Gemeinsame Initiative von BMZ und BMWi für wirtschaftliches Engagement in und mit Afrika

By   /  December 16, 2016  /  Comments Off on Gemeinsame Initiative von BMZ und BMWi für wirtschaftliches Engagement in und mit Afrika

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

Headline: Gemeinsame Initiative von BMZ und BMWi für wirtschaftliches Engagement in und mit Afrika

Gemeinsame Pressemitteilung

15.12.2016

© iStock.com/donvictorio

Anlsslich des zweiten Zukunftsforums “Globalisierung gerecht gestalten” im Bundesministerium fr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben Bundesentwicklungsminister Mller und Bundeswirtschaftsminister Gabriel ihre neue Initiative fr mehr Investitionen in und Handel mit Afrika vorgestellt. Das Bundesministerium fr Wirtschaft und Energie (BMWi) und das BMZ tragen mit der Initiative dazu bei, dass mehr deutsche und afrikanische Unternehmen in afrikanischen Staaten nachhaltig wirtschaftlich aktiv sind. Das schafft Arbeitspltze, Lebens- und Bleibeperspektiven vor Ort.Bundeswirtschaftsminister Gabriel: “Der Investitionsbedarf afrikanischer Staaten ist enorm. Technik und Know-how ‘Made in Germany’ sind besonders gefragt. Das bietet wichtige Chancen fr beide Seiten sowohl fr deutsche Unternehmen, aber natrlich auch fr die Wirtschaft der afrikanischen Staaten. Daher wollen wir hier die Investitionsbedingungen weiter verbessern. Die ffnung unserer Deckungspolitik fr zahlreiche Lnder Subsahara-Afrikas Ende 2014 war hierfr ein erster wichtiger Schritt.”Bundesentwicklungsminister Mller: “Afrika ist ein Chancenkontinent. Die deutsche Wirtschaft ist noch zu zurckhaltend mit Investitionen, deshalb mchten wir sie motivieren, strker in Afrika zu investieren. Dazu gehrt auch, dass wir die Investitionsbedingungen verbessern helfen und Risiken absichern. Jobs schaffen Lebensperspektiven fr die Menschen vor Ort und wer eine Perspektive hat, der bleibt in seiner Heimat.”Mit der Initiative soll der Handel in beide Richtungen und damit auch die Wirtschaft in den afrikanischen Partnerlndern gestrkt werden. Unternehmensgrndungen (Start-ups) in afrikanischen Lndern werden durch die Initiative mit Beratung und Training zu Geschftsmodellen, durch innovative Grnderzentren und Zugang zu Finanzierungen ganz konkret untersttzt. Die Initiative umfasst neben Informationsangeboten fr deutsche Unternehmen auch Finanzierungsinstrumente in Zusammenarbeit mit Banken, Exportkredit- und Investitionsgarantien des Bundes. BMZ und BMWi werden Vorschlge zur Risikominderung fr investitionsbereite Unternehmen vorlegen (z. B. Finanzierung von Machbarkeitsstudien fr die Frhphase der Projektentwicklung).Zuknftig wird das Netz der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) entsprechend dem wirtschaftlichen Bedarf in den Gastlndern weiter ausgebaut. Fachpersonal (ExperTS) ergnzt das System gezielt. Das AHK-Netz wird zustzlich Unternehmen vor Ort bei der praktischen Umsetzung der dualen Ausbildung beraten. Darber hinaus sollen die Rahmenbedingungen fr den Handel mit Afrika und auf EU-Ebene verbessert werden. Trotz privilegierter Handelsbedingungen gibt es auf dem Weltmarkt kaum produzierte Gter aus Afrika sdlich der Sahara.In Afrika sind nach Angabe deutscher Wirtschaftsverbnde nur rund 1000 deutsche Unternehmen mit Investitionen aktiv. Ungengende Rahmenbedingungen fr wirtschaftliches Handeln, schlechte Regierungsfhrung, mangelnde Sicherheit, Korruption und berbordende Brokratie sind Grnde dafr, warum deutsche Unternehmen nicht investieren. Angesichts der Chancen, die viele der 54 afrikanischen Lnder bieten, sollen deutsche Unternehmen in Afrika untersttzt werden. Die Hlfte der Menschen ist jnger als 25 Jahre. Bis zum Jahr 2050 wird eine Verdopplung der Bevlkerung auf rund 2,4 Milliarden Menschen erwartet.

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