Dakar Rallye 2017 – Etappe 4: San Salvador de Jujuy – Tupiza, 521 km

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Dakar Rallye 2017 – Etappe 4: San Salvador de Jujuy – Tupiza, 521 km

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
5. Januar 2017

Dakar Rallye 2017 – Etappe 4:
San Salvador de Jujuy – Tupiza, 521 km

 
Hirvonen schiebt sich nach Platz zwei in der heutigen Etappe auf
Gesamtrang drei
Przygonski Siebter der Gesamtwertung vor Terranova auf Rang acht
Bestes Etappen-Ergebnis für Garafulic, aktuell Gesamt-Neunter

München. Die vierte Etappe der Dakar Rallye 2017 war
ereignisreich, aber auch erfolgreich für viele MINI Teilnehmer.
Gleich sechs Crews arbeiteten sich in der Gesamtwertung weiter nach
vorne, und das trotz der Schwierigkeiten dieses anspruchsvollen
Teilstücks. Ein schwieriger Start in die
521km lange Etappe für Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Périn
(FRA) im MINI John Cooper Works Rally #303 des X-raid Teams war kein
Gradmesser für den kompletten Tag. Nachdem er am ersten Checkpoint
nur auf dem zehnten Platz gelegen hatte, fand der Finne mit der
Navigations-Unterstützung seines französischen Beifahrers schnell
sein Tempo wieder. Der Lohn war der zweite Platz im Ziel in Tupiza
und der Sprung auf Rang drei der Gesamtwertung.

 
Hirvonen sagte: „Es war ein guter, aber auch sehr schwieriger Tag.
Schwierig in der Navigation und dann auch noch mit den Sanddünen in
4000 Metern Höhe. Die waren wirklich hoch, noch höher als die, die ich
zuletzt in Abu Dhabi erlebt hatte. Es war echt schwer, bis ganz nach
oben zu kommen, aber wir haben immer irgendwie die nötige Traktion
gefunden und es irgendwie geschafft, sie zu meistern. Michel hat einen
guten Job gemacht. Wir haben uns die ganze Zeit durchgekämpft, haben
getan, was wir konnten ohne Fehler zu machen. Insgesamt lief alles gut.“

Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) im MINI ALL4 Racing #316
zeigten auf der heutigen Etappe ebenfalls eine starke Vorstellung, die
schon mit einem frühen Angriff begann, nach dem sie den Wegepunkt 2
als Fünfte erreichten. Allerdings fiel es dem Duo schwer, diesen
Vorteil zu behaupten und es fiel wieder auf den siebten Rang zurück.
Das Ergebnis genügte dennoch, um sich in der Gesamtwertung, in der sie
nun auf Platz sechs liegen, weiter nach vorne zu schieben. Mit einem
Rückstand von 36:35 Minuten auf das fünftplatzierte Auto muss das MINI
Duo allerdings kämpfen, um das Ziel einer Top-5-Platzierung bei dieser
Dakar zu erreichen.

Przygonski: „Für uns war es eine gute Etappe, aber der Anfang mit der
großen Höhe auf den Sanddünen bei 4000 Metern war echt hart. Ich habe
gut mit Tom zusammengearbeitet, um die besten Stellen zum Durchfahren
zu finden, und wir haben es gut hinbekommen. Toms Navigation war
wirklich perfekt und wir haben diese Etappe genossen.“

Einer der Stars des Tages war Boris Garafulic (ARG), der bei seiner
siebten Dakar mit der Unterstützung von Beifahrer Filipe Palmeiro
(POR) sein bislang bestes Etappen-Ergebnis einfuhr. Nach einem
großartigen Start passierten die beiden Wegepunkt 2 überraschend auf
dem dritten Platz, bevor sie im weiteren Etappenverlauf bis zum Ziel
schrittweise bis auf den neunten Platz zurückfielen. Mit dieser
Vorstellung katapultierte sich Garafulic in der Gesamtwertung auf Rang
neun – acht Plätze besser als noch nach der gestrigen Etappe!

