Rallye Dakar 2017 – Führender MINI John Cooper Works Rally beendet die letzte Etappe (Etappe 12), Rio Cuarto – Buenos Aires, 786 km, auf dem sechsten Gesamtrang

By   /  January 15, 2017  /  Comments Off on Rallye Dakar 2017 – Führender MINI John Cooper Works Rally beendet die letzte Etappe (Etappe 12), Rio Cuarto – Buenos Aires, 786 km, auf dem sechsten Gesamtrang

    Print       Email

MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2017 – Führender MINI John Cooper Works Rally beendet die letzte Etappe (Etappe 12), Rio Cuarto – Buenos Aires, 786 km, auf dem sechsten Gesamtrang

Presse-Information
Rallye Dakar 2017
14. Januar 2017

Rallye Dakar 2017 – Führender MINI John Cooper Works Rally
beendet die letzte Etappe (Etappe 12), Rio Cuarto – Buenos Aires,
786 km, auf dem sechsten Gesamtrang

 
Alle drei MINI John Cooper Works Rally erreichen bei ihrer ersten
Dakar das Ziel
Drei MINI trotz extrem schwieriger Bedingungen in den Top-10
7 von 8 MINI komplettieren die volle Distanz der Dakar 2017

München. Eine weitere spannende und herausfordernde Dakar ist
heute zu Ende gegangen. Alle drei neuen MINI John Cooper Works Rally
erreichten bei ihrem ersten Dakar-Auftritt das Ziel – und bewiesen
damit, dass das neueste Fahrzeug in der Familie dabei ist, in die
ultra-zuverlässigen Fußstapfen seines Vorgängers, des MINI ALL4
Racing, zu treten. Sieben der acht MINI Crews, die 2017 bei der
Dakar angetreten sind, komplettierten die volle Distanz der Rallye.

Die Dakar 2017 bot, wie immer, einzigartige Herausforderungen für die
Fahrer und Beifahrer, die entschlossen genug waren, sich ihnen zu
stellen. Extrem schlechtes Wetter mit Überflutungen sorgten für die
Absage von zwei Etappen, während andere verkürzt wurden. Dadurch
vielen einige der technisch anspruchsvollsten Teile der Route weg, und
die Gesamtdistanz war um 1.400 Kilometer kürzer als ursprünglich geplant.

Das MINI Aufgebot wurde am Ende von Orlando Terranova (ARG) und
Andreas Schulz (GER) angeführt. Sie erreichten das Ziel in Terranovas
Heimat im #308 MINI John Cooper Works Rally auf dem sechsten Rang der
Gesamtwertung. Terranova: „Es war ein schönes Rennen. Die erste Woche
war zwar sehr schwierig für uns, und wir haben viele Fehler gemacht,
die uns Zeit gekostet haben. Aber die zweite Woche war besser. Die
Etappen waren lang und die Navigation schwierig, aber das Auto war
fantastisch und wir sind zufrieden.“

Zunächst schienen Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Perin (FRA) im #303
MINI John Cooper Works Rally das dominierende MINI Duo zu sein. Der
Finne lag lange auf einer aussichtsreichen Position, um bei seiner
zweiten Dakar am Ende einen Angriff auf das Gesamtpodium zu starten.
Doch dies blieb dem Duo nach Navigationsschwierigkeiten in den
späteren Etappen verwehrt. Die beiden beendeten das Rennen auf einem
unglücklichen 13. Platz des Gesamtklassements.

Hirvonen: „Es war definitiv schwieriger und herausfordernder als bei
meiner ersten Dakar. Am Ende lief es zwar nicht mehr ganz nach Plan,
aber zu Beginn des Rennens hatten wir eine hervorragende Pace und wir
waren sehr zufrieden. Viele der Schwierigkeiten, die wir hatten,
trafen uns an einem einzigen Tag, aber das gehört bei der Dakar dazu.
Es hat mir Spaß gemacht und war ein echtes Abenteuer. Wir haben es ins
Ziel geschafft und das stimmt mich zufrieden. Das Auto hat sehr gut
funktioniert, und mit den Verbesserungen, die am Auto vorgenommen
wurden, hätten wir eine realistische Chance auf das Podium gehabt.
Aber es sollte in diesem Jahr einfach nicht sein. Die Etappe in großer
Höhe hat mir sehr gut gefallen, denn auch wenn genau dabei vieles
schief lief für uns, war es einfach wunderschön oberhalb der
5.000-Meter-Grenze, und von dort gibt es eine Menge Geschichten zu erzählen.“

