Verbraucher profitieren von Leistungen der heimischen Landwirtschaft

By   /  December 23, 2016  /  Comments Off on Verbraucher profitieren von Leistungen der heimischen Landwirtschaft

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MIL OSI – Source: Deutscher Bauernverband –

Headline: Verbraucher profitieren von Leistungen der heimischen Landwirtschaft

Angesichts
gut gefllter Regale und einer kaum zu berblickenden Vielfalt an Lebensmitteln,
gert in Vergessenheit, dass Deutschland sich nicht vollstndig mit
Nahrungsmitteln versorgen kann. Wie aus dem Situationsbericht 2016/17 des
Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervorgeht, wird die Schwelle zur
Selbstversorgung nach den neuesten Berechnungen knapp verfehlt.
 
Deutschland
ist in vielen Bereichen groer Nettoimporteur von Lebensmitteln, da Produkte
wie Sdfrchte, Kaffee, Tee oder Kakao und landestypische Qualittsprodukte nur
importiert werden knnen. Fr fast 80 Milliarden Euro werden hierzulande
Agrargter und Lebensmittel eingefhrt, Tendenz steigend. Da deutsche
Lebensmittel im Ausland sehr beliebt sind, wchst auch der Export kontinuierlich.
Fr gut 68 Milliarden Euro exportierte die Branche 2015 Agrarprodukte, vornehmlich
in die Nachbarstaaten der EU. Rund 24 Prozent der Agrarexporte werden in
Drittstaaten verkauft. Diese Lnder auerhalb der EU gelten dabei als
Wachstumsmrkte. Vor allem deutsche Qualittsprodukte wie Milch und
Milchprodukte, besonders Kse, Fleisch und Fleischwaren, Bier und Wein fragen
auslndische Verbraucher nach. Der Kernmarkt, fr den die deutschen Bauern
produzieren, bleibt der heimische Markt.
 
Grnde
fr die gute Stellung der heimischen Landwirte in den Mrkten sind die
Verbesserung der Qualitt, Transparenz und Rckverfolgbarkeit bei den
Produkten, eine marktorientierte Agrarpolitik und die hohe Produktivitt. Stetige
Weiterentwicklung der Produktionsmethoden und der Zchtung, zeitnahe Umsetzung
fortschrittlicher Dngungs- und Pflanzenschutzmanahmen, beste Ausbildung und
professionelles unternehmerisches Management der Betriebe sorgen dafr, dass
die Landwirte heute wesentlich stabilere und hhere Ertrge erzielen als
frher. So wurden Anfang der 1950iger Jahre von einem Hektar noch 2,7 Tonnen
Weizen fr Brot und Futtermittel geerntet, heute liegt der Durchschnitt bei 7,7
Tonnen. Die Kartoffelernte verdoppelte sich seitdem von 22 Tonnen auf 44
Tonnen je Hektar.
 
Der
Situationsbericht 2016/17 des DBV ist Mitte Dezember 2016 erschienen und unter www.situationsbericht.de verfgbar.

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