Intelligente Netze (aktualisiert am 6.12.2016)

By   /  December 7, 2016  /  Comments Off on Intelligente Netze (aktualisiert am 6.12.2016)

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

Headline: Intelligente Netze (aktualisiert am 6.12.2016)

Die volatile Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erfordert es, Netze, Erzeugung und Verbrauch effizient und intelligent miteinander zu verknpfen. Es besteht die Notwendigkeit einer bedarfs- und verbrauchsorientierten Verknpfung von Erzeugung und Nachfrage.

© BMWi/Holger Vonderlind

Informations- und Kommunikationstechnologien werden bei der Verknpfung der Komponenten der Energiesysteme eine zentrale Rolle spielen. Mit ihrer Hilfe soll eine berwachung und Optimierung der miteinander verbundenen Bestandteile ermglicht werden. Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlssigen Systembetriebs.Intelligente Netze (“Smart Grids”)Der Begriff “intelligentes Stromnetz” (engl. “smart grid”) beschreibt die kommunikative Anbindung der Akteure des Energiesystems von der Erzeugung ber den Transport, die Speicherung und die Verteilung bis hin zum Verbrauch an das Energieversorgungsnetz. Grundgedanke ist, jedes Gert, das an das Stromnetz angeschlossen ist, im Sinne von “Plug & Play” in das System aufzunehmen. So entsteht ein integriertes Daten- und Energienetz mit vllig neuen Strukturen und Funktionalitten. An die Stelle der bekannten Stromzhler knnen schon bald moderne intelligente Messsysteme (“Smart Meter”) treten. Als wertvolle Helfer im “Smart Grid” messen sie nicht mehr nur den Stromverbrauch oder die eingespeiste Strommenge, um Abrechnungen erstellen zu knnen, sondern protokollieren auch Spannungsausflle und versorgen die Netzbetreiber mit wichtigen Informationen, damit diese zeitgenau Erzeugung, Netzbelastung und Verbrauch weitgehend automatisiert aufeinander abstimmen knnen. Selbst die intelligente Steuerung von Verbrauchs- und Speicheranlagen im Haushaltsbereich wird durch intelligente Messsysteme mglich. Dem Verbraucher knnen sie sein eigenes Verbrauchsverhalten veranschaulichen und helfen, Stromkosten zu sparen. Ferner knnen intelligente Messsysteme auch die Tr zu variablen, “mageschneiderten” Tarifen ffnen. Dies alles kann zuknftig dazu beitragen, den Bedarf an teurem Strom in Spitzenlastzeiten zu verringern, die Netze zu entlasten bzw. besser auszulasten und die Versorgungssicherheit zu erhalten.In Deutschland wurden die ersten Smart-Grids-Aktivitten unter dem Dach der Frderinitiative der Bundesregierung “E-Energy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft” gebndelt.E-Energy wurde zum Leuchtturm-Projekt der Bundesregierung erklrt und frderte bis 2013 mit einem Gesamtvolumen von etwa 140 Mio. Euro sechs Pilotprojekte, in deren Rahmen der Nutzen des Einsatzes der Informationstechnologien im Energiebereich erforscht und erprobt wurde. Daneben wurden Querschnittsthemen wie z. B. rechtliche Rahmenbedingungen (etwa Datenschutz) oder Standardisierung projektbergreifend untersucht. Das Bundesministerium fr Wirtschaft und Energie steuerte 40 Mio. Euro an Frdermitteln bei.Frderprogramm SINTEG gestartetMit dem Frderprogramm “Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda fr die Energiewende” (SINTEG) werden in fnf Modellregionen neue Anstze fr einen sicheren Netzbetrieb bei hohen Anteilen fluktuierender Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie entwickelt und erprobt.Ziel des Frderprogramms sind Musterlsungen fr eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch durch den Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte.Weitere Informationen zu SINTEG finden Sie hier.

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