BMW feiert Doppel-Jubiläum in Niederbayern.

By   /  January 13, 2017  /  Comments Off on BMW feiert Doppel-Jubiläum in Niederbayern.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW feiert Doppel-Jubiläum in Niederbayern.

Dingolfing. Doppelter Grund zur Freude für die BMW
Group, rund 700 geladene Gäste und eine ganze Region: mit einer großen
Jubiläumsfeier wurde heute die Erfolgsgeschichte von BMW in
Niederbayern gewürdigt, die vor genau 50 Jahren mit der Übernahme der
Hans Glas GmbH und ihrer Standorte Dingolfing und Landshut durch die
BMW AG ihren Anfang nahm. Zugleich lief der insgesamt 10millionste BMW
aus Dingolfinger Produktion vom Band.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der Vorstandsvorsitzende
der BMW AG, Harald Krüger, gratulierten den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern beider Standorte sowie den zahlreichen Partnern aus
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu diesem Jubiläum, das
untrennbar verbunden ist mit dem Aufstieg Niederbayerns zu einer
Boom-Region im Herzen Europas und der positiven Entwicklung der BMW
Group zu einem weltweit führenden Anbieter von Premium-Mobilität.

Für Harald Krüger war dies „das Ergebnis harter Arbeit und eines
klaren Kurses, den Unternehmen, Belegschaft und Politik konsequent
verfolgt haben“. So sind in den vergangenen 50 Jahren über zehn
Milliarden Euro in die Standorte Dingolfing und Landshut geflossen.
Mehr als 20.000 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. „Seit einem
halben Jahrhundert begeistert Mobilität aus Niederbayern Menschen in
aller Welt. Darauf können wir gemeinsam stolz sein“, so Krüger.

Ministerpräsident Horst Seehofer sah in der Übernahme der Hans Glas
GmbH durch die BMW AG eine Initialzündung für Niederbayern: „Seit 1967
wirken Bayern und BMW für diese Region zusammen wie Motor und
Karosserie. Bayerische Staatsregierungen haben immer aktive
Strukturpolitik gestaltet – zum Wohle der Wirtschaft, der Region und
der Menschen. Das Miteinander von Staat und Wirtschaft, von Arbeit und
Kapital, von Tradition und Innovation hat uns an die Spitze gebracht.
BMW ist ganz vorne dabei, Niederbayern ist ganz vorne dabei. Das heißt
Lebensqualität und soziale Sicherheit für unsere Kinder und
Enkelkinder. In Niederbayern gedeiht Zukunft!“

Dass BMW in Niederbayern weit mehr bedeutet als nur
Fahrzeugproduktion, verdeutlichten die Leiter der Werke Dingolfing und
Landshut, Josef Kerscher und Ralf Hattler. Zwar laufen in Dingolfing,
dem größten Produktionsstandort der BMW Group in Europa,
arbeitstäglich rund 1.600 Automobile der BMW 3er, 4er, 5er, 6er und
7er Reihe vom Band. Darüber hinaus werden von Dingolfing aus jedoch
auch das Produktionsnetzwerk der BMW Group mit innovativen
Fahrzeugkomponenten sowie die weltweite Handelsorganisation des
Unternehmens mit Original BMW und MINI Teilen und Zubehör versorgt.
Der Standort Landshut wiederum beliefert alle Fahrzeug- und
Motorenwerke der BMW Group weltweit mit High-Tech-Komponenten. In
jedem BMW, MINI und Rolls-Royce steckt damit ein Stück Landshuter Innovationskraft.

Als Kompetenzzentren für die Zukunftstechnologien Leichtbau und
Elektromobilität spielen die niederbayerischen Werke für die BMW Group
eine Schlüsselrolle. So sind Dingolfing und Landshut die beiden
Fertigungsstätten des Unternehmens für elektrische Antriebe. Auch die
Produktion weiterer strategisch relevanter
Elektrifizierungskomponenten wie etwa des Hochvoltspeichers oder der
Batterien für die Hybrid-Fahrzeuge sowie das neue Leichtbauzentrum der
BMW Group sind in Niederbayern angesiedelt.
Die Betriebsratsvorsitzenden der Werke Dingolfing und Landshut,
Stefan Schmid und Willibald Löw, zeigten sich überzeugt, dass dies vor
allem auf das besondere Know-how und die Flexibilität der Belegschaft
an beiden Standorten zurückzuführen ist. So sei man dem
technologischen Wandel schon immer mit Mut, Pioniergeist und dem
frühzeitigen Umbau von Kompetenzen begegnet. Auf dieser Basis wolle
man nun auch den Umbruch der Branche durch die fortschreitende
Elektrifizierung und Digitalisierung erfolgreich gestalten.

Vorstandsvorsitzender Harald Krüger betonte, dass vor diesem
Hintergrund erneut unternehmerischer Weitblick und mutige
Entscheidungen gefragt seien: „In den nächsten zehn Jahren wird sich
die Automobilindustrie radikal verändern, stärker als in den letzten
50 Jahren zusammen. Dafür haben wir mit unserer Strategie Number ONE
> NEXT einen klaren Kurs festgelegt. Und wieder setzen wir dabei
auf Niederbayern!“ Krüger kündigte an, dass das Unternehmen für den
BMW i NEXT, der 2021 als technologische Speerspitze der BMW Group auf
den Markt kommt, auf Technologie-Know-how aus Niederbayern
zurückgreifen werde. Dingolfing werde darüber hinaus das Schlüsselwerk
bei den Plänen des Unternehmens für das Modellangebot in der Ober- und
Luxusklasse sein. „Gemeinsam wollen wir die BMW Group und ihre
niederbayerischen Standorte in eine neue Ära führen – und den Wandel
unserer Branche als Vorreiter gestalten“, so Krügers Fazit.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier übergaben Mitarbeiter der Standorte
Dingolfing und Landshut den Schlüssel des 10millionsten in Dingolfing
gefertigten BMW an Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger. Der BMW 520d
neuester Generation in der Lackierung bluestone metallic ist Teil der
so genannten Händler-Erstausstattung, mit der die Vertriebspartner der
BMW Group weltweit vor der offiziellen Markteinführung im Februar
versorgt werden.

Nach der Feier mit geladenen Gästen wird das Jubiläum „50 Jahre BMW
in Niederbayern“ in den kommenden Monaten auch für die Öffentlichkeit
auf vielfältige Weise erlebbar. So öffnet Anfang Juni im
Industriemuseum Dingolfing eine Sonderausstellung ihre Pforten. Alle
Menschen aus der Region sind dann eingeladen, bei freiem Eintritt
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der beiden BMW Group Standorte
hautnah zu erfahren. Aber auch in den Werken selbst wird so richtig
gefeiert: am 28. Mai in Dingolfing bzw. am 25. Juni in Landshut
steigen Jubiläumsfeste für die Mitarbeiter, ihre Angehörigen und
Freunde. Informationen zu den Jubiläumsaktivitäten finden Sie im
Internet unter www.bmwgroup-werke.com/de/50-jahre-bmw-in-niederbayern.html.

 

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