Dakar Rallye 2017 – Etappe 2: Resistencia – San Miguel de Tucumán, 803 km

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Dakar Rallye 2017 – Etappe 2: Resistencia – San Miguel de Tucumán, 803 km

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
3. Januar 2017

Dakar Rallye 2017 – Etappe 2: Resistencia – San Miguel de
Tucumán, 803 km

 
Zwei MINI John Cooper Works Rally rücken in den Top-Ten weiter auf
Al-Rajhi beendet zweite Etappe als Sechster; Hirvonen wird Achter
Przygonski rückt auf Gesamtrang zwölf vor

München. Tag zwei der Dakar Rallye 2017 begann für alle
Teilnehmer mit der zweiten Etappe, die ihren Anfang in Resistencia,
Argentinien, nahm. Um 12.05 Uhr startete das erste Fahrzeug in die
zweite Etappe über 803 km, von denen 275 km durch besonderes
Off-Road-Terrain führten – ein Abschnitt, der ein schnelles Rennen
auf staubigem und felsigem Gelände versprach und einer WRC-Etappe
nahe kam.

 
Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (GER) aus dem
X-raid Team kletterten in der Gesamtwertung mit einer beherzten Fahrt
nach oben, Sie schlossen die zweite Etappe auf dem sechsten Rang ab.
Dieses Ergebnis ließ sie auch in der Gesamtwertung um eine Position
auf den sechsten Platz vorrücken. Das Duo aus dem X-raid Team genießt
die ersten Etappen im neuen MINI John Cooper Works Rally (#306) und
freut sich bereits auf den Aufstieg in die Berge.

Al-Rajhi sagte über die zweite Etappe: „Viele Speedzonen und viele
Geradeaus-Passagen. Wir haben unser Bestes gegeben, um unser Tempo
hoch zu halten – denn man weiß, dass man viel Boden verliert, wenn man
im Top Speed nur 2 km/h langsamer ist. Es sind noch zehn weitere Tage
und wir können noch ein bisschen mehr attackieren, weil es dann nicht
mehr so sehr um den reinen Speed geht.“

Auch die zweite Crew des X-raid-Teams, Mikko Hirvonen (FIN) und
Michel Périn (FRA), hat im zweiten von drei neuen MINI John Cooper
Works Rally in der Gesamtwertung Boden gutgemacht. Eine weitere solide
Fahrt, die an seine Leistungen aus dem Vorjahr erinnerte, brachte
Hirvonen am Ende der zweiten Etappe Platz acht ein. Damit ist der
frühere WRC-Fahrer auch in der Gesamtwertung Achter.

Hirvonen: „Das war eine sehr schnelle Etappe. In einem Abschnitt ging
es zehn Kilometer einfach nur geradeaus. Wir waren fast die ganze Zeit
mit Vollgas unterwegs. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, aber
heute hat es sich eher wie Drag-Racing angefühlt und nicht so sehr wie Rallye.”

Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) genossen in einem MINI
ALL4 Racing (#316) ebenfalls das Tempo der heutigen zweiten Etappe und
schoben sich auf den zwölften Rang der Gesamtwertung nach vorn,
nachdem sie das Ziel der zweiten Etappe auf einem fantastischen elften
Platz erreicht hatten. Obwohl es noch die Anfangsphase ist, hat
Przygonski bereits eine Top-10-Position im Blick.

Einen Platz hinter Przygonski auf Rang 13 liegt der MINI John Cooper
Works Rally (#308) von Orlando Terranova (ARG) und Beifahrer Andreas
Schulz (GER). Das X-raid-Duo schloss die zweite Etappe nicht so ab wie
gewünscht, aber der Dakar-erprobte Terranova weiß genau, dass die
Platzierungen im Rennen sich genauso schnell ändern können wie das
südamerikanische Wetter.

Terranova sagte: „Das war kein guter Tag heute. Aus irgendeinem Grund
hat der Scheibenwischer nicht funktioniert – so konnte ich wegen des
Matschs nichts sehen, und wir haben Zeit verloren…“  

Für Mohamed Abu Issa (QAT) und Xavier Panseri (FRA) vom X-raid Team
(#322) ist es der erste gemeinsame Renneinsatz. Noch interessanter ist
die Tatsache, dass Abu Issa seine erste Dakar in einem Auto
bestreitet. Seine Erfahrung am Steuer von Buggys zahlte sich jedoch
beim 19. Platz auf der zweiten Etappe aus. Gemeinsam mit Panseri liegt
er nun als 19. auch in der Gesamtwertung in den Top-20.

Der Rest der MINI Familie brachte die zweite Etappe sicher zu Ende
und fuhr unter die besten 30. Boris Garafulic (CHL) und Filipe
Palmeiro (POR) hielten im MINI ALL4 Racing mit der Nummer 314 nach
Stage 2 den 22. Platz im Klassement.

Sylvio de Barros (BR) und Rafael Capoani (BR) kamen am Dienstag auf
den 26. Rang und belegen dieselbe Position auch in der Gesamtwertung.
Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR) bilden die achte Crew in
der MINI Familie und sind aktuell auf dem 28. Gesamtrang unterwegs.

Die morgige dritte Etappe (4.1.2017) startet in San Miguel de Tucumán
und endet nach einer Gesamtstrecke von 780 Kilometern in San Salvador
de Jujuy.

Dakar Rallye 2017: Platzierungen der MINI Familie nach der
zweiten Etappe.

Platz
Fahrer
Co-Pilot
#
Team
Zeit6Yazeed Al-Rajhi
(KSA)Timo Gottschalk
(GER)306X-raid Team02:38:43
+00:05:128Mikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Team02:42:20
+00:08:4912Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team02:44:18
+00:10:4713Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team02:46:42
+00:13:1119Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team03:00:56
+00:27:2522Boris Garafulic
(CHL)Filipe Palmeiro
(POR)314X-raid Team03:06:04
+00:32:3326Sylvio de Barros
(BR)Rafael Capoani (IT)339X-raid
Team03:11:12
+00:37:4128Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team03:16:44
00:43:13

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