Rallye Dakar 2017 – Etappe 11: San Juan – Rio Cuarto, 759 km

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2017 – Etappe 11: San Juan – Rio Cuarto, 759 km

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
14. Januar 2017

Rallye Dakar 2017 – Etappe 11: San Juan – Rio Cuarto, 759 km

 
Platz drei der Tageswertung für Terranova
Al Rajhi beendet Etappe 11 auf Rang fünf
Platz fünf der Gesamtwertung für Terranova in der Schlussphase der
Dakar 2017 in Reichweite
München. Die vorletzte Etappe der Rallye Dakar 2017 führte die
Teilnehmer in die Sanddünen von San Juan und auf WRC-ähnliche Pisten
in der Region Cordoba. Dieses Terrain schien wie gemacht für Orlando
Terranova (ARG), der sich mit einer erneut beeindruckenden
Performance in der Gesamtwertung weiter nach vorne schob. Der
Argentinier und sein Beifahrer Andreas Schulz (GER) erreichten das
Etappenziel in ihrem #308 MINI John Cooper Works Rally auf dem
dritten Rang. In der Gesamtwertung liegen sie vor der abschließenden
Etappe der diesjährigen Rallye Dakar auf dem sechsten Rang, und eine
Top-5-Platzierung ist in Reichweite.
Terranova: „Zu Beginn war die Etappe richtig hart – mit heftigen
Bodenwellen und viel Sand. Wir haben versucht, zu pushen, aber das war
schwierig. In der zweiten Hälfte der Etappe wollten wir dann noch mehr
attackieren, aber der Staub von den Quads und Bikes war zu dicht.
Morgen werden wir wieder Gas geben.“

Nur zwei Plätze dahinter erreichten Yazeed Al Rajhi (KSA) und
Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) im #306 MINI John Cooper Works Rally
das Tagesziel in Rio Cuarto. Das Duo beendete die Etappe auf Position
fünf und verbesserte sich damit auf Rang 26 der Gesamtwertung.*

Al Rajhi: „Schon im ersten Teil der Etappe hatten wir keinerlei
Probleme. Im zweiten Teil haben wir dann versucht, richtig zu
attackieren. Wir waren gut unterwegs und haben keine Fehler gemacht.“

Für Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Perin (FRA) ging es im #303 MINI
John Cooper Works Rally wieder nach vorne. Die beiden erreichten das
Ziel der elften Etappe knapp außerhalb der Top-10 als Elfte und
führten ein Trio von drei aufeinanderfolgenden MINI an. Im
Gesamtklassement belegen sie nun den 13. Platz.

Hirvonen: „Der heutige Tag war okay, er war besser als gestern! Der
erste Teil der Etappe hatte es wirklich in sich, es hatte massive
Bodenwellen und ging nur rauf und runter. Aber der zweite Teil hat mir
sehr gut gefallen, die Piste war kurvenreich und eng. Allerdings waren
wir am Ende immer im Staub von jemanden, also sind wir nur noch dem
Ziel entgegengefahren.“

Direkt dahinter folgte der #322 MINI ALL4 RACING von Mohamed Abu Issa
(QAT) und Xavier Panseri (FRA) auf Rang zwölf. Dank seiner soliden
Performance gelang dem Duo bei nur noch einer ausstehenden Etappe der
Sprung in die Top-10 der Gesamtwertung – ein bemerkenswertes Resultat
angesichts der Tatsache, dass Abu Issa zum ersten Mal in einem Auto
bei der Dakar startet und dass es die erste Rallye ist, die Fahrer und
Beifahrer gemeinsam bestreiten.

Abu Issa: „Es war ein guter Tag. Im ersten Teil führte die Route 120
Kilometer lang durch den Sand, was ich sehr mag. Wir hatten nur ein
paar Sekunden Abstand auf die Plätze acht und neun, und für mich war
es wirklich gut, in einer Etappe so nah dranzukommen. Der zweite Teil
erinnerte an WRC-Pisten, und um ehrlich zu sein, hatte ich davor doch
etwas Respekt. Aber es war gut zu sehen, dass ich mein Tempo auch auf
einem Terrain halten konnte, mit dem ich nicht vertraut bin. Ich habe
eine Menge gelernt, und diese Etappe war bei dieser Rallye etwas ganz
Besonderes für mich.“

Der dritte MINI in dieser Reihe folgte auf Platz 13: der #316 MINI
ALL4 Racing von Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL). Im
Gesamtklassement behaupteten sie ihren siebten Rang.

Przygonski: „Der zweite Teil der heutigen Etappe war im WRC-Stil, und
wir konnten attackieren und sahen, dass wir den nötigen Speed hatten.
Die Etappe hat uns Spaß gemacht, sie war toll zu fahren. Recht
technisch und sehr kurvenreich, aber es war gut. Wir haben nur noch
einen weiteren Tag vor uns, also müssen wir jetzt fokussiert bleiben.“

Sylvio de Barros (BRA) und Rafael Capoani (BRA) beendeten die Etappe
auf Position 16 und kletterten auf den 18. Gesamtrang. Stephan Schott
(GER) und Paulo Fiuza (POR) verbesserten sich ebenfalls: Sie werden
vom 15. Gesamtrang aus in das Finale der Dakar starten, nachdem sie
auf der heutigen elften Etappe den 21. Platz belegt hatten.

Boris Garafulic (CHL) und Filipe Palmeiro (POR) mussten das Rennen
leider auf der vorletzten Etappe aufgeben.

Rallye Dakar 2017: Platzierungen der MINI Familie nach der
elften Etappe.

Platz
Fahrer
Beifahrer
#
Team
Zeit6Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team30:11:56
+01:51:407Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team32:33:14
+04:12:5810Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team33:11:06
+04:50:5013Mikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Team34:15:02
+05:54:4615Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team31:26:06
+06:27:2318Sylvio de Barros
(BRA)Rafael Capoani
(BRA)339X-raid Team36:29:23
+08:09:0726*Yazeed Al Rajhi
(KSA)Timo Gottschalk
(DEU)306X-raid Team43:20:32
+15:00:16
*noch nicht offiziell bestätigt

 

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