In den höchst gelegenen Abschnitten der diesjährigen Route bekamen
einige Teilnehmer Schwierigkeiten, selbst erfahrene Piloten. MINI
Fahrer Yazeed Al Rajhi (KSA) litt im ersten Teil der Rallye unter
ernsthafter Höhenkrankheit und musste sich auf der vierten Etappe
vorübergehend aus dem Rennen zurückziehen. Einen Tag später, auf der
fünften Etappe, griff er wieder ins Geschehen ein. Allerdings gab es
dafür für den #306 MINI John Cooper Works Rally eine
12-Stunden-Zeitstrafe. Ohne diese unvorhergesehenen Probleme wären Al
Rajhi und Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) 20 Plätze weiter vorne
angekommen als auf dem 27. Gesamtrang, auf dem sie momentan liegen,
der aber noch nicht final bestätigt ist.

Al Rajhi: „Die Dakar hat uns großen Spaß gemacht, aber ist denke,
dass die große Höhe nicht gut für die Gesundheit war, und sie war zu
viel für meinen Körper. Ich hoffe, dass uns die Route im kommenden
Jahr schrittweise in die großen Höhen führen wird. Der MINI war sehr
stark: Jedes andere Auto hatte technische Probleme, aber beim MINI gab
es keinerlei technische Schwierigkeiten, nur Fahrfehler.“

Der MINI ALL4 Racing erwies sich erneut als starker und konstanter
Performer: Der #316 MINI ALL4 Racing mit Jakub Przygonski (POL) und
Tom Colsoul (BEL) im Cockpit beendete die Dakar 2017 auf dem siebten Gesamtrang.

Przygonski: „Es war wirklich eine harte Dakar, mit vielen harten
Momenten und schwieriger Navigation bei hohem Tempo, aber es hat uns
Spaß gemacht, zusammen zu fahren. Wir freuen uns sehr darüber, dass
wir es in die Top-10 geschafft haben. Ich habe das Gefühl, dass dies
ein wirklich starkes Resultat ist. Es fühlt sich ganz anders an als
meine erste Dakar im vergangenen Jahr – und ich kann nur noch
schneller werden.“

Für Mohamed Abu Issa (QAT) und Beifahrer Xavier Panseri (FRA) war die
Dakar 2017 ein bemerkenswerter Erfolg. Für Abu Issa, den man bislang
bei dieser Veranstaltung als Quad-Fahrer kannte, war es die erste
Dakar überhaupt in einem Auto. Mit soliden Auftritten und dank der
Zuverlässigkeit des #322 MINI ALL4 Racing kam das Duo am Ende auf den
zehnten Platz.

Abu Issa: „Diese Dakar war für mich ganz anders; Es war meine vierte,
doch die ersten drei davon waren mit einem Quad, diese jetzt die erste
im Auto. Ich bin mir nicht sicher, ob diese hier jetzt hart war, denn
die Herausforderungen in einem Auto sind anders als auf einem Quad.
Ich kann das nicht vergleichen, aber ich weiß, dass es auf jeden Fall
schwer war. Ich denke, dass ich mir in Bezug auf das Auto, die
Ersatzteile und alles andere das beste Team ausgesucht habe; sie haben
mir viel beigebracht. Das wichtigste für mich ist, zu lernen. Deshalb
war diese Dakar wie eine Schule für mich. Ich habe von Xavier gelernt,
der ein wunderbarer Beifahrer ist, und auch von Sven und dem ganzen
Team. Eines Tages möchte ich die Dakar in einem Auto gewinnen, und das
war jetzt der Start. Ich habe im Ziel gemischte Gefühle: einerseits
kann ich es kaum erwarten, meine Familie wiederzusehen, andererseits
bin ich traurig, dass die Dakar vorbei ist.“

Der erfahrene Stephan Schott (GER) hat eine weitere Dakar gemeistert,
dieses Mal mit der Navigation von Beifahrer Paulo Fiuza (POR). Die
Beiden schlossen die 2017er Auflage auf dem 15. Platz ab.

