Sprecherwahl beim BFA Streuobst

By   /  December 5, 2016  /  Comments Off on Sprecherwahl beim BFA Streuobst

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

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Kitzmann und Rösler im Amt bestätigt

Der NABU-Bundesfachausschuss Streuobst hat im Rahmen seiner 77. Sitzung Beate Kitzmann (52) und Dr. Markus Rösler (55) als Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss Streuobst für die Jahre 2017 – 2021 im Amt bestätigt.

Die Sprecher des NABU-BFA Streuobst: Dr. Markus Rösler und Beate Kitzmann – Foto: NABU

4. Dezember 2016 – Beate Kitzmann ist seit 2001 beim NABU auf Bundesebene ehrenamtlich tätig. Sie leitet hauptberuflich der gemeinnützigen Verein Naturschutz Berlin-Malchow mit 30 Mitarbeiter/innen. Auf 15 Hektar Streuobstwiesen mit rund 800 Obstbäumen erzeugt Naturschutz Berlin-Malchow eigenen biozertifizierten Streuobstsaft. Neben vielen naturschutzfachlichen Aktivitäten Dr. Markus Rösler aus Baden-Württemberg ist bereits seit der Gründung des NABU-BFA Streuobst im Jahr 1992 Sprecher dieses Gremiums und gehört damit zu den Dienstältesten der über 30 Fachausschüsse und Arbeitsgruppen des NABU-Bundesverbandes. 1990 wurden im Zuge des Zusammenschlusses von Deutschem Bund für Vogelschutz (DBV) und Naturschutzbund in der DDR zum NABU zahlreiche naturwissenschaftliche Fachausschüsse beispielsweise für Amphibienschutz, Fledermäuse oder Vogelschutz gegründet. Rösler wurde dann 1992 zum Sprecher des ersten Bundesfachausschusses gewählt, der sich mit Fragen der Landnutzung beschäftigt, noch bevor die Bundesfachausschüsse für Landwirtschaft, Wald und Wild, Siedlung, Großschutzgebiete und Verkehr folgten.Er ist beruflich Landschaftsökonom und Landschaftsökologe und seit 2011 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Rösler ist gleichzeitig Schriftleiter des NABU-Streuobst-Rundbriefes, zuständig für internationale Angelegenheiten, Ökonomie und Vermarktung sowie für die Betreuung von Diplom- und Doktorarbeiten. Im NABU-Bundesverband ist Rösler zudem seit 1994 zuständig für die Vertretung in der Europarc-Federation, der Dachorganisation für die Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke Europas.

NABU-BFA Streuobst – Länderkoordinatoren aus 11 Bundesländern trafen sich Ende November in Berlin und unternahmen eine Exkursion zur Streuobstwiese in Berlin-Falkenberg – Foto: NABU-BFA Streuobst

Auf ihrer Sitzung in Berlin forderten die Streuobst-Experten einen besseren Schutz von Streuobstbeständen als Hotspot der Biodiversität sowie eine professionelle Vermarktung von Streuobstprodukten. “Die neue Berliner Landesregierung sollte sich die Unterschutzstellung von Streuobstbeständen sowie die gezielte Vermarktung pestizidfreier Hochstamm-Produkte auf die Fahnen schreiben“, so Beate Kitzmann und Dr. Markus Rösler, die beiden Sprecher des NABU-BFA Streuobst. Eine Kernforderung des BFA Streuobst an die angehenden Koalitionäre von SPD, Grünen und LINKE ist es, die Streuobstbestände in Berlin als gesetzlich geschützte Biotope auszuweisen.Darüber hinaus regen die Streuobst-Experten des NABU die Förderung der Vermarktung von Streuobstprodukten an. Hierzu wäre ein Förderprogramm für die Vermarktung von getrennt erfassten Streuobstprodukten nach dem Vorbild von Baden-Württemberg hilfreich: „Auf dem deutschen Getränkemarkt gibt es leider einen zigmillionenfachen Missbrauch des ungeschützten Begriffes „Streuobst“, erläutert Rösler.

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