Tourismusbeauftragte Gleicke: Novelle des europäischen Pauschalreiserechts und Sharing Economy beschäftigen die Tourismusbranche

By   /  November 30, 2016  /  Comments Off on Tourismusbeauftragte Gleicke: Novelle des europäischen Pauschalreiserechts und Sharing Economy beschäftigen die Tourismusbranche

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

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14.6.2016

Die Parlamentarische Staatssekretrin Iris Gleicke (1. Reihe Mitte) mit den Mitgliedern des Tourismusbeirats

© BMWi/Andreas Mertens

Am 14. Juni 2016 tagte der Beirat fr Fragen des Tourismus beim BMWi unter Vorsitz der Parlamentarischen Staatssekretrin beim Bundesminister fr Wirtschaft und Energie und Beauftragten der Bundesregierung fr die neuen Bundeslnder, fr Mittelstand und Tourismus, Iris Gleicke, zum vierten Mal. Zentrale Themen dieser Sitzung waren Handlungsempfehlungen zum Outgoing-Tourismus, vor allem das knftige Pauschalreiserecht und die Sharing Economy.Aktuell wird die Anfang des Jahres in Kraft getretene EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Das Thema hat fr die Tourismuswirtschaft groe Bedeutung. “Besonders im Blick halten mssen wir die Belange der mittelstndischen Reisebros. Wir sind ja in Deutschland zu Recht stolz auf unsere knapp 10.000 Reisebros, von deren Beratungsleistung auch der Verbraucher profitiert. Diese in Europa einzigartige Marktsituation drfen wir nicht gefhrden.”, so Gleicke. Die EU-Regelungen erweitern den Pauschalreisebegriff und sehen besondere Regeln fr sogenannte verbundene Reiseleistungen vor. Der frher als bisher greifende Verbraucherschutz stellt Reiseunternehmen vor neue Herausforderungen. Dazu gehren auch komplizierte Abgrenzungsfragen zwischen Reiseveranstaltern und Reisevermittlern, die erhebliche Auswirkungen auf die Haftungsverhltnisse, insbesondere von Reisebros, haben knnen.Die Sharing Economy ist in den letzten Jahren rasant in traditionelle Geschftsmodelle, insbesondere im Hotelbereich, eingedrungen. Neu ist dabei nicht die Idee des Teilens, sondern dessen erhebliche Ausweitung durch digitale Plattformen im Internet und mobile Applikationen (Apps). “Es ist ein Zukunftsthema, das die Tourismuswirtschaft treibt und an dem die ffentliche Hand nicht vorbei kann”, so Iris Gleicke. “Wir beobachten und analysieren die Entwicklungen verstrkt, um einen Handlungsrahmen zu finden, der eine gerechte Balance fr alle Beteiligten darstellt. Fr den Wirtschaftsstandort Deutschland sind Innovationen und kreative Ideen essentiell. Hierbei ist Rechtssicherheit fr alle Beteiligten wichtig.” Der Beirat beschftigte sich mit Fragen des Ausgleichs zwischen den Effekten der Sharing Economy. Auf der einen Seite stehen die Erschlieung neuer Mrkte, effizientere Ressourcennutzung und Preisvorteile fr Verbraucher. Auf der anderen Seite gilt es, dem Interesse gerecht zu werden, gleiche Wettbewerbsbedingungen fr Unternehmen zu schaffen, Arbeitnehmerrechte zu wahren oder den Verbraucherschutz sicherzustellen.Weitere Informationen zu Mittelstand digital.

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