Schott: „Es ist ein großartiges Gefühl, im Ziel zu sein. Das Team hat
einen wirklich guten, mein Beifahrer Paulo einen perfekten Job
gemacht. Es ist das erste Mal, dass ich den 15. Platz erreicht habe,
damit bin ich sehr zufrieden. Auf der einen Seite war es eine gute
Dakar mit sehr schönen und schweren Etappen, aber ich glaube, dass
Bolivien nicht der richtige Ort zur richtigen Zeit war. Bei so vielen
Ausfällen konnten wir nicht so viel Rennen fahren, wie wir es gerne
gewollt hätten.“

Sylvio de Barros (BRA) und Rafael Capoani (BRA) haben ihre erste
Dakar in einem MINI als 18. beendet. Barros: „Die Dakar war großartig,
es war eine echt fantastische Erfahrung. Ich hätte mir nicht
vorstellen können, dass wir unter 300 Auto so mitmischen könnten wie
wir es getan haben! Das Auto war klasse, echt kugelsicher, wie Sven es
uns gesagt hatte. Ich bin 2007, vor zehn Jahren, auf einem Motorrad
hergekommen und habe es nicht ins Ziel geschafft. 2008 kam ich zurück
und die Dakar wurde gestrichen. Deshalb bin ich sehr froh, in diesem
Jahr die komplette Distanz absolviert zu haben. Jetzt habe ich
komplett andere Erinnerungen an die Dakar als bei meiner Ankunft.“

Boris Garafulic (CHL) und Filipe Palmeiro (POR) waren die einzige
Paarung, die im #314 MINI ALL4 Racing nicht die volle Strecke fahren
konnten, nachdem sie sich auf der vorletzten Etappe entschieden
hatten, aus der Rallye auszusteigen. Nach dem gestrigen Tag (Etappe
10) waren sie Siebte in der Gesamtwertung.

Im Rückblick auf die Veranstaltung sagte X-raid Team Manager Sven
Quandt: „Es war eine harte Dakar – und das nicht unbedingt nur im
sportlichen Sinne. Dieses Jahr waren die Bedingungen für alle sehr
schwer. Die Hitze zu Beginn der Dakar von über 40 Grad, danach die
Höhe in Bolivien von über 4000 Meter, dazu der viele Regen und die
Kälte. Das war körperlich und mental sehr anstrengend. Unsere
Mechaniker haben trotzdem eine super Arbeit gemacht und
Durchhaltevermögen bewiesen. Wenn man bei Regen unter dem Auto liegt
und einem das Wasser in den Kragen läuft und überall Matsch ist, dann
ist das kein Spaß. Unsere MINI haben ihre Zuverlässigkeit auch in
diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, leider haben
reglementbedingten Einflüsse, die wir nicht ändern können, bessere
Ergebnisse verhindert. Dazu gehört auch, dass die
Diesel-allradbetriebenen Fahrzeuge durch das technische Reglement klar
im Nachteil sind. Die vielen schnellen, welligen und steinigen
Passagen, die wir in diesem Jahr absolvieren mussten, waren hart für
unsere MINI und wir hatten keine Chance gegen die Buggys. Deswegen
werden wir uns in Zukunft noch mehr mit dem Thema Zweiradantrieb beschäftigen.“

Die verbliebenen sieben MINI Fahrzeuge mit ihren Fahrern und
Beifahrern sind momentan auf dem Weg zur Podiumszeremonie.

Rallye Dakar 2017: Platzierungen der MINI Familie nach der
letzten Etappe.

Platz
Fahrer
Beifahrer
#
Team
Zeit6Orlando Terranova
(ARG)Andreas Schulz
(GER)308X-raid Team30:42:01
+01:52:317Jakub Przygonski
(POL)Tom Colsoul (BEL)316ORLEN
Team33:04:17
+04:14:4710Mohamed Abu Issa
(QAT)Xavier Panseri
(FRA)322X-raid Team33:43:00
+04:53:3013Mikko Hirvonen
(FIN)Michel Périn (FRA)303X-raid
Team34:45:30
+05:56:0015Stephan Schott
(GER)Paulo Fiuza (POR)325X-raid
Team36:14:02
+07:24:3218Sylvio de Barros
(BRA)Rafael Capoani
(BRA)339X-raid Team37:03:17
+08:13:4727*Yazeed Al Rajhi
(KSA)Timo Gottschalk
(DEU)306X-raid Team43:54:04
+15:04:34
*noch nicht offiziell bestätigt

    Print       Email

You might also like...

Zweiter Wettkampftag bringt die ersten Medaillen für Team D

Read More →