Anne-Klein-Frauenpreis 2017 an Nomarussia Bonase

By   /  January 17, 2017  /  Comments Off on Anne-Klein-Frauenpreis 2017 an Nomarussia Bonase

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MIL OSI – Source: Boell –

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Anne-Klein-Frauenpreis 2017 an Nomarussia Bonase

Foto: Valerie Murray/Heinrich-Böll-Stiftung. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2017 geht an Nomarussia Bonase, Kämpferin für Frauenrechte und Gerechtigkeit in Südafrika. Sie setzt sich für die Opfer und Überlebenden des Apartheidregimes ein – auch und insbesondere für Frauen, die von der Wahrheits- und Versöhnungskommission (1996 – 1998) nicht gehört wurden und welchen Gerechtigkeit und Reparation zustehen.

Die Jury des Anne-Klein-Frauenpreises 2017 würdigt mit Nomarussia Bonase eine südafrikanische Aktivistin für Frauenrechte und Frauenpolitik, die für Aufarbeitung und Versöhnung eintritt und hierin für viele ein Vorbild ist.

Nomarussia Bonase wurde 1966 im Südafrika der Apartheid geboren. Schon früh beginnt ihr Kampf für gleiche Rechte, später schließt sie sich der von Frauen gegründeten Khulumani Support Group an. Die Anne-Klein-Preisträgerin 2017 im Porträt.

Pressemitteilung

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2017 geht an Nomarussia Bonase, Aktivistin für Frauenrechte und Gerechtigkeit in Südafrika. Der Preis wird  am 3. März 2017 in Berlin überreicht. Die Laudatio wird Ulrike Poppe halten, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.

Bisherige Preisträgerinnen

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2016 geht an die Frauenrechtsaktivistin Gisela Burckhardt. Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende von FEMNET e.V. setzt sich für die Rechte der Arbeiterinnen in der globalen Textilindustrie ein. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 4. März 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Die Jury vergibt den Anne-Klein-Frauenpreis 2014 an die mexikanische Frauenaktivistin Imelda Marrufo. Sie ist eine bemerkenswerte Kämpferin für die Rechte der Frauen, die sich politisch wie persönlich für die Strafverfolgung des Feminizids und geschlechterbasierter Gewalt einsetzt.

Am 6. März hat die Heinrich-Böll-Stiftung den Anne-Klein-Frauenpreis 2015 an die Kurdin Nebahat Akkoc für ihren aktiven Widerstand gegen staatliche und häusliche Gewalt und die Verteidigung der Rechte der Frauen verliehen.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2013 ging an Lepa Mlađenović, feministische Aktivistin und Intellektuelle aus Serbien. Der Preis wurde am 1. März 2013 in Berlin überreicht. Hier finden sie eine Dokumentation der Preisverleihung sowie mehr Material zur Preisträgerin und zur Arbeit der Stiftung zu Frauen- und LGTBI-Rechten auf dem Balkan

Der erste Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ist am 2. März 2012 an Nivedita Prasad, Dozentin und Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte, verliehen worden. Hier finden Sie mehr Informationen zur Preisträgerin und eine Dokumentation der Preisverleihung.

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