Pina Bausch im Fokus der Wissenschaft

By   /  January 19, 2017  /  Comments Off on Pina Bausch im Fokus der Wissenschaft

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MIL OSI – Source: Universitat Hamburg –

Headline: Pina Bausch im Fokus der Wissenschaft

Ausgangspunkt der Konferenz ist das weltberühmte Tanzensemble „Tanztheater Wuppertal Pina Bausch“, das seit den 1970er Jahren beispiellose historische, und ästhetische Veränderungen in der Kunstwelt auslöste:
„Pina Bausch ist als Pionierin des Tanztheaters weltbekannt geworden und hat mit ihrer Ästhetik nicht nur einen Paradigmenwechsel im zeitgenössischen Tanz ausgelöst, sondern nachhaltig andere Künste wie das Theater, den Film und die Literatur beeinflusst. Ihre Ästhetik wurde vielfach übersetzt. In welchem Verhältnis stehen also zeitgenössischer Tanz und das Tanztheater heute – und dies in verschiedenen Kulturen? Danach wollen wir fragen“, so die Sozial- und Tanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Klein von der Universität Hamburg.
Sie leitet seit einigen Jahren ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt in Kooperation mit der Pina-Bausch-Foundation und organisiert die daran anknüpfende Konferenz mit ihren Mitarbeiterinnen Katharina Kelter, Elisabeth Leopold und Anna Wieczorek.

Verzahnung von Wissenschaft und Kunst, Theorie und Praxis
„Dance Future II: Claiming Contemporaneity“ untersucht die unterschiedlichen historischen, kulturellen und medialen Übersetzungsprozesse, die das seit mehr als vier Jahrzehnten wirkende Tanztheater in verschiedenen Kulturen ausgelöst hat. Die Fachkonferenz wird in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Lecture Performances durch internationale Referentinnen und Referenten verschiedener kultur- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen gestaltet und verbindet Wissenschaft und Kunst, Theorie und Praxis miteinander.

Künstlerisches Abendprogramm mit „Tanztheater Wuppertal Pina Bausch“
Die Konferenz findet im Rahmen des künstlerischen Festivalschwerpunktes „Tanz Futur II: Fokus Pina Bausch“ auf Kampnagel statt. Im Abendprogramm zeigt das Tanztheater Wuppertal seine erste internationale Koproduktion von 1986 „Viktor“. Zudem präsentieren nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler Arbeiten, die Begegnungen, Inspirationen und Widerstände mit Pina Bausch und ihrer Kunst reflektieren: „Hatched“ der südafrikanischen Tänzerin und Choreographin Mamela Nyamza, „I

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