Garafulic: „Wir hatten einen guten Tag. Es gab Dünen, wie ich sie
noch nie zuvor gesehen hatte, obwohl ich aus Chile stamme. Aber diese
waren wirklich hoch und dazu noch weich. Ich denke, dass es heute für
jeden ein harter Tag war, der keine so große Erfahrung mit Dünen hat.
Aber wir haben es gut gemacht.“

Nach dem heutigen Vormarsch liegt Garafulic nur noch knapp über 30
Minuten hinter dem MINI John Cooper Works Rally #308 von Orlando
Terranova (ARG) und Beifahrer Andreas Schulz (GER), die mit dem
heutigen zehnten Platz Rang acht in der Gesamtwertung behaupteten.

Terranova: „Für uns war es eine schwierige Etappe, uns ist ein Fehler
bei der Navigation unterlaufen und wir konnten den Wegepunkt zu Beginn
nicht nehmen. Die Dünen haben das Ganze zusätzlich erschwert und die
Temperaturen waren erneut sehr hoch. Ich habe mich aufgrund der Höhe
etwas krank gefühlt, aber wir haben es durchgezogen.“

Der Erfolgstrend von Mohamed Abu Issa (QAT), der in diesem Jahr sein
Dakar-Debüt gibt, und Beifahrer Xavier Panseri (FRA) im #322 MINI All4
Racing setzt sich indessen fort. Das Duo verbesserte sich um vier
Plätze auf Gesamtrang zwölf, nachdem es die heutige Etappe auf eben
dieser Position beendet hatte.

Abu Issa: „Für heute hatten wir weicheren Sand erwartet, natürlich
nicht überall, zu Beginn gab es auch einige felsige Abschnitte, aber
das Auto war einfach fantastisch. Wir hatten einen wirklich
großartigen Tag. Die Höhenlage war in Ordnung und die Unterstützung
der Ärzte war sehr hilfreich. Ich denke, es war meine bisher beste Etappe.“

Sylvio deBarros (BR) und Rafael Capoani (BR) liegen aktuell außerhalb
der Top-10, konnten sich aber dank ihres heutigen 15. Platzes von
Gesamtrang 18 auf Position elf vorschieben.

Direkt dahinter folgten Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR)
auf Rang 16. Beide belegen nun Gesamtplatz 14.
Yazeed Al Rajhi (KSA) vom X-raid Team konnte an der heutigen Etappe
aufgrund akuter Höhenkrankheit nicht teilnehmen, weshalb er und
Beifahrer Timo Gottschalk (GER) die Rallye in ihrem #306 MINI John
Cooper Works Rally nicht fortsetzen konnten. „Ich habe mich schon vor
dem Start unwohl gefühlt, aber für mich war es selbstverständlich,
diese besondere Etappe zu starten“, so Al-Rajhi. „Aber nach 190
Kilometern mussten wir anhalten und eine Pause machen. Dennoch wurden
die Kopfschmerzen immer schlimmer. Deshalb entschied ich mich, die
Etappe vorzeitig abzubrechen. Inzwischen geht es mir wieder deutlich
besser.“ Die gestrige Etappe, die in San Salvador de Jujuy zu Ende
gegangen war, hatte das Duo auf Gesamtplatz sechs beendet und damit
ein vielversprechendes Ergebnis in dem anspruchsvollsten
Langstreckenrennen der Welt gezeigt.

Die fünfte Etappe führt morgen (06.01.2017) über eine Gesamtdistanz
von 692 km von Tupiza nach Oruro.

Dakar Rallye 2017: Platzierungen der MINI Familie nach Etappe 4.

Platz
Fahrer
Co-Pilot
#
Team
Zeit3Mikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Team11:38:20
+00:05:046Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team12:09:51
+00:36:358Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team12:21:53
+00:48:379Boris Garafulic
(CHL)Filipe Palmeiro
(POR)314X-raid Team12:54:36
+01:21:2010Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team13:09:06
+01:35:5011Sylvio de Barros
(BR)Rafael Capoani (IT)339X-raid
Team13:37:50
+02:04:3414Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team14:04:47
02:31:31

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