Erstes Folgetreffen zum Branchendialog mit der Fahrzeugindustrie

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie –

Headline: Erstes Folgetreffen zum Branchendialog mit der Fahrzeugindustrie

20.12.2016

Vertreterinnen und Vertreter der Automobilindustrie und ihrer Beschftigten diskutierten ber die knftigen Herausforderungen der Branche

© BMWi/Susanne Eriksson

Vertreterinnen und Vertreter der Automobilhersteller, der Zulieferer und ihrer Beschftigten haben heute im Bundeswirtschaftsministerium die Fortschritte bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen diskutiert, die am 1. Dezember 2015 im Rahmen des Branchendialoges vereinbart wurden. Darber hinaus wurde geprft, ob es neue Entwicklungen und Handlungserfordernisse gibt, die in der Gemeinsamen Erklrung von Dezember 2015 noch nicht bercksichtigt waren. Ein Monitoringbericht stellt die vorgeschlagenen Manahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfhigkeit der Fahrzeugindustrie und deren Umsetzungbersichtlich dar.Das Bundesministerium fr Wirtschaft und Energie (BMWi), die IG Metall (IGM) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) haben am 1. Dezember 2015 im Rahmen des Branchendialoges eine Gemeinsame Erklrung (PDF: 4,6 MB) unterzeichnet, die Handlungsempfehlungen identifiziert, damit die Automobilindustrie auch in Zukunft nachhaltig und wettbewerbsfhig bleibt. Die Empfehlungen umfassen die Bereiche “Nachhaltige Mobilitt”, “Digitalisierung und Vernetzung” sowie “Standort Deutschland”. Es wurde vereinbart, nach einem Jahr die erreichten Fortschritte in der Umsetzung der einzelnen Handlungsempfehlungen festzuhalten und verbleibenden Handlungsbedarf zu erkennen. Bei dem Treffen am 20. Dezember 2016 zeigte sich, dass in allen drei Bereichen erste Manahmen bereits erfolgreich umgesetzt wurden:Handlungsfeld “Nachhaltige Mobilitt”Im Bereich alternativer Antriebe hat die Bundesregierung in 2016 mit entsprechenden Manahmen zustzliche Anreize fr den beschleunigten Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antrieben geschaffen (u.a. Umweltbonus, steuerliche Frderung) und den Ausbau einer ffentlich zugnglichen Ladeinfrastruktur in Angriff genommen. Die Automobilindustrie untersttzt den Markthochlauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben durch eine kontinuierliche Verbreiterung ihrer Modellpalette.Die den Branchendialog tragenden Partner setzen sich fr eine ambitionierte, aber realistische Ausgestaltung der CO2-Flottenregulierung fr die Zeit nach 2020 ein. Angesichts der fortbestehenden Unsicherheit ber die Marktakzeptanz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben als wesentlicher Stellhebel begren es die Partner, dass die EU-Kommission einen “integrated approach” angekndigt hat. Danach soll die weitere Effizienzsteigerung bei konventionellen Antrieben in ein Gesamtkonzept zur Minderung des tatschlichen CO2-Eintrags durch den Verkehrssektor eingebettet werden.Handlungsfeld “Digitalisierung und Vernetzung”Neben der Nutzung alternativer Antriebe ist das automatisierte und vernetzte Fahren der zweite Schwerpunkt fr die Weiterentwicklung der Fahrzeuge. Um die damit erwarteten Chancen auf Emissionsvermeidung (z.B. durch Platooning, reduzierter Parksuchverkehr), erhhte Verkehrssicherheit und zustzliche Wertschpfung zu realisieren, bedarf es u.a. einer Anpassung des Rechtsrahmens fr die Zulassung und die Nutzung automatisierter Fahrzeuge. Eine frhzeitige Anpassung auf nationaler Ebene gibt Rechtssicherheit und ist Voraussetzung dafr, dass die deutsche Automobilindustrie ihre internationale technologische Vorreiterrolle beim automatisierten Fahren verteidigen kann. Zugleich kann die Weiterentwicklung des nationalen Rechtsrahmens eine Grundlage fr die Harmonisierung des internationalen Rechtsrahmens fr automatisierte Fahrzeuge sein.Handlungsfeld “Standort Deutschland”Hinsichtlich der Standortqualitt und seiner wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten in den letzten zwlf Monaten teilweise Verbesserungen erreicht werden, weitere sind abzusehen. Die Einfhrung alternativer Antriebe wie auch des automatisierten und vernetzten Fahrens bringen fr die Unternehmen – Endhersteller wie Zulieferer – intern einen tiefgreifenden Vernderungsprozess mit sich, insbesondere mit Blick auf Vernderungen der Ttigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen der Beschftigten. Die drei Partner stimmen darin berein, dass die Akzeptanz dieser anspruchsvollen neuen Technologien in der Gesellschaft auch dadurch bestimmt werden wird, wie erfolgreich die Neuausrichtung der automobilen Wertschpfungskette in den Unternehmen umgesetzt wird.Die Ergebnisse sind in einem Monitoringbericht festgehalten. Der Bericht ist hier (PDF: 296 KB) abrufbar. Die beteiligten Partner – das BMWi, die IG Metall (IGM) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) – haben vereinbart, weiter daran zu arbeiten, dass der in dem 1.Monitoring identifizierte verbliebene Handlungsbedarf umgesetzt wird. Der Umsetzungsstand soll weiterhin jhrlich berprft werden.

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