Studien des BMWi zum Thema Beschäftigungswirkungen im Energiesektor (aktualisiert am 14.12.2016)

By   /  December 15, 2016  /  Comments Off on Studien des BMWi zum Thema Beschäftigungswirkungen im Energiesektor (aktualisiert am 14.12.2016)

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

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© BMWi/Maria Parussel

Der Umbau der Energieversorgung setzt Impulse fr Wachstum und Beschftigung. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewendeund insbesondere die Beschftigungswirkungen im Energiesektor knnen grundstzlich aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Herangehensweisen untersucht werden. Dazu wurden bereits in der 17. Legislaturperiode drei Studien beauftragt. Die Gutachter sind beispielsweise der Frage nachgegangen, wie viele Personen in der Energiewirtschaft beschftigt sind und inwieweit die Energiewende zustzliche Arbeitspltze schafft oder unterm Strich Arbeitspltze kostet. Im Ergebnis stellen alle Vorhaben bereinstimmend fest, dass mit der Energiewende positive Beschftigungswirkungen verbunden sind. Im Einzelnen fhren aber die Unterschiede in den Untersuchungsfragen, verwendeten Methoden und getroffenen Annahmen dazu dass die quantitativen Ergebnisse, nicht mit einander vergleichbar sind.Die Studie “Beschftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland: Ausbau und Betrieb, heute und morgen” legt einen Fokus auf die Analyse der erneuerbaren Energien und deren Einfluss auf die Bruttobeschftigung im Jahr 2012 und 2013. Dabei bercksichtigt sie mehrere Vorleistungsstufen, d. h. es werden auch die Beschftigten von direkten sowie mittelbaren Zulieferbetrieben mitgezhlt. Die Studie geht auerdem der Frage nach, ob die Energiewende netto zu zustzlicher Beschftigung fhrt, d. h. ob durch den Ausbau der erneuerbaren Energien mehr Arbeitspltze geschaffen werden als z. B. in der konventionellen Stromerzeugung verloren gehen. Dafr wird die Annahme getroffen, dass die Energiewende im Jahr 1995 beginnt (Beginn des Ausbaus der erneuerbaren Energien aufgrund staatlicher Frderung). Die Bruttobeschftigung durch erneuerbare Energien in den Jahren 2014 und 2015 wurde im Rahmen des laufenden Vorhabens “Makrokonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende” fortgeschrieben. Die Zwischenberichte finden Sie hier. Die Studie “Gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende” untersucht u. a. die Frage, welche Auswirkungen die Energiewende auf die Gesamtbeschftigung in Deutschland hat. hnlich wie in der obigen Studie ermittelt sie, inwieweit die Energiewende netto Arbeitspltze schafft. Dafr wird angenommen, dass die Energiewende mit dem Energiekonzeptim Jahr 2010 beginnt. Dadurch bleiben beispielsweise die Beschftigungseffekte des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie der Steigerung der Energieeffizienz aus der Zeit vor 2010 in den Ergebnissen unbercksichtigt.Die Studie “Wertschpfungs- und Beschftigungseffekte der Energiewirtschaft” whlt eine andere Herangehensweise und versucht, aufbauend auf Daten der amtlichen Statistik, die energiebezogene Bruttobeschftigung zu ermitteln. Zustzlich zur Bruttobeschftigung werden Zahlen fr die Teilbereiche der erneuerbaren Energien bzw. der konventionellen Energien ermittelt. Dabei wird im Vergleich zur ersten Studie nur die erste Vorleistungsstufe bercksichtigt, d. h. es werden nur Beschftigte in direkten Zulieferbetrieben erfasst, wodurch die Beschftigenzahlen tendenziell geringer ausfallen.Eine bersicht der unterschiedlichen Untersuchungsfragen, Methoden und Annahmen sowie Ergebnisse finden Sie hier (PDF: 158 KB).

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