Rallye Dakar 2017 – Etappe 10: Chilecito – San Juan, 751 km

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2017 – Etappe 10: Chilecito – San Juan, 751 km

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
13 Januar 2017

Rallye Dakar 2017 – Etappe 10: Chilecito – San Juan, 751 km

 
Al Rajhi meldet sich mit Tagesrang vier zurück
Terranova beendet heutige Etappe auf Rang fünf; in Gesamtwertung
jetzt Sechster
Garafulic jetzt Gesamt-Siebter; Przygonski auf Position acht

München. Nach einem weiteren abgesagten Tag (Etappe 9) gestern
wurde bei der Rallye Dakar 2017 heute wieder gefahren: Die
Teilnehmer starteten in Chilecito auf 751 weitere aufreibende
Kilometer, um am Ende das Etappenziel in San Juan zu erreichen. Bei
nur noch zwei weiteren ausstehenden Tagen kämpften heute alle Fahrer
entschlossen darum, eine gute Position im Gesamtklassement zu
erreichen. Dabei waren es Yazeed Al Rajhi (KSA) und sein Beifahrer
Timo Gottschalk (DEU) im #306 MINI John Cooper Works Rally, die
vorne mitmischten, die Spitzenreiter herausforderten und die Etappe
auf Platz vier beendeten.

Al Rajhi liegt jetzt in der Gesamtwertung vorläufig auf dem 28.
Platz, der allerdings nach einer Berufung noch bestätigt werden muss,
nachdem der Fahrer aus Saudi-Arabien in einer früheren Etappe das
Rennen zunächst wegen Auswirkungen der Höhenkrankheit unterbrochen
hatte. Inzwischen geht es ihm wieder besser, und er attackiert auf
jeder Etappe mit dem Ziel, in der Gesamtwertung wieder Plätze gut zu machen.

Al Rajhi: „Es war ein guter Tag für uns. Ich habe versucht hart zu
attackieren, und wir sind Vierter geworden. Das ist gut, denn wir sind
kein Risiko eingegangen. Die Strecke war sehr wellig mit zahlreichen
Flussbetten. Es ging oft Offroad und es gab viele schwierige Wege.“

Nur einen Platz hinter Al Rajhi landete auf der heutigen Etappe der
#308 MINI John Cooper Works Rally von Orlando Terranova (ARG) und
Andreas Schulz (GER). Das Duo baute mit einer weiteren guten
Vorstellung seinen konstanten Auftritt fort, sicherte sich auf Etappe
10 den fünften Rang und verbesserte sich dadurch in der Gesamtwertung
um eine Position auf Platz sechs.

Terranova: „Die heutige Etappe war schön. Die Navigation war
schwierig, und es war schwer, im ersten Fluss den richtigen Weg zu
finden. Aber wir haben versucht, anzugreifen, und das Auto hat perfekt funktioniert.“

Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Perin (FRA), die bislang bei dieser
Dakar das dominierende Duo in der MINI Familie waren, erlebten im #303
MINI John Cooper Works Rally einen schwierigen Tag. Durch eine
Kollision mit einem Truck verloren die beiden auf der heutigen Etappe
viel Zeit, aber sie kämpften weiter und gaben nicht auf. Momentan sind
sie noch in Richtung Etappenziel unterwegs.

Boris Garafulic (ARG) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) waren der
beste MINI ALL4 Racing in der heutigen Etappe. Die #314 fuhr auf Rang
elf und verbesserte sich damit insgesamt auf den siebten Platz.

Garafulic: „Es war heute gut, aber anstrengend, sehr hart mit vielen
Hügeln. Der Tag war sehr lang. 42 Grad und elf Stunden haben uns zu
schaffen gemacht, aber es lief gut. Filipe war heute großartig; er hat
einen großen Anteil an diesem Ergebnis, da er unheimlich hart dafür
gearbeitet hat, keine Fehler in der Navigation zu machen. Wir sind zufrieden!“

Der nächste MINI, der die heutige Herausforderung gemeistert hatte,
war der #322 MINI ALL4 Racing von Mohamed Abu Issa (QAT) und seinem
Beifahrer Xavier Panseri (FRA).

Abu Issa: „Die Etappe war sehr gut; es war aber auch ziemlich
schwierig. Zu Beginn war es sehr felsig, aber wir haben versucht, das
Tempo zu halten. Durch die Trucks war es auch sehr staubig, aber
insgesamt war es kein schlechter Tag. Der zweite Teil der Etappe war
sehr schnell, und ich denke, wir haben es ganz gut gemacht.“

Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR) erreichten ebenfalls das
Ziel der zehnten Etappe. Sie landeten auf Rang 17 und belegen im
Gesamtklassement den 16. Rang.

Für Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) im #316 MINI ALL4
Racing war es kein einfacher Tag. Durch Schwierigkeiten bei der
Navigation landeten die beiden in der Tageswertung auf Rang 24,
behaupteten aber als Achte ihren Top-10-Platz in der Gesamtwertung.

Przygonski: „Das war heute für uns eine harte Etappe, denn einmal lag
unser Auto auf der Seite. Zusammen mit Tom hatte ich aber genug Kraft,
und wir konnten das Auto wieder auf die Räder bekommen. Allerdings
haben wir dabei eineinhalb Stunden verloren. Wir hatten Glück, denn
da, wo es passiert war, gab es niemanden, der uns hätte helfen können,
und wir dachten schon, dass unsere Rallye dort zu Ende wäre. Daher ist
es gut, dass wir doch noch ins Ziel gekommen sind.“

Sylvio de Barros (BRA) und Rafael Capoani (BRA) beendeten die Etappe
auf Rang 29. In der Gesamtwertung liegen sie nun auf Position 19.

Dakar Rallye 2017: Platzierungen der MINI Familie nach Etappe 10.

Platz
Fahrer
Co-Pilot
#
Team
Zeit6Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team26:44:04
+01:45:217Boris Garafulic
(CHL)Filipe Palmeiro
(POR)314X-raid Team28:25:17
+03:26:348Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team28:52:23
+03:53:4012Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team29:30:57
+04:32:1416Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team31:26:06
+06:27:2319Sylvio de Barros
(BRA)Rafael Capoani
(BRA)339X-raid Team32:36:51
+07:38:0828*Yazeed Al Rajhi
(KSA)Timo Gottschalk
(DEU)306X-raid Team39:51:52
+14:53:09tbcMikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Teamtbc
*noch nicht offiziell bestätigt

 

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