Dakar Rallye 2017 – Etappe 3: San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy, 780 km

By   /  January 5, 2017  /  Comments Off on Dakar Rallye 2017 – Etappe 3: San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy, 780 km

    Print       Email

MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Dakar Rallye 2017 – Etappe 3: San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy, 780 km

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
4. Januar 2017

Dakar Rallye 2017 – Etappe 3:
San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy, 780 km

 
Vier MINI in den Top-Ten der Gesamtwertung
Platz vier für Hirvonen auf der dritten Etappe
Top-Ten-Platzierungen für Terranova, Al Rajhi und Przygonski

München. Tag drei bei der Dakar Rallye 2017 brachte die erste
Etappe in schwierigem Gelände, die dadurch noch anspruchsvoller
wurde, dass sie in eine Höhe von mehr als 5.000 Metern führte. Das
unberechenbare Wetter mit heißen Temperaturen bis 36 Grad und Regen
in 4.000 Metern Höhe stellte die Fahrer und Navigatoren auf dem Weg
zum Ziel in San Salvador de Jujuy vor zusätzliche Herausforderungen.

 
Es war ein langer Tag, an dem sich die ersten Fahrzeuge bereits um
9.35 Uhr am Start der 780km langen Etappe aufreihten. Aber für die
MINI Starter wurde es ein erfolgreicher Tag. Mikko Hirvonen (FIN) und
Michel Périn (FRA) vom X-raid Team zeigten in ihrem #303 MINI John
Cooper Works Rally eine besonders starke Leistung. Sie lagen die
meiste Zeit des Tages in den Top-3 und belegten letztlich den vierten
Platz. Dieses heutige Ergebnis bringt Hirvonen auch in der
Gesamtwertung auf Platz vier und ist Beweis für das Potenzial, das der
Finne bereits bei seinem Dakar-Debüt für MINI im Vorjahr gezeigt hat.

Ein zufriedener Hirvonen sagte: „Heute lief es wirklich gut; alles
hat perfekt funktioniert. Michel hat vor allem zu Beginn einen sehr
guten Job gemacht, und wir hatten einen sehr guten Lauf. In einigen
Abschnitten war es etwas technisch und kurvig, aber das sind für uns
die besten Stellen, um gegen die anderen zu kämpfen. Daher habe ich in
den Kurven gekämpft wie ein Löwe. Wir haben auch zuhause in Finnland
Berge, daher war die Höhe eigentlich kein Problem. Aber über 5.000
Metern hatten wir Gewitter und ein wenig Schnee. Die Aussicht war
wirklich schön. Alles hat heute gut geklappt, aber wir müssen einen
Tag nach dem anderen angehen, um am Ende ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen.”

Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (GER), ebenfalls
vom X-raid Team, hatten in ihrem #306 MINI John Cooper Works Rally
einen guten Start und lagen im ersten Prüfungsabschnitt auf Platz
drei. Doch im harten Kampf gegen einige andere Fahrzeuge fiel das Duo
auf einen immer noch respektablen siebten Platz zurück. In der
Gesamtwertung behaupteten die beiden den sechsten Rang.

Al-Rajhi sagte über die dritte Etappe: „Es war sehr schwierig für
uns. Ich war krank, und es fiel mir daher schwer, mich aufs Fahren zu
konzentrieren. Ich habe nur gehofft, dass wir irgendwie ins Ziel
kommen – das haben wir geschafft.”

Neben Hirvonen und Al Rajhi schafften es auf der heutigen Etappe zwei
weitere MINI Fahrzeuge in die Top-10 der Gesamtwertung. Nach ihrer
gestrigen Enttäuschung auf der zweiten Etappe nutzten Orlando
Terranova (ARG) und Beifahrer Andreas Schulz (GER) im #308 MINI John
Cooper Works Rally heute ihre Erfahrung. Nach einem starken Auftritt
holte sich das Duo Rang sechs und kletterte in der Gesamtwertung auf
den achten Platz.

Terranova: „Das war heute eine echte Dakar-Etappe. Wir sind mit ein
bisschen Rückstand gestartet, hatten aber ein gutes Tempo und konnten
den Tag auf einer guten Position abschließen.“

Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) im #316 MINI ALL4 Racing
kletterten nach dem heutigen zehnten Platz auf den neunten Gesamtrang.
Der herausfordernde erste Abschnitt hatte das Duo auf die Probe
gestellt, doch sie behielten ihren Fokus, verbesserten sich
kontinuierlich über den Tag und erreichten ihr Ziel, den Sprung in die Top-Ten.

Przygonski: „Es war eine ziemlich lange und schwere Etappe mit hartem
Terrain und einer anfangs schwierigen Navigation. Es gab viele große
Löcher und Steine, die das Tempo ein bisschen gedrosselt haben, doch
dann änderte sich die Etappe mehr in Richtung WRC. Dieser Teil hat im
Auto richtig Spaß gemacht.“

Eine Steigerung zeigten auch Mohamed Abu Issa (QAT) und Xavier
Panseri (FRA) aus dem X-raid Team, die bei ihrer ersten gemeinsamen
Rallye weiter dazulernen. Sie steuerten den #322 MINI ALL4 Racing
heute auf den 16. Platz und verbesserten sich in der Gesamtwertung auf
Rang 15.

Erfolgreich verlief die dritte Etappe auch für Boris Garafulic (ARG)
und Filipe Palmeiro (POR), die als 14. ins Ziel kamen und sich im
Gesamtklassement auf Rang 17 schoben.

Sylvio de Barros (BR) und Rafael Capoani (BR) erreichten das
Etappenziel direkt hinter ihnen auf Rang 15 und verbesserten sich in
der Gesamtwertung um acht Plätze auf die 18. Position.

Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR) verbesserten sich heute
ebenfalls und kletterten um acht Plätze auf Gesamtrang 20.

Morgen (5.1.2017) beginnt die kürzere vierte Etappe in San Salvador
de Jujuy und endet nach einer Gesamtdistanz von 521 km in Tupiza.

Dakar Rallye 2017: Platzierungen der MINI Familie nach der
dritten Etappe.

Platz
Fahrer
Co-Pilot
#
Team
Zeit4Mikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Team07:04:34
+00:09:386Yazeed Al-Rajhi
(KSA)Timo Gottschalk
(GER)306X-raid Team07:10:13
+00:15:178Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team07:16:25
+00:21:299Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team07:22:33
+00:27:3715Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team07:55:11
+01:00:1517Boris Garafulic
(CHL)Filipe Palmeiro
(POR)314X-raid Team07:58:53
+01:03:5718Sylvio de Barros
(BR)Rafael Capoani (IT)339X-raid
Team08:04:34
+01:09:3820Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team08:26:26
01:31:30

    Print       Email

You might also like...

Zweiter Wettkampftag bringt die ersten Medaillen für Team D

Read More →