Israelische EUSTORY Preisverleihung mit Präsident Rivlin in Jerusalem

By   /  December 6, 2016  /  Comments Off on Israelische EUSTORY Preisverleihung mit Präsident Rivlin in Jerusalem

    Print       Email

MIL OSI – Source: Koerber Stiftung –

Headline: Israelische EUSTORY Preisverleihung mit Präsident Rivlin in Jerusalem

Meldung vom Montag, 5. Dezember 2016

Erstmals unter der Schirmherrschaft des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin findet am 11. Dezember 2016 die Preisverleihung des israelischen Geschichtswettbewerbs in Jerusalem statt. Israel ist seit 2013 Mitglied im EUSTORY-Netzwerk und hat bisher erfolgreich drei Wettbewerbsrunden durchgeführt. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Zalman Shazar Center for Jewish History in Jerusalem, das eine Allianz von insgesamt sechs unterschiedlichen Partnerorganisationen im Land koordiniert. Im Mittelpunkt aller bisherigen Ausschreibungen steht die aktive Auseinandersetzung mit dem »Bild des Anderen« in Geschichte und Gegenwart. Bisher haben über 300 Schüler und Lehrer an dem Wettbewerb teilgenommen.
Im Rahmen der Preisverleihung ist in der »Israel Academy of Science and Humanities« Raum für einen Austausch der Preisträger der verschiedenen Kategorien des israelischen Wettbewerbs, der Einzeleinreichungen wie Gruppenarbeiten mit und ohne Anbindung an den Schulunterricht auszeichnet. Höhepunkt ist der anschließende Festakt im Präsidentenpalast in Jerusalem. »Schülerinnen und Schüler erforschen Geschichte von unten – es ist großartig zu sehen, wie dieser Ansatz von den israelischen EUSTORY-Partnern erfolgreich gestärkt wird«, sagt Katja Fausser, die das Netzwerk leitet.
Die folgenden sechs Partnerorganisationen tragen das israelische Wettbewerbsprojekt: Das »Zalman Shazar Center« unterstützt die Erforschung der Geschichte der Juden in der Diaspora und möchte, im Sinne der Bemühungen des ehemaligen Präsidenten Zalman Shazar, jüdisches historisches Bewusstsein fördern. Die »Historical Society of Israel« repräsentiert israelische Geschichtswissenschaftler, fördert wissenschaftliche Publikationen und unterstützt Projekte zur politisch-historischen Bildung. Die »Women´s International Zionist Organisation (WIZO)« setzt sich für die Rechte von Frauen, Kinder und Senioren ein sowie für eine gute Verbindung zwischen Juden in der Diaspora und in Israel. Das »Dinur Center for Research in Jewish History« beschäftigt sich mit jüdischer Geschichte. Für besonders begabte Studenten schreibt das Zentrum jährlich ein Stipendium für die Hebräische Universität aus. Das »Dahan Center for Culture« und die »Society and Education in the Sephardic Heritage« setzen sich für die Erhaltung und Pflege von jüdischem Erbe ein. Die »University of Haifa’s School of History« fördert den akademischen Austausch über Geschichte zwischen Studenten und Forschern und organisiert Workshops, Konferenzen und Seminare mit Experten aus Israel und dem Ausland zu historischen Themen.
Die nächste Wettbewerbsrunde läuft in Israel bereits wieder seit dem 1. November 2016.

    Print       Email

You might also like...

Naturstein Nordrhein-Westfalen (NRW): Tarifabschluss erzielt

Read More →