gesamte Reisezyklus wird zunehmend digital: Von der Inspiration und der Buchung ber die Gestaltung des Urlaubs bis hin zur Bewertung der touristischen Dienstleister und zum Austausch mit anderen Reisenden im Anschluss an die Reise. Aus Sicht der Tourismusbeauftragten fordern der Ausbau der Breitbandkapazitten, die steigende Nutzung von touristischen Inhalten ber Smartphones und Tablets und die Nachfrage nach stndigem Internetzugang am Reiseort die Branche heraus. Neue Geschftsmodelle der Sharing Economy stellen die klassischen Anbieter der Tourismuswirtschaft vor zustzliche Herausforderungen. Gleicke: “Whrend der Reise nicht auf Internetnutzung und digitale Kommunikation verzichten zu mssen, ist fr viele Reisende heutzutage selbstverstndlich. Die Wettbewerbsfhigkeit der touristischen Dienstleister wird mehr und mehr davon geprgt sein, ob sie in der Lage sind, mit diesen digitalen Anforderungen und Bedrfnissen ihrer Kunden mitzuhalten. Die Bundesregierung ist sich ihrer Verantwortung beim digitalen Wandel bewusst. Mit dem Gesetzentwurf fr mehr WLAN im ffentlichen Raum, hat das Bundeswirtschaftsministerium ein wichtiges Vorhaben angestoen, um mehr Internet-Hotspots zu ermglichen. Ein weiteres Beispiel fr die Untersttzung der Wirtschaft ist die Initiative Mittelstand-Digital des Bundeswirtschaftsministeriums. Teil der Initiative sind Kompetenzzentren, die Unternehmen beim digitalen Wandel mit Beratung und Lsungskonzepten untersttzen. Diese Zentren stehen natrlich auch der Tourismuswirtschaft offen.”Weitere Informationen: zum Tourismusbeirat, zum WLAN-Gesetzentwurf und zu “Mittelstand Digital”.

    Print       Email

You might also like...

Lebenslauf von Dr.-Ing. Andreas Wendt, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Einkauf und Lieferantennetzwerk

Read More →