Abschiedsrede von Bundespräsident Gauck – Preisträgerin des Geschichtswettbewerbs unter den Gästen

By   /  January 20, 2017  /  Comments Off on Abschiedsrede von Bundespräsident Gauck – Preisträgerin des Geschichtswettbewerbs unter den Gästen

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MIL OSI – Source: Koerber Stiftung –

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In seiner Antrittsrede im Jahr 2012 stellte Gauck erstmals die Frage »Wie soll es aussehen, unser Land?«. Nach fünf Jahren im Amt des Bundespräsidenten konstatierte er nun, »es ist, das glaubte ich damals und das glaube ich heute, das beste, das demokratischste Deutschland, das wir jemals hatten«. Gleichzeitig sprach er auch aktuelle Herausforderungen an und ermutigte die Jüngeren, ihnen mit Mut zu begegnen. Gauck betonte in seiner Rede, dass jede Generation ihre eigenen Erfahrungen machen müsse, gleichzeitig könne jedoch ein Blick in die Geschichte hilfreich sein.
Auf offene Ohren stieß er dabei auch bei der zweifachen Bundespreisträgerin des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten Antonia Sophie Gerlach aus Hamburg. Zusammen mit Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung,  war die 16-jährige Schülerin eine unter den rund 200 geladenen Gästen im großen Saal in Schloss Bellevue.
2013 hatte Gerlach mit ihrem Beitrag »Schule und Hausbesetzer. Nachbarschaft in der Barrikadenzeit« einen ersten Bundespreis beim Geschichtswettbewerb erlangt. Ein Jahr im Amt, zeichnete Bundespräsident Gauck die damals Siebtklässlerin persönlich für ihre Leistung aus. Im darauffolgenden Wettbewerb zum Thema »Anders sein. Außenseiter in der Geschichte« nahm sie erneut teil, dieses Mal gemeinsam mit einer Schulfreundin. Die Schülerinnen erhielten einen zweiten Bundespreis.
Nun kehrte die Schülerin nach Berlin zurück und nahm an der Abschiedsrede von Bundespräsident Gauck teil. »Wieder in diesem Saal sein dürfen und an der Rede von Bundespräsident Gauck teilzunehmen war für mich eine besondere Ehre«, resümiert Gerlach. Insbesondere sein Appell, die Demokratie immer wieder aufs Neue zu lernen und zu leben habe die Schülerin zum Nachdenken angeregt. »Ich finde es sehr wichtig, die Demokratie zu schätzen und zu wahren und verstehe nicht, warum viele Menschen zum Beispiel nicht wählen gehen und sich anschließend über das Ergebnis ärgern«, so Gerlach. »Ich habe sehr viele neue Eindrücke und vor allem Impulse mitgenommen. Ich fühle mich durch die Rede ermutigt, auch persönlich stärker für die Themen einzutreten, die mir wichtig sind.«
Weitere Informationen zum Geschichtswettbewerb

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